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Tagesarchiv für 2. September 2011

Die Medici-Portraits sind PR

Freitag, den 2. September 2011 um 17:20

Wer meint, die lebensnahen Darstellungen der Mitglieder der Familie Medici und ihrer Freunde seien die Folge von  Lebensfreude und begabten Künstlern gewesen, der irrt. Die grossartigen Renaissance-Portraits, die wir gerade wieder im Bode-Museum in Berlin bewundern dürfen, sind das Ergebnis einer spätmittelalterlichen PR-Strategie. Die Dargestellten mussten mächtig und mächtig gut aussehen, um die Betrachter zu beeindrucken.

Wir bewundern PR-Massnahmen des 15.Jahrhunderts; dass sie überdauerten, zeichnet sie aus.

Guten Service, das gibt es

Freitag, den 2. September 2011 um 15:15

In Zusammenarbeit mit der Uniklinik Balgrist in Zürich gibt es dort eine Dienstleistungseinheit „balgrist tec“, die mit dem Slogan „Kompetenz in Bewegung“ auf sich aufmerksam macht. Als ich eines morgens dort meine neuen Einlagen für die Schuhe abhole, empfängt mich der Orthopädie-Schuhmachermeister Detlef Wellmann, ein Deutscher, der die Schweizer seit 20 Jahren zum Laufen bringt. Die beiden Einlagen sind blitzschnell angepasst. Als ich die Schuhe – mit Einlage – wieder erhalte, ist auch ein neuer Schuhbändel eingefädelt, den ich zuvor in Eile zerrissen hatte. Einfach perfekt.

Bern hat, was der Schweiz fehlt, den Staatsfonds

Freitag, den 2. September 2011 um 14:15

Wann und wie der Bundesrat die zwei Milliarden Franken ausschütten will, die er in diesem Jahr zu viel in der Kasse hat, steht in den Sternen. Die beiden „Ankündigungs-Bundesräte“ Widmer-Schlumpf und Schneider-Ammann wollten ein tolles Zeichen setzen, sind aber in schwieriges politisches Wasser geraten. Einen eigentlichen Staatsfonds, wie Norwegen und Singapur, hat die Schweiz nicht. Man wisse auch nicht, wem dieser zuzuordnen sei, heisst es.

Die Regierung des Kantons Bern, der sonst als langsam gilt, hat es besser gemacht. In den Jahren 2008-2010 wurden als den Überschüssen Fr. 490 Mio., fast eine halbe Milliarde Franken, in den „Investitionsspitzen-Fonds“ übertragen. So einfach geht es, wenn man will.

Wieder ein Schotte….

Freitag, den 2. September 2011 um 12:12

Seit meinem Buch aus dem Jahr 1995, „Bedrohte Schweiz, wohin?“, worin ich die Krise der alten Schweiz, der heutigen B-Schweiz, voraus sagte, die von einer globalisierten A-Schweiz („Zugerisierung“) abgelöst wird, werde ich von Akademien aller Art eingeladen, dort unter mehr oder weniger Gleichgesinnten zu diskutieren.

Wer nicht über eine Akademie für gebildete Christen verfügt, ist die Römisch-Katholische Kirche der Schweiz, deren oberstes Organ, die Schweizerische Bischofskonferenz, vorzugsweise im Geheimen tagt und entscheidet. In einer Zeit, wo das katholische Christentum aufgrund eigenen Fehlverhaltens und externer Angriffe bedroht wie selten in seiner Geschichte ist, wäre eine solche Akademie nützlicher denn je. Sie würde den Glauben jener Meinungsbildner stärken, die mehr als das Gebet wollen.

Meine deutschsprachigen Bibeln im Haus werde ich jetzt, zum 400jährigen Jubiläum, mit einer King James-Bibel erweitern, schon alleine deshalb, weil es ein schottischer König war, der sie schreiben liess. Sie ist das schottisch-englische Pendant zur deutschen Luther-Bibel; beide haben die Sprachen ihrer Staatsbürger geformt.

Die römisch-katholische Kirche der Schweiz ist weitgehend „sprachlos“ geworden. Dabei waren es die intelligenten Heiligen und Bischöfe dieser Kirche, die unsere Kultur geschaffen haben

 
     
     
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