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Tagesarchiv für 7. Juni 2011

Europa ist so alt wie die Schweiz

Dienstag, den 7. Juni 2011 um 9:00

Erst nach dem 30jährigen Krieg, nach 1648, als die Schweiz sich vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation löste, wurde auch Europa zum politischen Begriff. Weder die Römer noch die Griechen wussten etwas von Europa. Mit dem europäischen Gedanken wuchsen auch die falschen Unterscheidungen. Innerhalb von 200 Jahren formten sich die Kelten, Slawen und – zuletzt – die Germanen, alles künstliche Konstrukte, welche die Nationenbildung unterstützen sollten. Wir haben auch heute noch kein Europa, sondern nur eine Europäische Union, die von konservativen Politikern geschaffen wurde, um das Glacis der grossen Konzerne zu vergrössern. Auch heute, gut 350 Jahre nach 1648, gibt es keinen Sprecher Europas, denn dies wäre ein geistiger Prozess; es gibt nur EU-Sprecher, die „business“ und „power“ im Kopf haben. Das Volk zahlt, ganz wie 1648.

Schweizer Kunden werden geschröpft

Dienstag, den 7. Juni 2011 um 8:55

Apple erlebt einen Höhenflug wie kaum ein anderer Computerhersteller. Der Dollarkurs ist im Keller, was die Verkäufe nochmals gewaltig anschiebt. Doch in der Schweiz werden wir, wie immer, richtig geschröpft. In der Schweiz passt Apple seine Verkaufspreise kaum dem Dollarkurs an. Kaufen wir in Amerika einen Mac, Basis 2,2GHZ, 8GB RAM, 750 GB Festplatte, kostet das Gerat umgerechnet CHF 1‘836.–. Kaufe ich das gleiche Gerät in der Schweiz, berappen die Kunden CHF 2‘549.–. Besserer Verkaufs- und Kundenservice ist aber nicht inklusive. Soviel zum Thema „Der Kunde ist König“. Bei Apple ist der Schweizer Kunde wohl eher die Zitrone die es auszupressen gilt.

Fidel Stöhlker

Irreführung Newsroom

Dienstag, den 7. Juni 2011 um 8:30

Die Journalisten hatten nichts zu sagen, die Chefredaktoren blickten verlegen und sagten dann „grossartig“. Was die Verleger als sensationellen Fortschritt, als mediale Integration ihrer Redaktionen den eigenen Mitarbeitern und der Öffentlichkeit verkauften, der „Newsroom“, war in erster Linie als eine Massnahme zur Reduzierung der Kosten gedacht. „Kooperationen und Zentralisierung, Erhöhung der Einzel- und Abo-Preise, Konzentration auf die rentable Kernauflage, Abbau redaktioneller Ressourcen, Redaktionsfusionen, Outsourcing und redaktionelle Integration durch Newsroom-Modelle“ gehören zu diesem Kostenreduktionsprogramm, schreiben Klaus Beck, Dennis Reineck und Christian Schubert in „Journalistische Qualität in der Wirtschaftskrise“, UVK 2010. Die Verleger haben damit gemacht, was ihre Redaktionen sonst der FIFA und vielen Firmen vorwerfen, die Situation schön geredet.

 
     
     
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