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Tagesarchiv für 24. Juni 2011

Zurück ins Mittelalter

Freitag, den 24. Juni 2011 um 15:45

Fällt das niemand auf? Wir sind auf dem Weg, in Europa und den anliegenden Staaten wieder zurück ins Mittelalter zu fallen, wo Kleinstaaten sich gegenseitig bekriegen. Viele Schweizer, wie US-Amerikaner auch, warten geradezu darauf, dass die EU, sei es aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen, wieder zerfällt. Der Balkan ist seit dem NATO-Überfall ein einziges Chaos. Jetzt lösen sich auch die Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens auf. Die kaukasischen Staaten sind zu Räuberzonen geworden. Wem soll dies nützen?

Niedergang der Evangelischen

Freitag, den 24. Juni 2011 um 10:15

In Deutschland sterben die evangelischen Kirchgemeinden ab, sodass dem theologischen Nachwuchs empfohlen wird, besser in die Schweiz zu gehen, Die neue Pfarrerin des Basler Grossmünsters, nach einem Stage in Winterthur, kommt aus Deutschland. In Wittenberg, der Geburtsstadt von Martin Luther, nimmt kaum mehr als ein Prozent der Bevölkerung an den Gottesdiensten teil. Was einst als Emanzipation aus kirchlicher Bevormundung galt, ist heute nur noch eine triviale Idee von Freiheit. Das Gutmenschentum feiert Triumphe, weil die Kassen noch voll sind, wie bei den Zürcher Reformierten, die auf vollen Kassen sitzen aber wenig damit anzufangen wissen. Das meiste Geld geht ohnehin in die exzellente Pfarrerbesoldung. Gemäss Martin Luther ist nicht frei, wer sich aus eigenen Stücken für frei erklärt (er war ein strenger Gegner der aufständischen Bauern). Wer „nicht vom Teufel geritten“ sein wollte, für den gab es nur „die Freiheit um Christi willen“.

Ergebnis: Weniger als vier Prozent der deutschen Reformierten gehen zur Kirche. In der Schweiz ist es nicht besser.

2 Grad-Romantiker gescheitert

Freitag, den 24. Juni 2011 um 10:10

Seit 10 Jahren langweilen mich die lautstarken Vertreter jener Gruppen, welche die Erderwärmung auf nicht mehr als 2 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit vermeiden möchten. Es war mir klar, dass sie scheitern mussten. Jetzt, wo Deutsche und Schweizer ihre AKW’s abstellen wollen, ist auch die CO2-Perspektive nicht mehr haltbar. Merke: Die Erdbevölkerung wächst, niemand will auf Konsum verzichten, es sei denn unter Zwang. Es wird heiss und eng auf der Erde. Die Verteilungskämpfe haben längst begonnen, weshalb den meisten Erdenbürgern ein trauriges Jahrhundert bevor steht. Das heisst nicht, wir sollten nicht fröhlich sein; die traurigen Konsumverweigerer richten uns noch schneller zu Grunde.

Die Kunststücke der Rihs-Brothers

Freitag, den 24. Juni 2011 um 7:30

Von Andy Rihs haben wir in letzter Zeit eigentlich zu viel vernommen: Merkwürdige Aktienoperationen, ein Velo-Rennstall mit Dopingproblemen, für eine untaugliche Gratiszeitung Millionen versenkt. Man sieht, wer mit staatlich grundversicherten Gesundheitsprodukten Millionen verdient, hat als Unternehmer viel Geld, um es wieder zu verschleudern. Das ist Marktwirtschaft. Von Andys Bruder Hans Ulrich Rihs, der ein viel bedeutenderer Sonova-Aktionär ist, hat man wenig vernommen. Jetzt wissen wir es: Er betreibt im Nebenberuf Spielbanken, demnächst auch die grösste der Schweiz in Zürich, für welche er soeben die Lizenz erhalten hat. Der Spielercharakter scheint in der Familie zu liegen. Wie CVP-Mann Benno Schneider, Präsident der Eid. Spielbankenkommission, es ausdrückt, die dem Bundesrat eine Empfehlung aussprach, „resultierte für Swiss Casinos vor den Konkurrenten ein kleiner Vorsprung“. Das passt perfekt zur Velopraxis von Bruder Andy.

 
     
     
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