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Die Weltökonomen-Pleite in Lindau

30. August 2011 um 15:50

Wer wissen wollte, was die Nobelpreisträger für Ökonomie in Lindau dachten, musste eine chilenische Zeitung lesen, wo die Berichterstatterin schrieb: „Das Fazit der Lindauer Tagung ist: Wir haben gewaltige Probleme und brauchen viele Reformen – wir wissen aber nicht, was wir tun müssen oder wie wir es umsetzen.“

Die Weltökonomen („Handelsblatt“: Titanen) sind das schwächste Glied einer globalen Eitelkeits- und Businesskette, dessen Spitzenposition das vom Schweizer Steuerzahler zwangsgeförderte World Economic Forum in Davos ist. Sie bilden seit 40 Jahren einen intellektuellen Vorhang, hinter dem sich ein seit 100 ungekannter Prozess der Bereicherung verbirgt, der sehr wenige begünstigt und sehr viele verarmen lässt.

Die eingeladenen Jungökonomen (denn Starökonomen brauchen Resonanzraum) können auch nicht mehr sagen, als aufgefordert worden zu sein „für eine bessere Welt zu sorgen“ (Stiglitz) oder „eine faszinierende Diskussion mit Christoph Lakner“  geführt zu haben. Derweil steigt die Schuldenlawine weiter an, weshalb ich mich an eine ökonomische Regel halte: „Einer zahlt immer.“

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