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Die „produktive Mitte“ ist ein Irrtum

22. August 2011 um 8:05

Was schon alt Parteipräsident Franz Steinegger’s „ Furka-Koalition“ mit dem damaligen SP-Präsidenten Peter Bodenmann missglückte, durch „einmal links, einmal rechts“ verlässliche Politik zu machen, versucht nun rhôneabwärts CVP-Präsident Christophe Darbellay erneut: die CVP soll als „produktive Mitte“ in wechselnden Koalitionen solide Schweizer Politik machen. Als fragiler Zustand des politischen Übergangs mag dies für einige Zeit möglich sein, aber auf keinen Fall auf Dauer. Die dünnen und zerbrechlichen Nebelschwaden der Mitteparteien werden sich auch weiterhin auflösen und neu bilden, aber weit davon entfernt bleiben, eine Zukunft für die Schweiz zu bauen. Dazu braucht es Fundamente, die derzeit fehlen. Die CVP macht damit nicht solide Politik, sondern liefert Bilder von Politik, die mehr einer Fata Morgana gleichen, nicht einer Wüsten- sondern einer alpinen Fata Morgana.

Ein Kommentar zu “Die „produktive Mitte“ ist ein Irrtum”

  1. Peter Oberholzer

    PARLAMENTARIER VON CVP UND FDP KÖNNEN NICHT ZWEI ZIELEN DIENEN

    Viele der Parlamentarier von CVP und FDP sind Mitglied der europäischen Bewegung NEBS und einige Träger des Europa-Labels. Die NEBS gestaltet den Prozess zum EU-Beitritt. Die Aktivitäten für die NEBS sind NICHT mit den Partei-Zielen der Familienpolitik und des liberalen Gedankenguts vereinbar.

    In der aktuellen Liste der Kandidierenden für das Europa-Label werden zumeist SP und Grüne aufgeführt. Die Anhänger reichen aber weit in die Parteien FDP und CVP hinein.
    Link zur NEBS: http://www.europa.ch/index.asp?page=menu_site87

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