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Tagesarchiv für 4. Juli 2011

Abzockerei aus Winterthur

Montag, den 4. Juli 2011 um 17:30

Wir alle freuen uns über den dauerhaften Aufstieg der einstigen Industrie- und Arbeiterstadt Winterthur, die als Zürcher Nebencity sehr attraktiv für viele geworden ist. Weniger schön ist die Tatsache, dass dieser Aufstieg wesentlich von der Steuerzahlern der Gemeinden Küsnacht, Zumikon und Zollikon finanziert wurde, die mit Zwangsabgaben im Rahmen des kantonalen Finanzausgleichs zu hohen Gemeindesteuern gezwungen wurden, um Winterthur Glanz zu verleihen.

Es gibt die gute Regelung, dass vom Finanzausgleich nur bedient wird, wer Eigenkapital abbauen muss. Diesen logischen Entscheid wollen die Winterthurer nun aufheben lassen und nicht nur das, sie wollen zusätzlich Fr. 50 Mio. von den kantonalen Steuerzahlern zurück, die sie bisher an Eigenkapital abbauen mussten. Das nenne ich Abzockerei.

Möglich sind solche Entwicklungen nur, weil die Zürcher Kantonsräte mit den Winterthurern auf Kosten der anderen kantonalen Gemeinde, leider Gottes auch mit der Zolliker Stadtpräsidentin Kull-Benz, derartige „deals“ ermöglichen.

Bundesrätin Leuthard verlangt mehr Bluff in der Politik

Montag, den 4. Juli 2011 um 12:40

Die beliebteste Bundesrätin der Schweiz, Doris Leuthard, verlangt in der Politik und speziell von ihrer notleidenden Partei, der CVP, „mehr Bluff“. Das ist natürlich gewaltig, wenn die Bürger einer Demokratie von einem allerhöchsten Regierungsmitglied dem Bluff ihrer Politiker ausgesetzt werden. Wer fühlt sich da nicht abgeduscht? (Für nicht Eingeweihte: „Duschen mit Doris“ hiess der Slogan, mit die Aargauer Anwältin in den Nationalrat gewählt wurde und eine sehr erfolgreiche politische Karriere startete.)

Grossdenker Hürlimann im Abseits

Montag, den 4. Juli 2011 um 11:18

Ziemlich blauäugig sagt unser in Berlin lebender Schweizer Schriftsteller und Grossdenker Thomas Hürlimann: „In den letzten Jahrzehnten betrieb man in der Schweiz hauptsächlich Innenpolitik.“ Perfekt, was hätten Bundesrat und Parteien auch anderes tun sollen? Sie sind zuständig dafür, dass das Schweizer Volk fleissig arbeitet und sich der Expansion der Weltkonzerne nicht in den Weg stellt. Geht eine Grossbank pleite, wie im Fall der UBS, wird diese vom Volk gerettet. Es erhält dafür keine Rendite auf seine Einlagen und, soweit Aktionär, auch keine Dividende.

Die Schweizer Wirtschaft, die in ihren wesentlichen Teilen Ausländern gehört und von Ausländern geführt wird, braucht den Bundesrat und die Parteien nur als Stabilisatoren. Aussenpolitik machen sie ganz alleine, es sei denn Doris Leuthard und Micheline Calmy-Rey würden mithelfen, an fremden Höfen die Türen zu sichern.

Ich bin „entgrübelt“

Montag, den 4. Juli 2011 um 10:20

Ein neuer Begriff geht um: Ich bin „entgrübelt“. UBS-Mitarbeiter, welche die Bank verlassen haben, um einer anderen Tätigkeit nachzugehen, benutzen diesen Ausdruck. Er ist nicht freundlich. Oswald J. Grübel und seinem in letzter Zeit sehr schweigsam gewordenen VR-Präsidenten Kaspar Villiger wäre eine erfolgreichere Bank zu wünschen. Das Risiko tragen die Schweizer Steuerzahler.

Gekidnappte Schweizer dem Schicksal überlassen

Montag, den 4. Juli 2011 um 9:45

Die beiden ausgebildeten Schweizer Polizisten die in Pakistan entführt wurden, waren wohl doch nicht so intelligent und vorbereitet, denn sonst wären sie dieses Risiko nie eingegangen. Natürlich freut’s Bundesrätin Calmy-Rey, denn jetzt kann Sie wieder Ihr Kopftuch überziehen und nach Pakistan zu den Verhandlungen reisen. Ich bin allerdings dagegen, dass das EDA diese beiden fahrlässigen Polizisten rettet. Sie sind nicht als Offizielle, sondern Privatpersonen unterwegs. Es kann nicht sein, dass das EDA vor Ländern wie Pakistan warnt und ein paar Individualisten glauben, sie wissen es besser. Das EDA sollte die beiden ihrem Schicksal überlassen und nicht verhandeln. Die Schweiz verhandelt in den meisten Fällen immer zu Gunsten der anderen Parteien. Es fliesst, wie bei Ghaddafi-Sohn Hannibal, immer viel Geld und Politiker wie Calmy-Rey sacken auf Kosten der Steuerzahler, Ruhm und Ehre ein. Calmy-Rey ist SP-Politikerin und wie ich immer wiederhole: Die Linken wissen perfekt, wie man das Geld zum Fenster raus wirft, aber dass dieses Geld erst verdient werden muss, vergessen sie laufend.

Fidel Stöhlker

Revolutionäre aus dem Ausland

Montag, den 4. Juli 2011 um 8:10

Offensichtlich waren es „die besten Köpfe aus dem Ausland“, die nach Ägypten zurück kehrten, um dort die Revolution zu verstärken. Das wäre so, als würden die 500 000 Auslandschweizer wieder in die Heimat zurück kehren, um hier eine neue Schweizer Revolution durchzuführen. Da die Auslandschweizer eher konservativ sind, wären SVP und CVP wohl die grossen Gewinner.

 
     
     
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