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Tagesarchiv für 8. August 2011

Einsichtiger Flughafen-Chef

Montag, den 8. August 2011 um 16:15

„Ich möchte nicht an so einer Startbahn wohnen“, sagt Michael Kerkloh, der Chef des Flughafens München. Zum geplanten Ausbau des Münchener Airports meint „Captain Kern“: „Es wird dort mehr Landungen als Starts geben, die sind leiser.“ Ganz anders Zürich-Kloten: Zu den Südanflügen sollen demnächst auch Südstarts kommen. Die im Osten wie Süden ermatteten Flughafen-Gegner werden ausser dem Kauf von Ohropax wohl nichts zustande bringen. Und unsere Politiker lassen sich von den Stuttgarter Grünen wie den Berliner Schwarz-Gelben auf der Nase herum tanzen.

Nur Schweizer können den Franken retten

Montag, den 8. August 2011 um 15:03

Wie mir bestens orientierte Topmanager und Politiker versichern, leben 60 % der Schweizer Wirtschaft mit dem hohen Franken sehr gut, 40 % würden darunter leiden. Gemeint sind alle, die nicht im Ausland einkaufen können oder wollen, gewissermassen im eigenen Land „gecornert“ sind.

Zwei Beispiele:

– Es gibt viele Schweizer Exportfirmen, die sehr gut mit dem hohen Franken leben können, weil sie ihre Produktions- und Einkaufspolitik wie ihr Cash-Management frühzeitig optimiert haben. Meist jammert nur, wer dies versäumt hat.

– Für einen Zürcher ist es völliger Unfug, im deutschen Konstanz einzukaufen. Die Kosten, einschl. Zeitaufwand, um einen halben Tag und mehr „ennet der Grenze“ zu verbringen, stehen in keinem Verhältnis zu den erzielten Ersparnissen. Wer in der Schweiz mehr als 60 Franken in der Stunde verdient, den kostet ein mehrstündiger Einkaufsausflug nach Deutschland mehr, als er dort sparen kann. Dazu die Nervenbelastung vor übervollen Parkhäusern und in überfüllten Einkaufsstrassen und das stets damit verbundene Unfallrisiko.

Ein kluger Landsmann hat eine Rechnung aufgestellt, wie man als guter Schweizer in Eigenverantwortung in der Lage ist, die Schweiz und ihre Währung zu verteidigen. Die Rechnung lautet wie folgt:

Im Kern wird das gesellschaftliche Wohl in diesem Fall vor das individuelle Wohlbefinden gestellt. Der Bürger und seine Unternehmen übernehmen das Währungsrisiko für den Schweizer Staat. Ein Traum?

Wer sind die Profis der Freisinnigen?

Montag, den 8. August 2011 um 11:45

Als Ergebnis der bisherigen Schweizer Gesundheitspolitik steht fest: Jedes Jahr steigen die Gebühren der Krankenkassen; rund ein Drittel aller Kassenmitglieder kann diese Zwangsgebühren nicht mehr voll bezahlen und erhält daher Unterstützung aus Steuermitteln von der öffentlichen Hand. Weil die Kandidaten der Freisinnigen Partei sich daher schwierigen Fragen ausgesetzt sehen, lassen sie sich trainieren. Von wem? Dem Experten der Interpharma, dem PR-Arm der Schweizer Pharmaindustrie. Daher erstaunt es nicht mehr, dass die Medientrainer in Sachen Finanzpolitik aus der Schweizerischen Bankiervereinigung kommen. In beiden Fällen ist gesichert, dass die freisinnigen Kandidaten für National- und Ständerat der richtigen Spur folgen.

Christen gegen Christen gegen Sunniten

Montag, den 8. August 2011 um 10:10

Was verwirrend klingt, entspricht der Wirklichkeit: Unsere christlichen Politiker und christlich geprägten Medien ziehen gegen Syriens Herrscher Baschad Al-Assad alle Register. Gleichzeitig unterstützen die Christen Syriens, etwa 10% der Bevölkerung, den gleichen Al-Assad, weil sie nicht die geringste Lust haben, unter sunnitische Herrschaft zu geraten. Al-Assad ist Alewit, eine in Europa sonst geschätzte Minderheit, der sich auch der kurdischen Minderheit in Syrien sicher weiss.

Das Zumiker Wunder – eine Weltneuheit

Montag, den 8. August 2011 um 8:20

Wir dürfen uns nicht wundern, wenn immer mehr Menschen aus ärmeren Ländern in die Schweiz einreisen wollen. Wenn sich in Afrika, Asien und Lateinamerika herumspricht, dass die Schweizer Goldküstengemeinde Zumikon demnächst jeder Familie mit mindestens einem Kind 1000 Franken der monatlichen Mietkosten übernimmt und dies bis zu einem Jahreseinkommen von Fr. 130 000.—und einem Vermögen von maximal 250 000 Franken, dann werden die Armen der Welt in die Schweiz strömen. Im globalen Vergleich ist dies eine absolute Luxus-Subvention.

 
     
     
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