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Tagesarchiv für 10. Juni 2011

Alt und pleite, das hat Folgen

Freitag, den 10. Juni 2011 um 13:00

Ob wir den selbständigen Staat Griechenland überhaupt noch brauchen, ist fraglich. Die griechischen Eliten haben während Jahrzehnten ihr eigenes Land ruiniert, weshalb man den verarmten Rest ruhig den Italienern, den Mazedoniern und den Türken angliedern könnte. Ob ein Staat nun zu hundert Prozent selbständig ist, was es eigentlich schon heute nicht mehr gibt, oder zu 90, 80 oder 51%, spielt doch nur eine emotionale Rolle.

Das gleiche gilt auch für einige Schweizer Kantone, die wegen um sich greifender Überalterung längst in andere Kantone integriert werden könnten. Auf hundert Personen im erwerbsfähigen Alter (20-64 Jahre) kommen im Tessin, den beiden Basel und in Schaffhausen bereits 31 im Rentenalter, während es in der Schweiz nur die Hälfte, 16,9%, sind. Der Tessin kann wieder Uri zugeteilt werden, womit wir einen Kanton Gottardo hätten. Der Aargau und die beiden Basel gäben einen hübschen Kanton Mittelrhein, dem rund um St. Gallen ein Kanton Hochrhein folgen könnte. Schaffhausen, wenn seine Bevölkerung demnächst ausstirbt, wäre ein passender Teil des Thurgaus.

Natürlich gibt es 1000 Gründe, alles dies nicht zu tun, aber die Zukunft wird stärker sein als die Gewohnheiten, welche aus der Vergangenheit resultieren.

Patrick Müllers Forums-Flop

Freitag, den 10. Juni 2011 um 11:05

Will ein Chefredaktor Unternehmer werden, weil er eine ehrgeizige Frau hat, muss er marktwirtschaftliche Massstäbe anlegen. Insofern war Patrick Müllers „Communication Forum“ mit 70 Teilnehmern, die nicht alle bezahlen mussten, ein Flop. Der exzellente Chefredaktor des „az-Sonntags“ sammelte fast mehr Referenten als Teilnehmer, weil Kommunikationschefs von Firmen sonst kaum eine Chance haben, selber aufzutreten und sich zu positionieren. Weil man kaum Ergebnisse vorweisen konnte, nannte man diese Veranstaltung auch „Gedankenaustausch“. Zu den wenig gefragten Referenten zählten: Urs Peter Naef von Migros, Peter Hartmeier von der UBS Schweiz, der sogar eine Zwischenbilanz ankündigte, auf die viele warten, Verena Gölkel von Sulzer, die man sonst nie hört, weil ihr Chef Viktor Wekselberg ohnehin keine Interviews gibt. Reto Lipp vom Schweizer Fernsehen zog so wenig wie Ursula Fraefel von économiesuisse. Der Gipfel ging dabei unter.

Der beginnende Energie-Wahnsinn

Freitag, den 10. Juni 2011 um 9:10

Die beschwörenden Appelle der Energie-Bundesrätin Doris Leuthard („Wir sind eine Familie.“, „Ich vertraue auf diese Schweiz.“) täuschen nicht darüber hinweg, dass der geplante Ausstieg bisher nur aus Hypothesen und dem Prinzip Hoffnung besteht. Als harter Kern schält sich heraus:

  • Die Umweltverbände werden jetzt im Hauruck-Verfahren erledigt und dies mit Zustimmung der Grünen und Grünliberalen. Der Widerstand gegen zu wenig Restwasser, neue Überlandleitungen und „Greina“-Projekte wird ausgeschaltet. Staumauern dürfen erhöht, Windräder gebaut werden.
  • Die Baubranche wird einen Boom erleben, denn hunderttausende von Häusern müssen Energie-saniert werden.
  • Die Fraktionsausflüge in dieser Woche, deren Energiebedarf hoch und deren Ergebnisse nicht messbar sind, wurden nicht eingespart.
  • Die Energiepreise werden für das Volk massiv steigen; die grossen Konzerne werden billige Industrie-Energie erhalten (Subventionen!).
  • Seit fünf Jahren wird schon von der neuen Reaktor-Generation gesprochen, die bereit steht. Diese wird aber erst zum Zuge kommen, wenn die alten AKW’s abgeschrieben sind und mit Milliardensubventionen vom Staat/Steuerzahler rückgebaut werden dürfen.

Der Skandal tausender von Leiharbeitern, die in den AKW’s einer deutlich höheren Strahlung ausgesetzt sind als Festangestellte, kommt erst jetzt ans Tageslicht. Daran verdienen die modernen Sklavenhändler, die Mitarbeiter ausleihen.

 
     
     
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