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Spillmann (NZZ) und Dorer (AZ) ziehen blank

22. August 2011 um 11:03

Wenn jedermann von grossen Veränderungen spricht, die anstehen, dürfen unsere Chefredaktoren nicht zuwarten. Zwei sensationelle Beispiele seien hier aufgegriffen:

– NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann nennt in einem Kommentar vom 20. August die Wahl von Dr. Christoph Blocher in den Ständerat „verkraftbar“. Dieser Freibrief des einstigen freisinnig-liberalen Hausblattes ist das Todesurteil für die FDP-Führung in Stadt und Kanton Zürich, wo man sich gegen die Zusammenarbeit mit Blocher ausgesprochen hat. Der guten Ordnung halber halten wir fest: Dieser weblog hat sich stets für die Zusammenarbeit zwischen FDP und SVP ausgedrückt, weil damit klare bürgerliche Mehrheiten geschaffen werden können. Es ist an der Zeit, dies zu verwirklichen.

Dass neben diesem Chefkommentar der FDP-Bundesrat Niklaus Schneider-Ammann gleich mit der roten Schlafmütze in grünem Habitus gezeigt wird, ist bei einer Qualitätszeitung wohl kein Zufall.

– AZ-Chefredaktor Christian Dorer ruft gleichentags auf total 15 Seiten das Mittelland zwischen Bern, Basel und Zürich zum „Goldenen Dreieck“ und mit 1,2 Mio. Einwohnern zur grössten Stadt der Schweiz aus. Seit Jahrzehnten war niemand in der Lage, den Kanton Aargau und das Mittelland zu definieren; jetzt ist es gewagt. Das Zentralorgan der grössten Schweizer Stadt heisst: AZ.

In Nordafrika würde man sagen, dies seien zwei Putschversuche, weshalb wir die Erfolge der beiden „caudillos“ verfolgen werden.

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