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Der al Kaida-Wahnsinn geht um

31. August 2011 um 11:35

Ziemlich genau zehn Jahre nach dem Angriff auf die beiden WTC-Türme in NYC ist Osama bin Laden nicht mehr am Leben und seine nahezu unbekannte „Nr. 2“, Allya Abdel-Rahman, auch nicht mehr. Beide sind so ungesehen-unbekannt verschwunden, wie sie einst aufgetaucht sind; immerhin war Osama bin Laden einige Jahre Angestellter der US-Geheimdienste, um die Sowjets zu bekämpfen, bevor er sich selbständig machte, um die US-Amerikaner zu verjagen.

Rätsel über Rätsel:

. Der Mann, der, im Dienste des FBI stehend, vor dem Angriff der al Kaida schon vier Jahre vorher gewarnt hatte, John O’Neill, starb in den Trümmern der beiden Türme. Er war ihr Sicherheitschef.

. Der Mann, der mit O’Neill zusammen das Attentat hätte verhindern können, CIA-Chef Michael Scheuer, fand den Tod O’Neill‘s das Beste am Zusammenbruch der beiden Türme.

. Ob und wer den Angreifern die Türe aufgehalten hatte, will aus verständlichen Gründen bis heute niemand sagen.

. Sicher ist: Wer eine Attentäter-Gruppe „aufbaut“, muss für sie auch einen „Ausgang“ finden; das ist derzeit bei der al Kaida der Fall.

Gemäss der alten Geheimdienstler-Frage: Wem nützt der ganze Vorgang? gibt es nur eine Antwort, der Angriff auf die beiden Türme nützte George W. Bush, der damit den „Krieg gegen den Terror“ auslösen konnte, ganz wie der japanische Überfall auf Pearl  im Jahr 1941 den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg ermöglichte.

Wer’s nicht glaubt, frage Michael Morell, der Präsident Bush II. die Botschaft vom Angriff auf die Türme überbrachte und auf dessen Frage, wer es war, antwortete: „I would bet every dollar that I have that it’s al Qaeda.“ Morell führt jetzt den neuen CIA-Chef, General David Petraeus, in sein Amt ein. Merke: Es könnte ja sein, dass der FBI, der Inlandgeheimdienst, von etwas wusste, was der CIA nicht wollte, dass es gewusst wurde.

3 Kommentare zu “Der al Kaida-Wahnsinn geht um”

  1. Harry R. Wilkens

    Vor allem: Es wussten zu viele Leute, World-Trade-Center-Angestellte und deren Angehörige, dass etwas im Busche war, was dazu führte, dass am 11.9. die Twin-Towers unterbesetzt waren…

  2. Mario

    Seit Ewigkeiten das gleiche Spiel. Nur der interessierte Leser des Qualitätsjournalismus scheint es nicht zu kümmern. Man will ja unterhalten werden.

    Wer sind zum Beispiel die Rebellen in Lybien? Keine Ahnung. Aber egal. Es sind einfach ‚Die Rebellen‘.
    Später wird man sie dann sicher töten müssen. Einen ‚Ausgang‘ für sie finden. Die einst so mystifizierten ‚tapferen Mujahidin‘ – nur wenig später als böse, kinderfressende Taliban verteufelt – können ein Liedlein davon singen.

    Mich wundert, warum heute so viele engagierte junge Menschen Medien und Journalismus studieren. Ein ganz niedriger Beruf.

  3. Prof. Gerardo W. Físcher

    Nur zu gern stellen Amerikaner die Vorgänge des 11.09. so dar, als wären sie wenn schon nicht von Tätern und Institutionen ihres eigenen Landes ausgeführt, so doch zumindest gefördert – mehr als nur nicht verhindert – worden. Die Befähigung zu Vorbereitung, langjährigem Schweigen und schwieriger technischer Ausführung wird Menschen arabischen Herkommens schlichtweg abgesprochen – sie sind eben nur Wilde, die sich gegen eine messianisch von sich eingenommene Macht, die wie sie meint am besten Demokratie und Humanismus vertritt, aufbegehrt haben. Wer über die Ereignisse nachdenkt, merkt, dass die beiden Wolkenkratzer für ihre Größe fast menschenleer waren, da nicht der Tod vieler Menschen gesucht wurde, sondern die Vernichtung eines Symbols, wie es die beiden Türme des Welthandelszentrum waren. – gwf

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