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Tagesarchiv für 5. Juli 2011

Die FDP braucht mehr Nosers und Ineichens

Dienstag, den 5. Juli 2011 um 16:45

Wenn die FDP heute im Land noch glaubwürdig ist, dann wegen Persönlichkeit wie Ruedi Noser und Otto Ineichen. Der eine in Zürich, der andere in Luzern, dürften am 23. Oktober sicher wieder in den Nationalrat gewählt werden, denn sie bringen Bewegung in die von Juristen übersättigte ehemalige Staatspartei. Natürlich erheben sich sofort die Stimmen, welche beiden die Kompetenz absprechen. Das ist die Krux der FDP Schweiz, die seit Jahren keine Führungsfigur mehr hat, welche die kantonalen Fürsten unterstützen und zusammen führen kann. Die Nosers und Ineichens, aber auch die Fialas und die Wasserfallens, können sich nur entwickeln, wenn die FDP wieder einen echten Chefstrategen hat. Die SVP ist parteiintern nicht minder zerstritten, aber sie hat einen Dr. Christoph Blocher, dem sich niemand in den Weg zu stellen wagt. Bei der CVP tut Christophe Darbellay, was er kann, aber er ist mehr Chefbeamter als Unternehmer; das prägt. Christian Lévrat, geschieht im Herbst kein Wunder, wird wohl nicht als der grosse Partei-Innovator der SP in die politischen Annalen eingehen. Er hat es versucht, schon das ehrt ihn.

Sagen wir es so: Die Parteispitze der FDP arbeitet für die Konzerne, die regionalen Fürsten geben vor, sich für KMU einzusetzen. Wenn Ruedi Noser schreibt „Es ist ein Privileg, in der Schweiz leben zu dürfen“, dann muss er auch die Kraft aufbringen zu sagen, wer dafür eine Leistung erbringt und wer nicht. Dann wählen wir ihn, und Otto Ineichen auch.

Der Mensch 2.0 ist gut genormt

Dienstag, den 5. Juli 2011 um 11:50

Schon sagen die Professoren der besten amerikanischen Hochschulen, das ernsthafte Lesen lohne nicht mehr; „distant reading“, die verkürzte Version, sei es, die dem Menschen 2.0 gegeben sei. Wer mit der Hand schreibt, ist mega-out. Wie falsch! Meine Handschrift mag nicht die schönste sein, aber ich liebe meine Tagebücher, wovon ich drei führe, dieses vorliegende, eines handschriftlich und eines für die grösseren Gedanken. Wer sich nicht die Zeit nimmt, in wichtige Bücher und Gedanken tief einzudringen, wird zum Spielball der Gegenwart. Wohl fühlt sich darin nur, wer nichts anderes kennt.

Huffington Post – tolle Idee

Dienstag, den 5. Juli 2011 um 11:00

Während Jahren haben tausende schreibender Talente für die „Huffington Post“ gratis absolut lesenswerte Beiträge verfasst. Sie erhielten keinen Penny Honorar, dafür Arianna Huffington beim Verkauf ihrer Goldmine den runden Betrag von USD 315 Mio. Merke: Es gibt wesentlich mehr kluge und schreibfähige Menschen als Publikationsmöglichkeiten. Daraus hat die clevere Arianna ein Vermögen bezogen. Jetzt klagen die Autoren; sie wollen ein Drittel des Geldes.

Die Ausstiegs-Phantasten

Dienstag, den 5. Juli 2011 um 10:10
  • Bundesrätin Doris Leuthard will nicht aus der Atomenergie aussteigen, sondern nur „den Versuch wagen“. Solche Versuche kann man auch abbrechen. Leuthard hat ja vor einer Woche den „Bluff in der Politik“ ausdrücklich befürwortet.
  • Die Aargauer Regierung will auch nicht aussteigen, sondern „hat keinen Entscheid pro und kontra Kernenergie gefällt“. Die Medien haben die Regierung falsch verstanden.
  • Die FDP Schweiz, geführt von Fulvio Pelli, will auch noch prüfen und dem Ständerat ein ganz neues Modell vorschlagen. Warten wir es ab.
  • Die Franzosen wollen nicht aussteigen, die Italiener wollen aussteigen, nur Silvio Berlusconi will nicht.
  • Die Japaner, die Chinesen und die US-Amerikaner wollen auch nicht aussteigen.
  • Nur in Deutschland wollen Volk und Bundesregierung gemeinsam aussteigen. „Angie“ Merkel muss von einem Virus befallen worden sein.
 
     
     
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