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Tagesarchiv für 6. Juli 2011

Zürich: Flughafen bringt mehr Regen und Schnee

Mittwoch, den 6. Juli 2011 um 17:35

Jetzt haben wir den Beweis: Eine neue Studie beweist, dass die Flugzeuge im Umkreis von 100 km aufgrund ihrer Starts und Landungen das Wetter verändern. Sie reissen buchstäblich Löcher in die Wolken und lösen Regen- und Schneefälle aus. Wenn jetzt zu den Süd- und Ostanflügen auch noch Starts in den Süden hinein erfolgen, wird das Mikroklima um Zürich schlechter.

Der triumphierende Lufthansa-Konzern mit seiner Schweizer Romantikmarke Swiss hat die Anfluggegner im Süden und Osten Zürichs ausgetrickst, wie er es in Frankfurt und andernorts auch getan hat. Die zuständigen Politiker waren willige Erfüllungsgehilfen und werden im Zweifel, wie bei uns alt Bundesrat Moritz Leuenberger, mit Jobs belohnt.

Schneider-Ammann in Euro-Not

Mittwoch, den 6. Juli 2011 um 13:30

Der Druck auf unseren Berner Bundesrat Johannes Schneider-Ammann nimmt zu, so die Nationalbank ihn im Kampf gegen den sinkenden Euro nicht mehr unterstützt, den Unternehmen mit einem Notfallprogramm zu helfen. Staatshilfe von einem freisinnigen Bundesrat für Privatfirmen? Auf keinen Fall, denn die Schweizer Privatwirtschaft muss sich der Herausforderung aus eigener Kraft stellen. Wenn die Lonza in China billiger produziert, muss sie nach China gehen. Wenn dem ABB-Konzern oder Nestlé die Schweiz zu teuer wird, müssen sie aus Italien liefern. Die Schweiz erlebt jetzt ihre Apotheose innerhalb der Globalisierung. Entwicklungshilfe wirkt weder in Afrika noch in Baden oder Winterthur. Es ist verschleudertes Steuergeld.

Stämpfli will keine CHF 30 Mio-Saläre

Mittwoch, den 6. Juli 2011 um 13:30

Unser abtretender Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, Rudolf Stämpfli, ist ein ehrenwerter Mann. Zum Abschied gibt er die Botschaft mit: „Ein Lohn von 30 Millionen passt nicht zur Schweiz.“ Genau das ist die Frage. Zur B-Schweiz der klassischen Schweizer Firmen passt ein solcher Lohn, womit das Jahreseinkommen gemeint ist, wirklich nicht. Aber die Konzerne der A-Schweiz, die Banken, Versicherungen und neuen Handelskonzerne, die rund um den Globus traden, werden sich vom Berner KMU-Unternehmer nicht beeindrucken lassen. Mit Fr. 25 Mio. im Jahr kommt man wirklich nicht weit, will man Flugzeug, Boot und angemessene Häuser finanzieren. Die griechischen Reeder und indischen Tycons, die Kasachen, Chinesen und IT-Milliardäre brauchen gerade in der Schweiz auch standesgemässe Gegenüber.

Swissmetal vor dem Untergang

Mittwoch, den 6. Juli 2011 um 11:02

Wie ein kleineres Industrieunternehmen mit einem Umsatz von 270 Mio. Franken ausgeweidet wird, erleben wir jetzt sehr gut am Beispiel von Swissmetal. In den alten und immer wieder renovierten Räumen in Dornach habe ich schon vor gut zehn Jahren eine merkwürdige Romantik festgestellt, verbunden mit Innovationsschüben, aber wenig Führungssicherheit. Bis in die Gegenwart galt aber stets: Die Mitarbeiter, Büezer im besten Sinne, arbeiteten höchst zuverlässig und engagiert.

Jetzt aber sitzen die Banken auf dem Kupferlager, um ihre Kredite zu sichern. Minderheitsaktionär Laxey hat mit Martin Hellweg einen „hardliner“ eingesetzt, der den Aktienkurs wieder hochtreiben muss. Sonst stehen für den englischen Hedge Fund Verluste in der Höhe bis zu Fr. 40 Mio. an. Das alles bedeutet für die Mitarbeiter des alten Schweizer Kleinkonzerns nichts Gutes. Fragt sich nur, wo die 70% Schweizer Aktionäre sind, welche die Mehrheit an Swissmetall halten? Man erzählt, es handle sich um alte Berner und mittelländische Familien, die in Laxey eher den Retter ihrer Restvermögen sehen und Martin Hellweg daher freie Hand geben.

Niederlage für Le Corbusier

Mittwoch, den 6. Juli 2011 um 11:01

Seine am Zürisee wohnende Erbin wird traurig sein: Was Palladio und Vauban zugestanden wurde, ist dem schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier nicht gewährt worden. Auch beim zweiten Anlauf wurde sein Gesamtwerk nicht zum Weltkulturerbe erhoben. Es mag eine Rolle gespielt haben, dass schon 900 Objekte geschützt sind. Jetzt traf es den Mann, der Ronchamp baute. Tant pis.

UBS stellt Affen ein

Mittwoch, den 6. Juli 2011 um 10:01

Die UBS ist fast ungeschlagener Profi im generieren negativer Schlagzeilen, soviel steht fest. Jane Goodall, eine Schimpansenforscherin, soll nun die Kinder von super reichen Private-Banking-Kunden in Singapur mehr Nächstenliebe und soziale Werte lehren. Das ist mit Abstand der grösste Brüller den sich die UBS seit Beginn der Bankenkrise leistet. Die Frage die man sich jetzt stellen müsste ist: Wer braucht eigentlich eine Lektion in sozialem Verhalten? Vielleicht sollten die Obrigkeiten der UBS nochmals über die Bücher und Goodall für sich selbst engagieren, denn wenn die UBS dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Axel Weber alleine für seinen Antritt CHF 5 Mio. bezahlt, sollte die Affenkur für Grübel und Weber gleich inbegriffen sein.

Fidel Stöhlker

 
     
     
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