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Tagesarchiv für 15. Juni 2011

Heimliche Macht gesucht

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 16:50

Die Freimaurer sind zu einem Mysterienkult verkommen, der jetzt öffentlich Mitglieder sucht. Die soeben wieder aus St. Moritz abgereisten „Bilderberger“ sind nach Aussage von FDP-Ständerat Rolf Schweiger, der aber ein Vertrauensmann des Finanzplatzes ist, auch nur eine Art Börse für Präsentationen, „aber auf sehr hohem Niveau“. Die „NZZ“ verteidigt in ihrer Montagsausgabe die „Bilderberger“, der „Tagi“ macht sie lächerlich (Autor: Constantin Seibt).

Offensichtlich ist die „Bilderberg“-Konferenz eine 1954 gegründete Institution aus dem Kalten Krieg, als Wall Street im Gefühl des Überschwungs nach dem gewonnenen 2. Weltkrieg von einer Supermacht USA träumte, die Europa, weite Teile Asiens (ohne China) und Lateinamerika umfassen sollte. Dieses im Aufbau befindliche Weltreich erlebte 1989, schon im Zustand erheblicher Überschuldung, mit dem Zusammenbruch der UdSSR seinen Höhepunkt. Seither geht es bergab.

Haben wir keine heimlichen Mächte mehr? Hoch gehandelt, wie seit 3000 Jahren, werden die Juden. Andere sprechen von den Ungarn, aber viele halten diese ohnehin für den verloren gegangenen 13. Stamm. Wall Street? Dem stehen jetzt die reichen Festlandchinesen gegenüber, die Gold kaufen, während der Westen verkauft. Die Welt ist zu unübersichtlich geworden für „heimliche Mächte“.

Das Franz Gertsch-Fieber bricht aus

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 16:16

In Zürich ist es schon ausgebrochen: Das Franz Gertsch-Fieber. Der gut 80jährige Maler aus dem Emmenthal, bewacht von seiner sehr munteren Ehefrau und einer überaus grossen Familie, ist triumphal ins Zürcher Kunsthaus eingezogen, bereits zum dritten Mal. Zuerst waren es Gertschs Köpfe. Fotografien auf einer Leinwand, dann nachgemalt, die seit 30 Jahren faszinieren. Jetzt sind es die „Vier Jahreszeiten“, grossformatige Gemälde eines voralpinen Waldes, die mit Tüpfeltechnik die Natur in das Haus holen. Es sind faszinierende Werke eines freundlichen Autisten. Sie öffnen mir keine neue Perspektive, aber sie zeigen eine intensiv-schöne Welt, von der wir stets träumen. Dort gibt es keine Zecken in den Büschen, keinen Hundekot, kein Handy piepst, nicht einmal ein Mensch stört. Eine ideale Schweizer Landschaft versetzt die Betrachter in den Taumel.

Schweiz-EU: Bern spielt auf Zeit

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 14:40

Natürlich wäre es absolute Dummheit, wenn die reiche Schweiz der armen EU beitreten würde. Wir wären nach Deutschland der beste Zahler. Natürlich müssten wir auf viele unserer Volksrechte verzichten; dann blieben uns nur Demonstrationen mit folgendem Polizeieinsatz. Natürlich müssten wir höhere Steuern bezahlen und würden nichts dafür erhalten.

Daraus abzuleiten, unsere Selbständigkeit sei gesichert, ist ein Irrtum. Die EU lässt sich Zeit und kocht uns auf leichtem Feuer. Auch das wird teuer.

Gabi Hubers Geheimnis

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 12:07

Die ganze Schweiz rätselt, wie es um die Stimmbänder von Gabi Huber, der FDP-Fraktionschef in Bern, bestellt ist. Nach häufigem Zuhören und langem Nachdenken habe ich nur eine Lösung: Es handelt sich um die Stimme eines Neuenburger Halbautomaten. Sorry, mit dieser Stimme lassen sich keine Wahlen gewinnen. An modischer Eleganz hat die Urnerin dagegen deutlich zugelegt.

Dauer ist nicht angesagt

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 11:12

Wer eine „Hall of Fame“ betreibt, wie das deutsche „manager magazin“ ist gezwungen, diese zu bewirtschaften. Nach Ludwig Erhard und Ferdinand Piech wurden nun vom „manager magazin“ Günther Fielmann und Dr, Gerd Krick, Fresenius, den niemand kennt, ausgezeichnet. Der Niedergang der deutschen Wirtschaft wird daran erkennbar. Fielmann wie Krick sind Dienstleister, Substanz fehlt.

Ägypten-Touristen werden geblendet

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 10:05

Als alter El Gouna Kenner habe ich mir jetzt mal die Preise der Reiseveranstalter angesehen, die Ägypten mit 70% Reduktion anpreisen. Ich konnte nirgends die 70% Rabatt finden, die den Reisegästen vorgegaukelt werden. Da die meisten Touristen keine Vergleiche zum Vorjahr machen können, werben die Touristiker wacker weiter. Ein Beispiel: El Gouna, Hotel Captains Inn, 3 Sterne, kostete letztes Jahr rund Euro 640.–. Jetzt finde ich das Hotel, offenbar mit 70% Rabatt für Euro 550.–. Ich komme hier nicht auf 70%. Also aufgepasst liebe Schweizer. Prüfen Sie die Angebote gut, denn die Touristiker haben viele Tricks auf Lager, die Sie ganz sicher nicht kennen. Prüfen Sie unbedingt Reiseveranstalter aus Deutschland, die ebenfalls Reisen aus der Schweiz anbieten. Damit bin ich immer gut gefahren und wurde nie beschissen. Das Gesparte können Sie intelligenter einsetzen, als es überteuerten Schweizer Reiseanbietern zu geben. Schönen Urlaub.

Fidel Stöhlker

Den Ehrensold dem Volk vor diese Füsse geworfen

Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 8:00

Der neoliberale politische Rechtsaussen Thomas Matter, Bankier, Unternehmer, Inhaber der Matter Group, 200fache Millionär und Sohn eines Pensionskassen-Verwalters, der Christoph Blocher nahe steht, will, wird er im Oktober zum SVP-Nationalrat gewählt, den Ehrensold des Schweizer Volkes für dieses Amt nicht annehmen und wirft ihn, rhetorisch gesagt, dem Schweizer Volk wieder vor die Füsse. Matter, der sich für die Privilegien der „High Networth Individuals“ einsetzt, braucht dieses Kleingeld tatsächlich nicht. Was verdient ein Schweizer Parlamentarier eigentlich? Als Nationalrat rund CHF 133 000.–, als Ständerat über CHF 150 000.–. Diese Beträge können sich erheblich steigern bei Übernahme wichtiger Funktionen in den Kommissionen und weiterer parlamentarischer Ämter. Matter wird mit Sicherheit im Herbst nicht gewählt werden. Es gibt Bessere.

 
     
     
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