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Tagesarchiv für 23. Juni 2011

Politisch kraftlose Verleger

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 15:15

Ringier, Tamedia und Axel Springer bauen ihre Geschäfte aus und bleiben politisch eher zurückhaltend. Die anderen Schweizer Verleger haben nach Jahren, in denen sie sich ihrem eigenen Überlebenskampf stellen mussten, weitgehend die Kraft für politische Auseinandersetzungen verloren. Der Schweizerische Verlegerverband ist ausser in Festhütten kaum noch zu vernehmen. Deshalb wird die SRG auch online Werbung schalten dürfen. Sie hat den Bundesrat in der Tasche. Das Trio Bundesrat-SRG-Schawinski, das uns ab Ende August erwartet, verspricht noch einiges an Überraschungen.

Sommaruga tritt ab und Kosten werden erhöht

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 14:19

Wie ich schon immer sagte: Die SP kostet die Schweiz einfach zu viel. Nun tritt Sommaruga als oberste Konsumentenschützerin ab und die linke Nationalrätin Birrer-Heimo übernimmt. Ihre Ziel sei es, mehr finanzielle Unterstützung für die Konsumentenschützer zu erhalten. Die Linken wissen perfekt, wie man Geld aus dem Fenster wirft, doch wenn es darum geht erst mal das benötigte Geld zu erwirtschaften, wird es zappenduster und ruhig um diese „Volks“-Vertreter. An diesem Beispiel sieht man sehr gut, die Linken sind zu einseitig und viel zu teuer für unser Land.

Fidel Stöhlker

Das Internet ist eine Schweizer Erfindung

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 11:11

Kaum jemand weiss noch, dass das Internet in der Schweiz erfunden wurde. Ein Engländer schaltete zu Weihnachten 1990 in Genf den ersten Server an. Wenn die Schweiz darüber traurig ist, kein Google und kein Facebook aufgebaut zu haben, so liegt das an der Fantasielosigkeit unserer Wirtschaftsführer, die sich nicht vorstellen können, etwas besser zu machen. Das gilt auch heute noch. SRG-Generaldirektor Roger de Weck will diesen Firmen Paroli bieten; dass ich nicht lache.

Bundesverwaltung – Ein Fass ohne Boden

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 9:59

Dass unsere Bundesbeamten überdurchschnittlich gut verdienen ist bekannt. Dass der Bundesrat nun auch noch den Frauenanteil (Quote) erhöht, finde ich fürchterlich. Offenbar ist in Bundesbern zuviel Geld im Topf, dass man keinen Leistungslohn will. In der Privatwirtschaft wird nach Leistung und nicht nach Quote vergütet, was der absolut richtige Weg ist. Welche halbwegs intelligenten Frauen wollen heute per Quote im Betrieb hochgehievt werden? Es sind die Schwachen und Dümmeren, die man mit solchen Instrumenten unterstützen muss. Müssten wir das in der Privatwirtschaft tun, hätten viele Unternehmen ganz andere Probleme.

Da ich der Meinung bin, dass unser Staatsapparat viel zu aufgeblasen und zu teuer ist, will nun einmal folgendes wissen: Welche Jobs in der Bundesverwaltung sind den Lohnklassen 24-29 untergeordnet und welche Beamte finden wir in den Lohnklassen 30-38 wieder?

Fidel Stöhlker

Eine ART der Spitzenklasse

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 9:21

Für Euro 1,2 Mia. wurden in Basel an der ART 2011 Kunstobjekte angeboten: Ein Warhol für 80 Mio., ein Bacon-Triptychon für 40 Mio. etc. Die Chinesen und Indonesier retteten die hohen Umsätze. Pouletkönig Budi Tek baut sich in Shanghai ein eigenes Kunsthaus und braucht heisse Ware. „Le Monde“ schrieb: „La Foire de Bâle est bien plus excitante que la terne Biennale de Venise.“ Kopf hoch, Basler.

Staatliche Hoheit oder hoher Lebensstandard?

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 9:00

Jetzt, im Wahljahr, will niemand über die EU sprechen, die Politiker schon gar nicht. Tatsache ist, mit jedem Freihandelsabkommen geben wir etwas staatliche Freiheit preis. Wir haben die Wahl, künftig noch mehr als heute, die staatliche Hoheit zu bewahren oder wohlhabender zu werden. Die Personenfreizügigkeit begünstigt vor allem die grossen Schweizer Konzerne, die meist ausländische Eigner und Manager haben. Sie bestellen „Kontingente“, Mitarbeiter zu Zehntausenden. Das normale Schweizer KMU kann dies nicht, weil es weder die Fähigkeiten noch die Kapazitäten hat, in diesem Spiel mitzumachen.

Wird George Clooney Nachfolger von Rock Hudson?

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 8:59

Unterhaltsam ist es allemal, dem schönen Grauhaar-Dackel George Clooney zu folgen. Nach der Trennung von Elisabetta Canalis fragen sich die Menschen zurecht, warum er Frauen nie länger halten kann. Frauen wie Canalis wollen natürlich durch seine Popularität profitieren und zwei Jahre sind genug, um einen hübschen Nobody ins Rampenlicht zu bringen. Es könnte eine pure PR-Geschichte sein. Doch ist der fehlende Kinderwunsch wirklich das Problem oder erinnert uns sein Verhalten etwa an den damaligen grossen Hollywoodstar Rock Hudson (1925-1985), der sich erst im Alter geoutet hat?

Fidel Stöhlker

Von Diderot zu Diner

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 8:10

Was Denis Diderot mit der „Grande Encyclopedie“ Mitte des 18. Jahrhunderts für Frankreich geleistet hat, legt nun Dan Diner mit der „Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur“, beschränkt auf die Zeit von 1750-1950, in sieben Bänden vor. Dies kommt zur Zeit, denn der Staat Israel hat, nicht zuletzt unter dem Einfluss der modernen Universität von Tel Aviv, zunehmend Schwierigkeiten, sich glaubwürdig zu definieren. Der Holocaust als Legitimation reicht immer weniger aus. Der Kampf um das Geld aus dem Schweizer Bankenvergleich von 1998 ist noch immer nicht abgeschlossen. Was übrigbleibt, soll nach Ost- und Mitteleuropa gehen. Stuart E. Eizenstat möchte es in die USA holen, wo in New York City nach seiner Aussage 30% aller Juden unter der Armutsgrenze leben.

Die Schweiz wird zum City State – warum und wie?

Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 8:00

Wenn der erfolgreichste Schweizer Privatbankier der Gegenwart, Dr. Konrad Hummler, Geschäftsführender Partner der Bank Wegelin & Co., St. Gallen, und einer der angesehensten Schweizer Nationalökonomen, Prof. Dr. Franz Jaeger von der Universität St. Gallen, ein Buch herausgeben „Stadtstaat – Utopie oder realistisches Modell“, das sich ausdrücklich auf die Zukunft der Schweiz bezieht, kann das nur Erschrecken und Erstaunen bei jenen auslösen, die eine über 700jährige Schweizer Geschichte in Gefahr sehen und dabei vergessen, dass die Schweiz gerade deshalb alle Zeitläufte bestanden hat, weil sie sich, ständig mutierend, der jeweils neuen Zeit anpasste. Diese Notwendigkeit zu neuer Anpassung heben 15 Autoren hervor, die zur intellektuellen Elite der Schweiz gehören („Stadtstaat – Utopie oder realistisches Modell?“, Herausgeber: Konrad Hummler und Franz Jaeger, erschienen im Verlag der „Neuen Zürcher Zeitung“ und gefördert von der Progress Foundation.)

Die sich fortschrittlich gebende Monatszeitschrift „Bilanz“ zählt das Buch zu den „besten deutschsprachigen Neuerscheinungen“, gibt aber zu bedenken: „Eine nette Utopie, aber nicht zuende gedacht. Denn was machen wir mit den 26 Kantonen und wer wird unser Lee Kuan Yew? Etwa Christoph Blocher?“

Die Schweizer Gegenwart wird von Dr. Konrad Hummler wie folgt geschildert: „Die vielbeschworene Konkordanz ist zur intellektuell wenig berauschenden Subsistenz verkommen. Derweil langweilt sich unsere Jugend und feiert ihre Parties der Zukunftslosigkeit im Leichtsinn geerbten Wohlstands.“ Er empfiehlt: „ Eine vom Grundverdacht hoffnungsloser Vergangenheitsbezogenheit oder haltloser Beitrittsromantik befreite Landesregierung könnte den so geschaffenen Spielraum kreativ und lustvoll nutzen. So, dass Schweizer Politik wieder Freude machen würde.“ Die Co-Autoren sind: Dr. Frank Bodmer, Prof. Reiner Eichenberger, Dr. Michael Funk, Dr. Katja Gentinetta, Prof.Heinz Hauser, Dr. Ann-Veruschka-Jurisch, Prof. Georg Kohler, Robert Nef, Prof. Bernd Roeck, Dr. Urs Schoettli, Dr. Gerhard Schwarz, Prof. Rainer J. Schweizer und Dr. Kurt Weigelt, der Direktor der Industrie- und Handelskammer St. Gallen.

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