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Kachelmann – Gefangen in der Freiheit

31. Mai 2011 um 10:08

Wenn die Gegner von Jörg Kachelmann meinen, der Wolken-Schön-Redner sein nun frei, irren sie gewaltig. Kachelmann wurde eben, aus Mangel an Beweisen, vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Doch frei ist er nicht. Wo auch immer er wohnen wird, sehen ihn die Menschen als mutmasslichen Vergewaltiger. Ob es stimmt oder nicht ist irrelevant, da während der Prozesstage viele seiner Vorlieben ans Tageslicht kamen, die sein Image zusätzlich ramponiert haben. Kachelmann hat während des Prozesses intelligenterweise sein späteres Leben geregelt. Er weiss, dass ihn ab sofort kaum noch eine Frau mit gesundem Menschenverstand haben will, weshalb er vermutlich diese Frau, seine jetzige, geheiratet hat. Somit kann er sich zurück ziehen und ein normales Leben ausserhalb des geliebten Medienrummels leben. Er wird aber immer mit der Frage konfrontiert werden: „Haben Sie oder haben Sie nicht Herr Kachelmann?“

Fidel Stöhlker

Ein Kommentar zu “Kachelmann – Gefangen in der Freiheit”

  1. Harry R. Wilkens

    Leider hängt der Kachelmann (vielleicht mangels Fremdsprachenkenntnisse?) viel zu sehr von dem deutschen Mief ab, von dem er sich nicht befreien kann. Es soll sogar in Europa (!) Gegenden geben, wo man ihn nicht kennt, und wo er anonym mit einem netten Frauchen leben könnte, das auch nichts von seiner Vergangenheit weiss.
    Aber will er das? Lothar Matthäus, Boris Becker und die ganzen anderen Lokalmatadoren wollen es nicht, denn sie würden elendiglich untergehen, wenn sie nicht mehr im Gespräch wären.
    Wie schon Tucholsky empfahl: „Und auch Herrn Kachelmann rat‘ ich dies: einmal auf den Boulevard, einmal nach Paris!“

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