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Tagesarchiv für 18. August 2011

Der Held und die Hoffer

Donnerstag, den 18. August 2011 um 17:30

Nie werde ich verstehen, warum Menschen einem Star zujubeln, seien es 12jährige einem Jungstar oder 50jährige einem Schnulzensänger. Sehe ich den 67jährigen athletischen Dietrich Mateschitz, zugegebenermassen ein wirklich genialer Vermarkter, vor seinem „Red Bull“-Heli stehen, dann sehe ich die vielen dicklichen Konsumenten dieses Süssgetränks vor mir, die von der Hoffnung leben, „cool“ zu sein. Die Oblate im Kirchenraum ist wohl auch nicht „der Leib des Herrn“, aber sie macht wenigstens nicht dick. Es gäbe keine Helden, wären da nicht so viele Hoffer.

Gross geträumt, schlecht aufgewacht

Donnerstag, den 18. August 2011 um 17:15

Der Schweizer Bio-Landwirtschaft geht es nicht gut, denn die Rahmenbedingungen gerade für junge Bauern sind zu schlecht, um daran Freude zu finden. Und die Bio-Bauern der ersten und zweiten Generation sterben schon aus oder sind alt geworden. Wer wirklich „bio“ essen will, muss sich auf ausgewählte Lieferanten, meist kleinere, verlassen, denen er wirklich vertrauen kann.

Wie der Bio-Traum schon zu Ende geht, wird auch der „Anti-AKW-Traum“ bald mit einem bösen Erwachen enden. Die von der SVP, den Grünen und der SP hoch gelobten „neuen“ Energien sind derart teuer, sind in der Planung kaum verankert und in der breiten Masse des Volkes wenig geliebt wie verstanden, dass die zu erwartenden Kostensteigerungen um mehr als 100% in der Haushaltskasse nur zu einer Ablehnung führen können. Soviel Geld hat ein normaler Schweizer Haushalt einfach nicht zur Verfügung.

Kommunale Politiker im Selbstbedienungsladen

Donnerstag, den 18. August 2011 um 15:15

Von Zürich ist bekannt, dass Politiker und Chefbeamte sich gerne eine besondere Wohnung im Zentrum der Stadt gönnen. Das hat die Genfer Kollegen nicht ruhen lassen, die ebenfalls gerne Schnäppchen bewohnen, deren Miete nur die Hälfte des Normalpreises ausmacht. In Zug, wo es ohnehin recht teuer ist, haben sich die Stadträte Sonderbewilligungen ausstellen lassen, im Parkverbot zu parkieren, auf Verkehrsflächen für Fussgängern zu parkieren oder dort einzufahren, wo eigentlich Fahrverbote herrschen. Ich bin sicher, dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Merke: Süsses Leben, Politik erleben.

Das Rennen der Autokonzerne

Donnerstag, den 18. August 2011 um 15:00

Ferdinand Piech und der VW-Konzern sind bewundernswürdig. Sie sind auf dem Weg zum weltgrössten Autokonzern; die Japaner von Toyoda schwächeln. Grossartig auch die Luxushersteller wie Mercedes und BMW, die einen globalen Spitzenmarkt abdecken. Es gibt genügend alte und neue Reiche in der Welt, die genau diese Autos wollen. Sergio Marchionne hat auch FIAT wieder zum Star gemacht. Einen derartigen Turnaround, wie er in Turin erfolgte, hat Marchionne nur zugetraut, wer ihn in der Schweiz erlebte. Renault und Peugeot scheinen es nicht mehr zu schaffen.Die beiden grossen französischen Autohersteller haben einen zu kleinen und zudem rückläufigen Heimmarkt; Marketing war noch nie Sache der Franzosen. Ein Amerikaner könnte überleben; warten wir ab, wer. Dann kommen schon die Inder, Chinesen und Südkoreaner, die den Markt für die „alten“ Autofirmen nochmals enger machen werden.

Salär- und Dividendenbeschränkung in der Waadt

Donnerstag, den 18. August 2011 um 8:15

Es ist viel zu wenig bekannt, dass im Kanton Waadt bereits eine Salär- und Dividendenbeschränkung für Spitaldirektoren und Spitalbetriebe besteht. Das kantonale Gesundheitsgesetz hat dies möglich gemacht. Deshalb fürchten die Bürgerlichen, nach dem Rücktritt von Micheline Calmy-Rey könnte der Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierry-Yves Maillard im Bundesrat als deren Nachfolger ähnliche Schandtaten anrichten. Zur Einheitskasse im Gesundheitswesen hat sich Maillard bereits bekannt.

 
     
     
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