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Tagesarchiv für 2. August 2011

Ausser Rand und Band

Dienstag, den 2. August 2011 um 17:33

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, ganz offensichtlich eine politische Fehlwahl erster Güte, bekennt sich zu ihrer us-amerikanischen Herkunft. Geboren wurde sie im Nest Iowa City, das heute, obwohl sich Universitätsstadt nennend, gerade einmal 68 000 Einwohner hat, kleiner als Winterthur und St. Gallen. Kein Wunder, dass sie im weltstädtischen Zürich keine Wirkung entfaltet.

Dafür sorgte sich der Leiter Public Affairs der UBS Schweiz, Peter Hartmeier, vormals Chefredaktor des „Tagesanzeiger“ in seiner Rede zum 1. August: „Ich sehe überhaupt nicht ein, dass man jahrelang in unserem Land leben können soll, ohne auch nur annähernd sich mit Land, Volk und Kultur auseinander zu setzen: man schickt die Kinder in International Schools, hält sich ausschliesslich an Englisch-sprachige Freunde und kümmert sich einen Deut um die gesellschaftliche Wirklichkeit.“ Hartmeier verlangt eine bessere Integration der englisch-amerikanischen Manager. Ob Christoph Blocher dies hört?

Dafür bilden sich gleich vier von sieben Schweizer Bischöfen auf einmal in Madrid weiter, wo total 1200 Schweizer Jugendliche am Weltjugendtreffen teilnehmen. Den Jugendlagern von Jungwacht und Blauring in der Schweiz wurde eine solche Ehre noch nie zuteil.

Die aufdringliche Geldsammelei für verhungernde Äthiopier löst bei mir schon deshalb nichts aus, weil die Regierung in Addis Abeba hunderttausende von Hektaren besten Ackerlandes an ausländische Konzerne vergeben hat, die dort für den Weltmarkt produzieren dürfen. Ob Griechenland oder Äthiopien: für beide Länder, wie andere auch, gilt: Zuerst muss im eigenen Haus Ordnung hergestellt werden, bevor gebettelt wird. Schon vor 40 Jahren sagten wir zur Entwicklungshilfe: Die Armen der reichen Länder geben für die Reichen der armen Länder. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Obama: Höhepunkt und Niedergang

Dienstag, den 2. August 2011 um 15:45

Wenn die „black  Americans“ mit Barack Hussein Obama einen Höhepunkt ihres Einflusses seit Martin Luther King erlebt haben, geht dieser rasch wieder seinem Ende zu. Nicht mehr die dunkelhäutigen Amerikaner machen die grösste Minderheit in den USA aus, sondern die braunhäutigen Hispanics. Es ist also damit zu rechnen, dass aufgrund des anhaltenden Niedergangs der weissen Ostküstenamerikaner bald einmal ein Hispanic an die Spitze der westlichen Führungsmacht tritt.

Revoltierende Jugend

Dienstag, den 2. August 2011 um 12:03

Mein Freund in Tel Aviv sitzt dort seit Wochen auf der Strasse und demonstriert für billigere Mieten und sinkende Lebenskosten. Der Staat Israel investiert aber vorzugsweise in die Besiedlung der besetzten Gebiete. Der Wohnungsbau für eigenen Bürger leidet darunter ebenso wie das Bildungs- und Erziehungswesen, die immer weniger Mittel zur Verfügung haben. Erinnert das nicht an die USA? Dort führt man Kriege à gogo in entfernten Staaten, welche die meisten Amerikaner noch nie gesehen haben, aber die eigenen Sozialsysteme brechen zusammen. Während Israels Jugend revoltiert, sind die jungen Amerikaner erstaunlich ruhig geblieben. Sie träumen den Traum ihrer Eltern und werden dabei stets ärmer.

Schweizer Nationalfeiertag in Berlin

Dienstag, den 2. August 2011 um 11:22

Die Schweizer Botschaft in Berlin muss wieder mehr für das Image der Schweiz in Deutschland tun. Seit dem Abgang von Botschafter Werner Baumann passierte praktisch nichts mehr auf dem diplomatischen Parket zwischen der Schweiz und Deutschland. Der grösste Anlass, der Schweizer Nationalfeiertag, war einst in aller Munde in Deutschland und heute…..sehen Sie selbst: http://schweiztag.de/

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland sind eingeschlafen. Aussenministerin Calmy-Rey kümmert sich null um Deutschland, was den führenden politischen Köpfen der deutschen Bundesregierung inzwischen auffällt. Wenn wir diese Beziehungen nicht mehr auf einen vernünftigen Diskussionsstandard bringen, werden wir uns an den Deutschen künftig die Zähne ausbeissen, wenn es um die Durchsetzung der Vorteile für die Schweiz geht. Das sehen die „Sieben“ in Bern leider immer noch nicht ein. Sie meiden die deutsche Bundesregierung wie die Pest. Es wäre die Aufgabe vom Schweizer Botschafter in Berlin, diese diplomatischen Brücken zu bauen. Schauen wir, ob er das hinkriegt.

Fidel Stöhlker

Die Hegemonie der USA geht zu Ende

Dienstag, den 2. August 2011 um 10:15

Die Verschuldungskrise der USA wird erst dann zu Ende gehen, wenn Washington seinen globalen Hegemonie-Anspruch aufgibt. Ganz wie das alte Rom, werden in Washington Kriege auf Kredit finanziert und dann auch noch verloren. Co-Verlierer ist Grossbritannien, sind aber auch jene Europäer, die ganz auf die USA und deren Währung gesetzt haben. Die Schweiz täte gut daran, sich aus dem Schatten der USA zu lösen. Schritt für Schritt.

Den „englischen Gruss“ kennen lernen

Dienstag, den 2. August 2011 um 8:36

Während die Welt bebt und zittert, sei es wegen Attentätern aus den eigenen Reihen, wegen eines zu starken Frankens oder einer zunehmenden Einwanderung in die Schweiz, geht unsere geliebte NZZ online mit einer Erklärung, was der „englische Gruss“ bedeute. Das nenne ich Qualitätsjournalismus. Wird doch im Tagesgeschäft über vieles berichtet, das den nächsten Tag nicht überlebt. Was die Engel aber Maria mitteilten und im Ausdruck „englischer Gruss“ verfremdet wurde, das bleibt. Gesegnet sei der Herr.

 
     
     
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