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Tagesarchiv für 29. Juni 2011

C. G. Jung wie Jesus Christus

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 17:30

Küsnacht am Zürisee ist der Vatikan der Jungianer; dort starb der berühmte Psychiater am 6. Juni 1961 in seinem Privathaus. Zeitgenossen berichten: „Bald nach seinem Tod kommt ein Gewitter auf und der Blitz schlägt tief in eine hohe Pappel ein, die in Jungs Garten am See steht.“ Diesen symbolträchtigen Vorgang finden wir auch nach der Kreuzigung von Jesus Christus auf dem Berg Golgatha. Es zieht ein starkes Gewitter auf, die Erde bebt und der Vorhang im grossen Tempel zerreisst. Einzig Erdbeben können die Zürcher beim Tod C. G. Jungs nicht vorzeigen, denn diese sind in dieser Region nahezu unwahrscheinlich.

Papstbesuch: teuer, aber nötig

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 17:17

Etwa 10 Mio. Euro kostet der zweitägige Papstbesuch im deutschen Freiburg (30 Minuten nördlich von Basel). Die Kosten teilen sich das Land Baden-Württemberg (5 Mio.), die Stadt Freiburg und die Deutsche Bischofskonferenz. Am 24. und 25. September werden 100-300 000 Menschen in der Schwarzwaldstadt erwartet. Die Eventagentur Koko ist für Abwicklung zuständig. Man darf sich fragen, ob Kirchen- und Staatssteuerzahler in einer Zeit hoher Verschuldung und zunehmender Armut derlei Aufwand schätzen. Beim Papstbesuch ist es wie bei Reisen der englischen Königin: Das Volk braucht derlei Theater. Die klugen Badenser haben sich vorgenommen, an diesen beiden Tagen in die benachbarten Wälder zu flüchten.

Kampf um die Luzerner Seefront

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 11:30

Die Hoteliers an der weltweit renommierten Luzerner Seefront wollen das Recht haben, ihre Häuser zur Steigerung von deren Rentabilität in private Residenzen zu verwandeln. Der Luzerner Stadtrat, der Millionen in die Fremdenverkehrswerbung gesteckt hat, will dies nicht, sondern am Seeufer eine Hotelzone erhalten. Louis Dönni, VRP des drittgrössten Luzener Hotels, des „Europe“, der den Umbau am raschesten vorantreiben will, sieht sich schon enteignet. Die von den Hoteliers geplante Enteignung der Luzerner Öffentlichkeit interessiert ihn weniger. Er droht: „Dann machen wir halt zu.“ Richtig arbeiten, will dort wohl keiner mehr. Spekulationsgewinne gehen vor.

Unsere Vorfahren: durch Zuwanderung zum Mischvolk

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 9:23

Nun fühlen sich die Lehrer und Schuldirektionen bestätigt: Es waren die Pfahlbauern, die wir als unsere Schweizer Vorfahren anerkennen sollen. Nach dem 2. Weltkrieg, als alles Deutsche in der Deutschen Schweiz negativ belastet war, nannten wir uns alle Kelten. Nur einige Wissende waren nicht überrascht, als man Ende des 20. Jahrhunderts im Grossraum Zürich hunderte von Gräbern neu entdeckte. Darin lagen weder Pfahlbauern noch Kelten, sondern astreine Alemannen, zugewandert aus den Zonen nördlich des Bodensees. Die Schweizer Bevölkerung ist ein Mischvolk, wie es nur wenige gibt. In der Westschweiz noch mehr als in der Deutschen Schweiz, denn dort gibt es tatsächlich Kelten, aber auch Savoyarden in grosser Zahl, dazu Italiener, Portugiesen und, seit 30 Jahren, zunehmend Afrikaner. Sri Lanker haben den Schweizer Genpool erst jetzt aktiviert, wie es früher die Kimbern taten. Stärker werden die Einflüsse der slawischen Völker und derjenigen aus dem Balkan. Das alles nennt sich Schweizer; einige Pfahlbauern sind auch noch darunter.

„Der Auftrag“ treibt die Grössten an

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 9:22

Wie schon Dr. Christoph Blocher im Buch „Erfolg als Auftrag“ (Karl Lüönd im Stämpfli Verlag, Bern) schreiben lässt, ist „Der Auftrag“ alles. Blocher gibt sich selbst Aufträge und erteilt auch solche. Widerspruch gegen solche Aufträge ist zwecklos, wie schon Matthias Ackeret in seinem „Blocher Prinzip“ geschrieben hat.

Bei meiner frühsommerlichen Lektüre bin ich auf einen anderen grossen Europäer gestossen, der seinem Auftrag folgte wie die Heiligen Drei Könige dem Stern von Bethlehem: Don Quichotte, magerer „Held der traurigen Gestalt“ von Miguel Cervantes, hat sich selbst dem „hohen Auftrag“ gestellt, das alte Reich wieder herzustellen. Begleitet war er von Sancho Pansa, einem rundlichen Pykniker, der trotz dauernder Verzweiflung über die Marotten seines gnädigen Herrn und Ritters diesem immer treu blieb.

Ist Dr. Christoph Blocher ein Don Quichotte der Gegenwart? Dann wären Ueli Maurer und Toni Brunner, SVP-Parteipräsidenten seiner Wahl, die zeitlich abgestuften Sancho Pansas, die ihm, dem Chefstrategen, treu Gefolgschaft leisten. Aus der holden Dulcinea ist „Königin Silvia“ geworden, die den Traum ihres Gemahls zu dem Ihrigen gemacht hat.

Im Unterschied zu Don Quichotte ist Familie Blocher immens erfolgreich. Der Sturz von Christoph Blocher als Bundesrat hat ihn nur angestachelt, zusammen mit SVP-Finanzchef „Walti“ Frey alles auf eine Karte zu setzen, um den Herbst 2011 nach gut 30jährigem Kampf zur Stunde der Wahrheit zu machen. Silvia Blochers Auftritte, die ihm geschadet haben, wurden zurück gebunden; auch Bruder Gerhard schweigt wieder, was der Partei sicher dienlich ist. Christoph Blocher sammelt die Ängstlichen, Mutlosen und sich bedroht Fühlenden des Landes um sich. Etwas Don Quichotterie ist unvermeidlich.

Kuscheljustiz und Sozialromantiker

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 9:21

Die Unfähigkeit einer grossen Zahl unserer „Betreuungs-Worker“ ist offensichtlich. Eine Frau führt einen höchst gefährlichen Serienverbrecher spazieren; dieser kann flüchten, weil echte Verbrecher solche Chancen wahrnehmen. Die Wärter liefen dem Flüchtenden, der Privatkleider trug, nicht einmal hinterher.

Im Zürcher Flughafen-Ausschaffungsgefängnis stehen den Wirtschaftsflüchtlingen, die abgeschoben werden, teuerste Trainingsgeräte zur Verfügung, die ich mir in manchem Bergdorf für die Bevölkerung auch wünschen würde. Es gibt eben Schweizer, die arbeiten (müssen) und andere, die ihr Gutmenschentum, das häufig an Dummheit grenzt, zelebrieren. Diesen falschen Luxus werden wir abbauen müssen.

Stadtpolizei Zürich völlig überfordert

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 8:41

In einer der schönsten Städte der Welt hält die Kriminalität immer mehr Einzug. Jugendliche prügeln und stechen sich im Ausgang nieder, motiviert durch den Gruppenzwang, der vielfach auch der Grund für übermässigen Alkohol- und Drogenkonsum ist. Jetzt sieht sich die Polizei überfordert und weiss nicht mehr weiter ausser, personell aufzustocken. Ich habe eine viel bessere Idee: Wir verschärfen die Gesetze für die Täter so heftig, dass jeder Übeltäter sich künftig mehrfach überlegt, eine Tat zu begehen. Ausländische Verbrecher werden mit einem 24-Stunden-Schnellverfahren sofort ausgewiesen und man nimmt ihnen alles ab, was sie in der Schweiz angehäuft haben. Alkohol dürfen Jugendliche erst ab 21 Jahren trinken, genau wie in Amerika. Die Politik baut die Stellen im Polizeidepartement selber ab, so gab es vor ca. 5 Jahren offenbar noch 7 Drogenfahnder, die den Schneekrieg in Zürichs Strassen unterbinden sollten. Einer der damaligen Fahnder erzählte mir, dass er die Nase von seinem Traumjob voll habe, weil die Politik alles behindere was nur gehe. Er wechselte in eine andere Abteilung. Seine Begründung damals (vor 5 Jahren): Zürich wird wieder zum europäischen Drogenmekka und die Politik schaut zu.

Fazit: Wir brauchen extrem scharfe Gesetze gegen Verbrecher und vor allem keine Gnade bei deren Umsetzung. Nur leider kommen da wieder die SP-Gutmenschen, die soziale Gerechtigkeit in unserem Land wollen. Also liebe Schweizer, lasst Euch weiter ausrauben, anpöbeln und hofft, dass nichts schlimmeres passiert oder wählt einfach die SP nicht mehr, damit unsere Stadt nicht weiter blockiert wird.

Fidel Stöhlker

Kassenprämien und Wertewandel

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 8:10

Endlich gehen die Kantone den Nichtzahlern von Krankenkassen-Prämien an den Kragen. Gegen 100 000 Schweizer, die Gesundheitsleistungen beanspruchen, zahlen jedes Jahr ihre Prämien nicht. Im kommenden Jahr sollen dafür die Steuerzahler der Kantone aufkommen, eine Ungerechtigkeit sondergleichen gegenüber allen, die ihre Prämien korrekt bezahlen.

Es ist richtig, diesen Betrügern und Chaoten Gesundheitsleistungen zu entziehen. Wie erste Erfahrungen im Kanton Thurgau bewiesen haben, nimmt die Zahlungsmoral zu, wenn der Gang zum Arzt in vielen Fällen verboten wird. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Wer einen Arzt wirklich braucht, soll dies auch künftig tun dürfen, aber Luxuskonsultationen müssen entfallen. Wer kein Geld hat (Singles, alleinstehende Mütter, Alte), soll beweisen, dass er keinen anderen Luxus betreibt, um sich von der Allgemeinheit finanzieren zu lassen.

„Swissfuture“ hat soeben eine Studie „Wertewandel in der Schweiz bis zum Jahr 2030“ publiziert. Unter Leitung des Zukunftsforschers Georges T. Roos wurden vier Szenarien erarbeitet:

  • Ego- (oder Leistungs-)Gesellschaft, wo die Arbeit ein immer dominierenderer Faktor wird und die Familien sich weiter auflösen.
  • Clash-Gesellschaft, wo die sozialen Gruppen auseinanderbrechen und Unruhen ausbrechen,
  • Balance-Gesellschaft, die bei moderatem Wohlstand, der kaum zunimmt, im Schosse der EU die Chancengleichheit und die Ökowirtschaft pflegt.
  • Die Bio Control-Gesellschaft eines stagnierenden Landes, das sich Ausländern und dem Fortschritt verweigert.

Wer seine Kassenprämien nicht zahlt, gehört wohl zur kommenden Clash-Gesellschaft oder unterwirft sich mangels eigener Antriebskraft der Bio Controlgesellschaft, die von Nestlé-Ehrenpräsident Helmut Maucher vor einigen Jahren als menschliche „Biomasse“ bezeichnet wurde.

 
     
     
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