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Tagesarchiv für 4. August 2011

Gute Nachrichten von oben

Donnerstag, den 4. August 2011 um 16:05

Genau 103 000 Menschen von total 7 Milliarden auf dem Erdball kontrollieren 36,1% des Weltvermögens; Tendenz steigend. 40 000 US-Amerikaner mit Vermögen von je über USD 30 Mio. bilden die Mehrheit davon.

„Kunst und Kirche“ toll präsentiert

Donnerstag, den 4. August 2011 um 15:25

Ein kreativer Aussenseiter, Lukas Niederberger, Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft, hat ein Magazin „Kunst und Kirche“ vorgelegt, das zu den schönsten seiner Art zählt. Kunst und Religion standen immer in enger Verbindung; dies auch aktuell zu dokumentieren, dient der christlichen Botschaft. Niederberger, einst Jesuitenpater, war wenig geeignet dafür, im engen Korsett einer Glaubensgemeinschaft zu leben. Jetzt zeigt er, dass er als Theologe auch auf eigenen Füssen stehen kann (www.lukasgesellschaft.ch)

Grässliche Visionen

Donnerstag, den 4. August 2011 um 13:35

Wenn China nach Ansicht seiner Intellektuellen ein „bullet train“ ist, der durch einen wilden Sturm in eine ungewisse Zukunft rast, dann ist dies eine ebenso ungemütliche Vision wie diejenige der Chefin der italienischen Confidustria, Emma Marcegaglia, die sagt: „Unsere Mitglieder haben kein Vertrauen mehr in die Regierung. Das Land ist tief verschuldet und gleichzeitig blockiert.“ Ihre Italien-Risiken hat die Deutsche Bank um 88% reduziert. Die Schweiz lebt heute vom Zustrom des Wissens und des Kapitals von Ausländern. Der Bundesrat und die Regierungsparteien machen nicht mehr deutlich, worin ihre Leistung besteht.

UBS wohin?

Donnerstag, den 4. August 2011 um 12:36

Wir müssen uns wirklich Sorgen darum machen, wo der UBS-Konzern künftig seinen Sitz haben wird. Zuerst droht Oswald J. Grübel, man könne die Schweiz auch verlassen, worunter fast jedermann einen Umzug nach London verstand. Jetzt droht die UBS London, vertreten durch Carsten Kengeter, CEO Investment Banking der UBS, man werde die Themsestadt verlassen, wenn der jetzige UBS-Hauptsitz dort unter Denkmalschutz gestellt werde. Wohin UBS? Zürich und London sind offensichtlich gefährdet, bleiben NYC oder Singapur, exotische Destinationen einmal ausgenommen.

Was will die psychologische Kriegsführung?

Donnerstag, den 4. August 2011 um 12:26

Die USA befinden sich seit 9/11 offiziell im Krieg mit der Al Kaida, den Taliban und allen, die im Verdacht stehen, die gleichen Ziele (Anm.: der Bedrohung und der Vernichtung der USA) verfolgen. Im Krieg spielt die psychologische Kriegführung eine ganz gewaltige Rolle, weshalb es wichtig ist, die Ziele von PSYOPS zu kennen. Sie lauten:

– Herzen und Köpfe gewinnen

– Verführen

– Täuschen und manipulieren

– Verängstigen und demoralisieren

– Aufhetzen und schlecht machen

– Demütigen und verspotten

– Gezielt informieren (was meist identisch ist mit glatter Lüge, was aus dem Begriff „gezielt“ hervorgeht).

Wer am offiziellen Ablauf von 9/11 zweifelt, wird mit den obigen Ansätzen relativiert oder fertig gemacht. Merke: Man sollte sich nicht beeindrucken lassen.

„Ich verstehe die Fluglärmgegner…“

Donnerstag, den 4. August 2011 um 9:57

…sagt Flughafendirektor Jürg Rämi vom EuroAirport Basel, ein Wort, das wir von Thomas Kern vom Flughafen Zürich-Kloten auch gerne hören würden. Rämi meint, jeder fliege eben, was sich nicht ändern lasse. In Zürich haben wir aber den Umsteigeverkehr und die Cargo-Flüge, die der Region wenig bringen.

Calmy-Rey rettet Afrika

Donnerstag, den 4. August 2011 um 8:36

Sie liebt Länder, in denen sich die Menschen in Not befinden. Die Hungersnot an der somalischen Grenze in Kenia ist dramatisch. Calmy-Rey trat gestern im Schweizer Fernsehen auf. In einem Interview schilderte sie die erlebten Situationen in den Lagern. Interessant fand ich, dass sie, selbst wenn sie über unbeschreibliches Leid berichtete, immer ein süffisantes Lächeln im Gesicht hatte. Medien machen das möglich. Sie scheint die Probleme die die Schweiz alleine mit dem deutschen Nachbarn hat, komplett auszublenden. Wann hat Calmy-Rey wohl zum letzten Mal ihren Amtskollegen in Berlin getroffen und echte politische Verhandlungen geführt? Vermutlich überhaupt nicht, denn Madame Calmy interesseriert sich Null für die deutschen Nachbarn, was ich für einen gewaltigen Fehler halte. Was hat Calmy-Rey eigentlich erreicht als Bundesrätin, was relevant wäre. Ausser das Geld der Schweizer Steuerzahler in Ländern auszugeben, mit denen wir keine besonderen Beziehungen pflegen.

Fidel Stöhlker

Demokratie wird zur „Diktatur der Mehrheit“

Donnerstag, den 4. August 2011 um 7:45

Was wir bisher als einziges Medium der Schweiz aufgegriffen haben, die zunehmenden Angriffe gegen die Demokratie auf demokratischer Ebene, wird bestätigt (nach Economist und Le Monde) durch den italienischen Philosophen Giorgio Agamben. In der Reihe „homo sacer“ bei Suhrkamp wehrt sich Agamben gegen „die Diktatur der Mehrheit“. Agamben, milde gesagt, ist häufig schwer verständlich. Doch wollen die EU-Politiker den Weg weiter beschreiten zu den Vereinigten Staaten von Europa. Das Volk kann dabei nur stören.

 
     
     
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