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Tagesarchiv für 25. Juli 2011

Das hat uns noch gefehlt: Spiritual Care

Montag, den 25. Juli 2011 um 16:10

Sage niemand,  die katholische und reformierte Kirche würden kein „spiritual marketing“ machen. Soeben gibt Pater Tobias Karcher SJ, Leiter des oberhalb der Finanzmetropole Zug gelegenen Lassalle-Hauses, bekannt, man werde ab sofort „Spiritual Care“-Kurse anbieten, um die geistige Versorgung anspruchsvoller Halb- oder Vollgläubiger sicher zu stellen. Vorbild sei ein gleichartiger Lehrstuhl im benachbarten München.

Das hat uns noch gefehlt. Die Kirchen haben ein Betreuungs-Syndrom, wollen diese ihre Gläubigen doch immer „versorgen“. Ohne Versorgung keine Kirche. Was die Gläubigen heute brauchen, ist mehr Wissen über Glaube und Kirche und offene Diskussionen über den Zustand der christlichen Kirchen.

Nicht Marketing mit neuen Begriffen rettet die Kirchen, sondern die Erhaltung und der Aufbau christlicher Substanz. Wenn der Abt von Einsiedeln, Martin Werlen, mit seinen Gläubigen auf die Strasse geht, um das örtliche Spital vor der Schliessung durch weltliche Instanzen zu bewahren, oder er eine aktive Informationspolitik der Schweizerischen Bischofskonferenz in die Wege leitet, ist dies mehr wert als alle „Spiritual Care“-Intentionen vergeistigter Minderheiten. Wer lebt, muss nicht betreut werden.

Ausländer sind fleissiger

Montag, den 25. Juli 2011 um 14:23

Während ich dies schreibe, sind deutsche Fassaden-Anstreicher damit beschäftigt, die westliche Aussenwand unseres Bürohauses neu zu streichen. Sie arbeiten ruhig und schnell (im Auftrag eines Zürcher Malereibetriebs). Baumeister und FDP-Nationalrat Werner Messmer verteidigt die Personenfreizügigkeit:“Ohne sie hätten wir nicht derlei wenig Arbeitslose.“ Dann sagt er: „Ich habe es im eigenen Betrieb erlebt. Es gab Spannungen, weil ein Mitarbeiter aus dem ehemaligen Ostdeutschland ein Drittel mehr als Einheimische gearbeitet hat.“

Genug der Trinksucht

Montag, den 25. Juli 2011 um 11:20

Jetzt habe ich während 15 Jahren täglich meine 2-3 Liter Wasser getrunken, wie zwei Ärzte mir empfahlen, um zu erfahren (FAZ Nr. 166, S. N1), dass „Viel trinken müssen“ eine Mär sei. Dazu viele Erklärungen von Fachgesellschaften etc. Ich werde weiter Wasser trinken, damit CocaCola/Walser und andere unterstützen. Ich bin nicht trunk-, sondern trinksüchtig geworden. Merke: Empfehlungen aller Art gilt es zu überleben. Sie stellen sich zumeist als Irrtum heraus.

Swiss Olympic – eine tragische Organisation

Montag, den 25. Juli 2011 um 7:45

Offensichtlich ist die Begeisterung in der Westschweiz gering, eine Olympiade auf die Beine zu stellen. Die Innerschweizer Kantone gaben Direktor Jürg Schild, der von Jahr zu Jahr trauriger aussieht, auch eine Abfuhr. St. Moritz wie das ganze Bündnerland liegen viel zu tief, um echten Schnee zu generieren. Der einzige Kanton, der genügend Schnee hat, das Wallis, bräuchte eine massive finanzielle Unterstützung des Bundes, um eine echte Olympiade auf die Beine zu stellen.

Deshalb ist Swiss Olympic eine tragische Organisation. Nur der von Dr. Konrad Hummler, dem geschäftsführenden Teilhaber der Bank St. Galler Bank Wegelin, geforderte City State Switzerland kann ihr echtes Leben einhauchen. Dies braucht Zeit.

Gleich tragisch ist es wohl um unsere Film-Festivalitis bestellt. Locarno liegt seit langem im Sterben, Zürich kommt mit 40 000 Besuchern nur knapp auf die Beine, die Solothurner Filmtage könnte man in die Zürcher integrieren. Nun wollen die Luzerner auch noch eigene Filmtage, was einem filmreifen Selbstmordkommando ähnelt.

Merke: Ein Filmfestival genügt für die Schweiz, aber ein richtiges sollte es sein.

 
     
     
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