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Tagesarchiv für 27. Juli 2011

Sponsern wir Berlin und Stuttgart

Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 16:40

In Deutschland regiert das Geld, also muss die Schweiz, um in Berlin und Stuttgart politisch erfolgreich zu sein, diese Regierungen auch mit milden Gaben unterstützen. Das Bundesverkehrsministerium ist absolut „undersponsored“, weshalb wir den deutschen Verkehrsminister einmal zu einer grossen Schweiz-Reise einzuladen sollten mit einem „stop over“ am Zollikerberg oder in Zumikon, wo morgens um 06.00 Uhr und abends gegen 23.30 Uhr noch die Luftfahrzeuge der Swiss/Lufthansa die Nachtruhe verkürzen. Ebenso sollten wir die grün-rote Stuttgarter Regierung mehr hofieren. In Direktverhandlungen können wir Anlässe in der schwäbischen Hauptstadt finanzieren oder zu einem Fraktionsausflug ins Berner Oberland einladen. Unser Schweizer Oberschwabe, Dr. Christoph Blocher, Schweizer in fünfter Generation, ein Vertrauter der schwäbischen Automobilindustrie, könnte den gutnachbarschaftlichen Beziehungen ein wenig Druck aufsetzen. Wer sonst?

1. August 2011: Mehr Gratisarbeit, weniger politische Rechte

Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 11:35

Der Thurgauer Verpackungs-Unternehmer Daniel Model, der sich aus den Gewinnen, die seine Mitarbeiter erarbeitet haben, einen eigenen Freistaat baut, hat diese nun dazu verurteilt, 24 Minuten pro Tag länger und gratis zu arbeiten. Er folgt damit dem Beispiel des Basler Chemiekonzerns Lonza, der seine Oberwalliser Arbeiter pro Woche 1,5 Stunden mehr gratis arbeiten lässt. Dies passt zum Vorstoss von SVP-alt Regierungsrat Christian Huber, das Stimm- und Wahlrecht nur noch solchen Schweizerinnen und Schweizern zu geben, die über Vermögen verfügen. Die Waffe haben die einst freien Schweizer Bürger auch schon abgegeben.

Geld und Macht trennen die Kantone

Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 10:50

Die Schweiz wird von Vertretern der armen Kantone politisch geführt, während die wirtschaftsstarken reichen Kantone in Bern und den Spitzen der Schweizer Parteien eher schwach vertreten sind. St. Gallen und Graubünden, Uri, Luzern und das Wallis haben in Bern eine starke Stimme. Zürich, wo 20% der Schweizer Wirtschaftsleistung erbracht wird, kann nicht einmal im Verkehr punkten. Der Raum Genf-Lausanne ist wirtschaftlich viel stärker, als dies in der Deutschen Schweiz angenommen wird, hat aber in Bern eine eher schwache politische Vertretung. Das gilt besonders auch für die Basler, die viel leisten, aber politisch wenig bedeuten.

Schweizer Flugsicherung in Randposition

Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 8:45

Die stolzen Träume der Schweizer Flugsicherung, einst eine zentrale Spitzenfunktion in „Europe Central“ zu übernehmen, sind ausgeträumt. Die Deutsche Flugsicherung DFS, zwar von einem Fluglotsenstreik bedroht, hat die Schweizer Kollegen seid dem Absturz in Friedrichshafen und anderen Kunstfehlern fest im Griff; vorerst ist die Expansion nach Spanien vorgesehen. Der wichtigste Schweizer Flughafen, Zürich-Kloten, ist ohnehin zu 70% in deutscher Hand. Die Kontrolle über unseren Luftraum haben wir längst verloren.

 
     
     
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