Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 15. Juli 2011

Was haben Ferdinand Piech, Michael Pieper und Pietro Supino gemeinsam?

Freitag, den 15. Juli 2011 um 17:15

Alle drei Unternehmer sind unglaublich erfolgreich: Ferdinand Piech als europäischer und globaler Auto-König, Michael Pieper, Kurzschläfer wie Piech, mit einem weiter wachsenden Industriereich, und Pietro Supino, der mit klugen Schachzügen zum wichtigsten Schweizer Verleger wurde. Sie sind Absolventen des Lyceum Alpinum Zuoz, einer der besten Schweizer Privatschulen mit Internat. Offensichtlich lernt man in Zuoz, wo nicht nur der Jetset regiert, unter Leitung von Rektor Beat Sommer mehr als nur gutes Benehmen. Man spielt im Engadiner Hochtal viel Cricket und neu auch Rugby. List und Ausdauer gehören offensichtlich zum Schulprogramm.

Unternehmer-Clubs brauchen Geist

Freitag, den 15. Juli 2011 um 10:38

Zürich ist voller attraktiver Unternehmer- und Topmanager-Clubs. Der Klassiker, der Baur au Lac-Club, hat sich nicht sehr geändert. Am „Presidents Table“ sitzt immer noch Egon P. S. Zehnder, der legendäre Küsnachter Executive Searcher. Das Essen und der Service sind ausgezeichnet. Eher jüngeres Publikum findet man im „Haute“, wo der Blick über Stadt und See den Geist weiten soll. Nicht minder legendär ist Sepp Blatters FIFA-Club, wo gute Esser und Trinker nach Donatz’scher Manier perfekt auf ihre Rechnung kommen. Der Blick über Stadt und See ersetzt drei Tage Los Angeles. Eher still geht es im Club am Rennweg zu, dessen Eigner wie Mitglieder derart hart um den unternehmerischen und politischen Erfolg ringen müssen, dass sie nur selten anwesend sind. Die Zürcher Volkswirtschaftliche Gesellschaft ist ein Alter-Herren-Verband, den man nicht missen möchte. Richtig rund geht es beim Business Club Zürich zu, wo seit 25 Jahren Klaus J. und Fidel Stöhlker zusammen mit dem trefflichen Fredi Wegmüller für ein attraktives Programm sorgen.

Was Frauen wollen…..

Freitag, den 15. Juli 2011 um 8:45

…ist nicht viel anderes als bei Männern. Der Beweis sind die hoch emanzipierten chinesischen Unternehmerinnen und Managerinnen. Sie wollen schnelle Autos, Maserati, Audi und Porsche, dazu die besten Whiskys. Von daher liesse sich ableiten, dass die Welt auch unter weiblicher Herrschaft nicht viel anders aussehen wird als unter dem Patriarchat. Vielleicht ist das auch keine gute Nachricht.

Kampf um den Bundesrat

Freitag, den 15. Juli 2011 um 8:00

Bundespräsidentin und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey war sich nicht zu schade, die EU aus innenpolitischen Gründen frontal anzugreifen. Sie geriet sofort in das kalte Feuer von EU-Botschafter Michael Reiterer und wurde von FDP-Nationalrätin und EU-Fan Christa Markwalder umgehend attackiert („Diese Kritik ist nicht hilfreich“). Dabei geht es nur um die SVP-Unterstützung für Calmys Wiederwahl in den Bundesrat, die im Dezember ansteht.

Früher denn je wird heute schon gerechnet, wer bleiben darf und gehen muss. FDP-Bundesrat Didier Burkhalter ist stocksauer auf Partei- und Amtskollege Johann Schneider-Ammann, an den er die Bildung abtreten musste. Wird die FDP Schweiz, die 20% aller Stimmen anstrebt, zu einer 12%-Partei, wird Burkhalter oder Schneider gehen müssen. Einer von ihnen wird das Opfer der strategischen Unfähigkeit des Teams Pelli/Huber werden. Burkhalter agiert extrem vorsichtig, fast unsichtbar; Schneider muss eine breite Parteienkoalition unter seinen Hut bringen, damit er ihn als Bundesrat nicht verliert.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog