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Tagesarchiv für 5. August 2011

John F. Kennedy wollte keinen Vietnam-Krieg

Freitag, den 5. August 2011 um 18:00

Lese ich Gordon M. Goldsteins „Lessons in Disaster“, Times Books, 2008, wird deutlich, was Ted Sorenson in der NXT schrieb: „McGeorge Bundy, der Sicherheitsberater des Präsidenten, war derjenige, der, als letzter der grossen Falken in der US-Regierung, den Vietnam-Krieg wollte.“ Gordon M. Goldstein beschreibt, wie sich John F. Kennedy gegen die von Bundy betriebene Schweinebucht-Übung in Kuba wehrte, und, mehr noch, gegen eine Auswertung der US-Präsenz in Vietnam. Kennedy, das ist mein Schluss, wurde von seinem eigenen Sicherheitsberater über dessen Mitarbeiter erschossen. Er stand Bundy im Weg.

CS und UBS: skandalös erfolglos.

Freitag, den 5. August 2011 um 17:20

Oswald J. Grübel, CEO des UBS-Konzerns, hätte tun sollen, was Konrad Hummler, geschäftsführender Teilhaber der Bank Wegelin & Co, ihm seit Jahre rät: das Investmentbanking absprengen. Grübel, der als genialer Händler gilt, hat als Topmanager des UBS-Konzerns, geschützt von alt Bundesrat Kaspar Villiger, glatt versagt. Dirk Schütz, Chefredaktor des Axel Springer-Magazins „Bilanz“, der Grübel hoch lobte (zu hoch!) muss sich an die Nase greifen. Sein Superstar bedient weder Aktionäre noch Mitarbeiter noch Steuerämter. Was Craig Dougan, CEO der CS Group, lieferte, ist nicht weniger schamvoll. Der Zürichsee-Jogger hat die US-Immobilienkrise falsch eingeschätzt; hinter seinem Supersalär steht keine Superintelligenz. Der St. Galler Privatbankier war realistischer als alle Gross-„Banker“. Wer viel Geld mit viel Intelligenz gleichsetzt, liegt ohnehin falsch.

Mobile Radaranlagen müssen Quote bringen

Freitag, den 5. August 2011 um 16:23

Wenn im Kanton Ausserrhoden ein mobiler Radar an einer Stelle steht, wo weniger als 15% der Autofahrer die Geschwindigkeit überschreiten, wird er wieder abgebaut. Es ist anzunehmen, dass auch in anderen Kantonen ähnliche Quoten gelten.

Zürcher Taxis am teuersten

Freitag, den 5. August 2011 um 16:20

Wieder einmal, wie seit 30 Jahren: Die Taxis in Zürich sind die teuersten in ganz Europa. Wer in Zürich 10km per Taxi fahren will, zahlt Euro 36.48, in Frankfurt nur die Hälfte. Moskau, Rom, Madrid und Wien, alle sind billiger als Zürich, auch London, Lissabon nur ein Fünftel von Zürich, Istanbul mit fünf Euro für die gleiche Entfernung nur ein Bruchteil der Zürcher Preise. Erhoben hat dies die FAZ, keine unbedeutende Zeitung.

Der SVP-Spagat: Brunner-Zuppiger-Blocher-Frey

Freitag, den 5. August 2011 um 10:05

Die SVP ist für viele Schweizer die letzte Hoffnung. Deren Spitzenvertreter machen tatsächlich einen gewaltigen Spagat, um bei den kommenden Wahlen endlich einmal auf nationaler Ebene deutlich über die 30 %-Grenze zu kommen.

. Toni Brunner, Parteipräsident, spielt den aufrichtigen Melker und Bauern.    Er ist gewandt geworden.

. Bruno Zuppiger, Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes, selbst ein erfolgreicher Unternehmer, muss die KMU und das Gewerbe aktivieren wie bei der Stange halten.

. Dr. Christoph Blocher, Chefstratege, ein Genie symbolischer Politik, rettet die UBS und andere Konzerne und passt die Schweiz den Forderungen aus Brüssel an. Er sichert die „big friends“, seine Partei die Zustimmung der Kleinen.

. Walter Frey, Finanzchef der SVP, profitiert, wie seit Jahrzehnten, gewaltig vom starken Franken. Wer bei ihm ein Auto kauft, zahlt mehr als im feindlichen EU-Ausland. In individuellen Fällen können seine Direktoren entgegenkommend sein.

Toni Bortoluzzi, Prof. Dr. Christoph Mörgeli, die Schlüers und Freysingers, alle SVP-Nationalräte von durchaus liebenswertem Charakter, verbreitern das Fundament der grossen „condottieris“ ihrer Partei. Dazu spielen Somm-Köppel und Ackeret zur medialen Musik auf. Ehrlich, keine Partei kann dies wie die SVP.

Gegen den Islam?

Freitag, den 5. August 2011 um 7:50

Oskar Freysinger, der Walliser SVP-Nationalrat, sagt seit 15 Jahren, der Islam passe nicht in unsere Gesellschafts- und Rechtssysteme. Wer als Moslem in der Schweiz oder in Europa lebe, müsse sich unseren demokratischen und juristischen Prinzipien anpassen. Der hoch intelligente Lehrer aus dem Mittelwalliser Ort Savièse weiss um das Risiko seiner Position, seit Andres Breivik auf der „Liebesinsel“ vor Oslo jene Sozialdemokraten erschoss, die er der Kooperation mit dem Islam verdächtigte. Freysinger, der Geert Wilders schätzt, ist einer jeder SVP-Parlamentarier, der in unserem Land die radikale Rechte klein hält, indem er diesen politischen Rand befestigt. Alles andere hiesse, ihn zu unterschätzen.

 
     
     
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