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Juden distanzieren sich: Freimaurer im Niedergang

31. Mai 2011 um 16:45

Dass eine einst mächtige Vereinigung der europäischen Aufklärung, die im Stillen operierte, jetzt öffentlich neue Mitglieder sucht, hat mir nie so recht eingeleuchtet. Das ist etwas so wie die Schweizer FDP, die im „SonntagsBlick“ mitteilt, sie brauche dringend noch fünf Mio. Franken für den kommenden Wahlkampf.
Jetzt schreibt Andreas Schneitter im jüdischen Monatsmagazin „Aufbau“ vom „realen Niedergang dieser Elite“. Zwar hätten sich die Freimaurer an jüdische Symbole angelehnt, sodass im Dritten Reich von einer „jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung“ die Rede war. Dies sei aber auch schon alles gewesen, so der „Aufbau“.

2 Kommentare zu “Juden distanzieren sich: Freimaurer im Niedergang”

  1. Harry R. Wilkens

    Nein, das war nicht „auch schon alles“! Seit jeher waren viele Juden Mitglieder in Freimaurer-Logen. Da diese jedoch eigentlich atheistisch sind, so schufen jüdische Logenbrüder oder an der Freimaurerei interessierte Juden in der Mitte des 19. Jahrhunderts die entsprechende jüdische Organisation B’nai B’rith. Diese tut auch wesentlich weniger geheimnisvoll, arbeitet jedoch nach demselben Prinzip der gegenseitigen Hilfe bzw des gegenseitigen Hochhebens, in Gesellschaft, Politik, Handel und Justiz.

  2. Stefan Wehmeier

    Jüdische Tradition

    Schüler: Was bedeutet ez pri ose pri?

    Rabbi: Baum, der Frucht ist und Frucht macht.

    Schüler: Warum sagen dann alle „Baum des Lebens“ dazu?

    Rabbi: Wäre ich ein Rabbi, wenn ich das wüsste?

    Schüler: Entschuldigung!

    Rabbi: Akzeptiert.

    Schüler: Und was bedeutet ez ose pri?

    Rabbi: Muss ich dir alles vorsagen? Finde es selbst heraus!

    Schüler: Baum, der Frucht macht?

    Rabbi: Möglicherweise.

    Schüler: Dann ist das also der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“?

    Rabbi: Wäre ich ein Rabbi, wenn ich das bestätigen würde?

    Schüler: Nein, Rabbi. Aber wenn Du es bestätigt hättest, wäre es dann nicht logisch, dass die „Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ das ist, was J. M. Keynes 1935 „reward for liquidity renunciation“ nannte?

    Rabbi: Soll ich Fremdsprachen lernen, nur um deine Vermutungen zu bestätigen?

    Schüler: Auf gut Deutsch: „Urzins“, S. Gesell, 1916.

    Rabbi: Willst du damit andeuten, der Allerhöchste habe dem auserwählten Volk seine wohlverdiente Belohnung für Konsumverzicht verboten?

    Schüler: Natürlich nicht. Ich muss mich wohl geirrt haben.

    Rabbi: Noch so ein Irrtum, und du kannst in die nächste Koranschule wechseln!

    Schüler: Aber wenn das kein Irrtum wäre, bräuchten wir uns mit unseren Nachbarn nicht mehr zu streiten.

    Rabbi: Wer ist reich und wer ist arm?

    Schüler: Wir sind reich.

    Rabbi: Richtig. Das auserwählte Volk ist reich. Und jetzt benimm dich auch so!

    Schüler: Ich werde mich bessern, Rabbi.

    …so it´s on and on and on – it´s Heaven and Hell:
    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html

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