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Tagesarchiv für 3. August 2011

Das Volk braucht keine Regierung (mehr)

Mittwoch, den 3. August 2011 um 16:04

Was „Angie“ Merkel den Deutschen nutzt oder Sarko den Franzosen, wissen weder die Deutschen noch die Franzosen. Ob das Schweizer Volk den Bundesrat braucht? VBS und Aussenministerium mit Sicherheit nicht. Das Justizdepartement kämpft für die Erhaltung der Banken und der Reste ihres Bankgeheimnisses. Innen- wie Wirtschaftsdepartement stecken unter einer Zauberkappe, die sie unsichtbar macht. Was Doris Leuthard mit dem Energie-, Umwelt- und Verkehrsdepartement vor hat, wissen höchstens ihre engsten Mitarbeiter. Das Volk zahlt die Spesen. Eigentlich bräuchte das Volk diese Regierung nicht.

Armut macht kreativ

Mittwoch, den 3. August 2011 um 15:51

Warum sollen die Menschen sich tätowieren lassen, um dann die bunten Zeichnungen wieder zu bedecken? In England wie den USA sind die armen Jugendlichen mehr denn je bereit, sich für USD 15 000.—einen Produkt- oder Firmennamen in das Gesicht prägen zu lassen. Sie laufen dann den Rest ihres Lebens damit spazieren. Bald wird man auch seine Kinder nach Produkten benennen können: Peter Toblerone Müller oder Verena Redbull Meier.

Dunkelheit an der Spitze

Mittwoch, den 3. August 2011 um 14:20

Erst wieder im November will sich UBS-Chef Oswald J. Grübel zu Wort melden, der heute wohl zu den grossen Enttäuschern der Schweizer Wirtschaft zählt. Die Aktionäre erhalten keine Dividenden, der Staat keine Steuern, die Privatanleger kaum Rendite von Grübels Bank, die auch Kaspar Villigers Bank ist. Das grösste Schweizer Unternehmen, Glencore, hat seine Aktionäre wissen lassen, dass Quartalsberichte nicht mehr publiziert werden. Die Beantwortung von Fragen darf man von Ivan Glasenberg ohnehin nicht erwarten. Es herrscht Dunkelheit an der Spitze.

Die Tricks der „Washington Post“

Mittwoch, den 3. August 2011 um 11:25

Mehr noch als die NZZ in der Schweiz, gilt die „Washington Post“ seit 30 Jahren und den „Watergate Papers“ als Gral der Medienkompetenz. In Wirklichkeit musste Verleger Donald Graham seinen Verlag, dem viele Medien angehören, durch ein Bildungsunternehmen Kapital finanzieren, das vom Staat gesponsert wurde. Kaplan verdient das Geld, mit dem die „Post“ arbeitete.

Dies ist auch ein Hinweis für die Schweizer Verlage. Ringier hat ein Konzept, das Mieden nur noch als Endprodukte einer Wertschöpfungskette betrachtet. Mit dem Ruf der Zeitungen und Zeitschriften, wie bei der „Post“ auch, werden andere Geschäfte entwickelt. Die NZZ verdient Geld mit „Balance“, eine Technik, um Gewicht zu verlieren. Unter den grossen Schweizer Verlagen ist eigentlich nur noch Tamedia ein echter Medienkonzern. Die auf Zwangsfinanzierung beruhende SRG ist wohl auch nicht so unabhängig, wie es deren Generaldirektor Roger de Weck behauptet. Merke: Don’t trust anybody.

Der Silvio Borner-Protest

Mittwoch, den 3. August 2011 um 9:53

Der intellektuell immer noch zur Schweizer Spitze gehörende Basler Volkswirtschaftler Silvio Borner hat in der „Basler Zeitung“ protestiert gegen die „Altersdiskriminierung“, wonach die Kantonspolizei ihm Schreiben zugestellt hat, die jeglicher Souplesse entbehren. Es geht um den Fahrtest für über 70jährige, ein Produkt der Moritz Leuenberger-Zeit. Borner, wie ich auch, zahlen seit Jahrzehnten mehr AHV als die Mehrheit des Schweizer Volkes. Wir machen auch keine Unfälle, sondern fahren unsere PS-starken Kutschen mit Eleganz in die engsten Stellplätze. Jetzt kommt irgend ein Polizist und will uns weiss machen, wir seien eine Risikogruppe. Wir sind vielmehr Opfer von Beamten, die Beschäftigung suchen.

 
     
     
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