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Tagesarchiv für 22. Juni 2011

Sommaruga macht nur noch Fehler

Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 15:26

Bundesrätin Sommaruga kann offenbar walten wie sie will. Sie ist keine Bundesrätin fürs Schweizer Volk. Im Tessin werden die Schweizer von Tunesischen Asylbewerbern angegriffen und in Bern interessiert es niemanden. Gut, Pelli äussert sich ja auch nicht als Tessiner aber wen wundert das überhaupt noch. Sommaruga arbeitet als SP-Bundesrätin sehr unsauber wie vielen Bürgern scheint. Gehen Sie alle mal auf Facebook und schauen Sie, wie schön die Bundesrätin in Köniz lebt. Das Bild zeigt sie im grossen Garten sitzend, fernab aller Tunesier und Tessiner. Wie lange das Volk das wohl mit macht. Der Bundesrat ist in einem echt desolaten Zustand. Kann unsere Schweiz so die Probleme von morgen noch lösen?

Fidel Stöhlker

SVP nimmt FDP den Wind

Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 12:30

Die nationale Parteispitze mit Fulvio Pelli und Gabi Huber ruft ihre Parteimitglieder rund um die Uhr auf, sich intensiv für den Wahlkampf einzusetzen. Es darf bezweifelt werden, dass dies in der jetzigen Konstellation etwas bewirkt.

Wie es beim Segeln im Wettkampf Brauch ist, hat sich das grosse und wachsende Boot der SVP vor das der FDP geschoben und nimmt dieser in der Wirtschafts- und Sozialpolitik den Wind weg. Das mag machiavellistisch sein, führt aber zum Erfolg. Gleichzeitig springen die potentiellen freisinnigen Wähler zu den kleineren Booten der Grünen und Grünliberalen über, die rasch aufholen. Mehr konservative Wähler der Freisinnigen laufen weiterhin zur SVP über. Damit kann das Team Pelli/Huber noch so sehr zum Rudern aufrufen. Ohne Wind im Segel, ist dieser Kampf verloren.

Dazu kommt:

–         Weite Teile des Volkes, vor allem die politisch Aktiven, verstehen nicht, dass auf den Antrag von Fulvio Pelli hin die Parteispitze beschlossen hat, sich in der Frage der Kernkraftwerke der Stimme zu enthalten. Die Partei wird daher „Wischiwaschi-FDP“ genannt. „Wir sind eine Verlierer-Partei“, sagen sogar die eigenen Kandidaten. Pellis Ansatz, im Herbst den Ständerat dazu zu bewegen, der Kernkraft eine neue Chance zu geben, ist ein waghalsiges Manöver.

–         Die Verteidigung der beiden Grossbanken UBS und CS durch die FDP-Parlamentarier in Bern war eine Pflichtübung, die weithin nicht verstanden wird. Es handelt sich um zwei Auslandbanken (Mehrheit des AK, Mehrheit der Konzernführung in ausländischer Hand), deren Risiken das Schweizer Volk tragen muss. Daher ist der Geldzufluss aus der Schweiz auch denkbar gering geblieben.

Natürlich wünsche ich der FDP viel Erfolg. Wenn aber die Kapitäne der Partei ständig gegen den Wind segeln, während die Konkurrenz davon zieht, nützen die guten Wünsche und Gebete wenig. Merke: Man kann auch zu intelligent sein, um einen richtigen Wahlkampf erfolgreich führen zu können.

Das vielstimmige Schweigen der FDP

Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 9:30

Merkwürdig, gegen „Angélique“ Merkel (Version Sarkozy) ist ebenso ein vielstimmiges Schweigen ihrer Parteigrössen im Gange, wie im Falle von Fulvio Pelli, dem Präsidenten der FDP Schweiz. Wer Merkel angreift, wird von einem Chor ihrer Befürworter an den Rand diskutiert. Wer gegen Fulvio Pelli argumentiert, er habe nun wirklich keinen Erfolg vorzuweisen, gilt, vier Monate vor den Parlamentswahlen, als Nestbeschmutzer. So ging einst die Titanic unter, weil der Kapitän partout als Schnellster in NYC ankommen wollte. Die Eisberge, deren Gefährlichkeit bekannt war, übersah er einfach.

Der smarte Tessiner will nun durch weite Teile der Schweiz radeln, um seine geistige wie körperlicher Fitness unter Beweis zu stellen. Wie er sich auf dem Velo mit potentiellen Wählerinnen und Wählern unterhalten will, ist mir einigermassen schleierhaft. Pascal Couchepin ging wenigstens zu Fuss, wenn auch recht schnell, wenn er etwas mitteilen wollte.

In den Kantonen vernehme ich die Verzweiflung über die nicht erkennbare Wahlkampf-Strategie der obersten freisinnigen Intellektuellen, die offensichtlich von ihren Westschweizer liberalen Freunden verlassen sind, weil man von diesen gleich gar nichts vernimmt.

Man hat begonnen, diese FDP abzuschreiben. Gibt es eine andere? Ich hoffe es.

Schweizer schaden der eigenen Wirtschaft

Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 8:57

Der Einkaufstourismus an den Grenzen zu Deutschland ist für das Schweizer Gewerbe eine Katastrophe. Die Schweizer kaufen ihre Möbel in Deutschland, weil die Einrichtungshäuser dort mit Dumping-Preisen werben. Die Grenz-Deutschen profitieren vom Geiz der Schweizer und selbst sind sie nicht anders und kommen in die Schweiz, um ihre Autos mit billigem Benzin zu tanken. Die Schweizer die in Deutschland Möbel einkaufen, sind vielfach nicht die Ärmsten im Lande. Nein, es sind viele reiche, die in unserem Land viel Geld verdienen und es dann im benachbarten Ausland ausgeben. Warum tut die Politik an dieser Stelle noch nichts? In dieser Situation wäre es äusserst wünschenswert, wenn Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann sich dem Thema annehmen würde, um den Heimmarkt zu schützen. Bisher ist aber noch gar nichts passiert und es bleibt zu hoffen, dass Bern unsere Gewerbler nicht im Regen stehen lässt.

Fidel Stöhlker

 
     
     
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