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Tagesarchiv für 25. Mai 2011

Der grüne Misserfolg ist absehbar

Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 16:00

In Stuttgart wurde eine Realo-Grüner zum Ministerpräsidenten gewählt. Wie grün er regieren wird, ist heute schon infrage gestellt.

Im Kanton Zürich wurde ein Grüner, Martin Graf, in die Regierung gewählt. Jetzt muss er Justiz und Inneres führen, wo nur wenige grüne Anliegen verwirklicht werden können.

Was Verena Diener, Ständerätin und grüner Leuchtturm, als prominente Leitgrüne in Bern wirklich geleistet hat, weiss niemand. Das wird auch für alle anderen Grünen gelten, die im Herbst gewählt werden. Grüne Politik bleibt eine Fata Morgana, denn

– Wer die Kernkraftwerke abschaltet, muss mehr CO2-Produzenten zulassen.
– Wer weniger Verkehr will, muss die Einwanderung in die Schweiz stoppen.
– Wer die Banken und Versicherungen daran hindern will, energiefressende IT-Zentren auszubauen, wird scheitern.

Die grüne Fata Morgana in den Köpfen vieler wird sich bald auflösen, Fukushima hin oder her.

Ameisen und Übernahmen

Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 11:00

Es gibt Pilze, die eine Ameise befallen, worauf diese in einen Krampf verfällt, der zum Tode führt. Der Pilz wächst aus dem Kopf der Ameise, indem er ihre Energien nutzt, um neue Sporen auszusenden. Genau so muss man sich die Übernahme eines Unternehmens durch einen feindlichen Angreifer vorstellen. Wehrt sich eine Konzernleitung zu lange gegen die Übernahme, bricht das Zielobjekt wegen der Geldgier bisheriger Aktionäre zusammen, dann dringt das neue Unternehmen ein, um mehr für sich daraus zu machen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Übernahme von Serono durch Bayer. Das welsche Unternehmen schwächelt, der „Pilz“ Bayer setzt sich durch. Erben-Familie Bertarelli hat sich mit ihrer Beute längst davon gemacht. Serono wird jetzt verdaut bis es wieder Gewinne macht. Bon appetit.

Schweizer Werbung in Deutschland falsch verstanden

Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 10:15

Wir Schweizer haben immer das Bedürfnis, der Liebling aller zu sein. Das geht leider nicht. So hat auch die Präsenz Schweiz, unsere teure Landes-PR-Maschinerie, das Handbuch „Corporate Identity Seitzerland“ herausgegeben, das in Deutschland nicht verstanden wird. Mit dümmlichen Werbeaussagen wie „Wir können alles. Ausser Hochdeutsch“ giessen wir beim nördlichen Nachbarn zusätzlich Öl ins Feuer und keiner will es wahr haben. Präsenz Schweiz fehlt vielleicht das Verständnis für Deutschland, weshalb man dauernd das Schweizer Kreuz für die Werbung missbraucht. Sind wir denn nicht kreativer als das? Müssen wir unserem Nachbarland immer so devot gegenüber stehen? Nein, müssen wir nicht aber dann sollte die Präsenz Schweiz unser Land besser vertreten. In Deutschland sind wir von den geliebten Schweizern seit Mitte der 90er Jahre zu den kleingeistigen Bergbewohnern geworden, die Ausländer nicht mögen. Die Schweiz muss im Ausland mehr Mut beweisen. Wir sagen das schon so viele Jahre aber die Eidgenossen tun sich darin furchtbar schwer, es zu verstehen. In Deutschland haben wir einen neuen Botschafter, der ausnahmsweise mal einen guten Track Record hat. Doch auch er hat bisher geschwiegen und sich wenig bewegt. Mein Tipp lautet: Umfrage in Deutschland machen und erfragen, was sich die Deutschen von den Schweizern wünschen und wie sie sich die Schweiz vorstellen. Mit diesen Informationen können die besten Kampagnen gefahren werden. Nur muss man wissen, wie das Gegenüber denkt.

Fidel Stöhlker

Nicola Horlick zuhören

Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 8:50

Die englische Fondsmanagerin Nicola Horlick sagt es klar: „Die Rettung der Banken hat nahtlos zur Verschuldung der Staaten geführt.“ Weil, wie in der Schweiz, viele englische Industriefirmen verkauft wurden, sagt sie: „So haben die Briten leider einen Grossteil ihres industriellen Tafelsilbers verloren.“ Und wir Schweizer?

Niemand wagt bei uns die richtigen Fragen zu stellen. Das ist gefährlich.

Air Berlin informiert Kunden nicht

Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 7:53

Man könnte meinen, dass gewisse Unternehmen aus früheren Erlebnissen nichts lernen. So Air Berlin, denn die Flughäfen Bremen und Hamburg haben heute früh bereits dicht gemacht. Berlin soll in diesen Stunden folgen. Was mache ich nun mit meinem Ticket nach Berlin? Alle Versuche, bei Air Berlin anzurufen und sich über die Situation zu informieren scheitern. Überlastung heisst es. Als hätte man nicht gewusst, dass bei einem weiteren Vulkanausbruch mehr Mitarbeiter gebraucht würden. Die Unternehmensleitung sieht das offenbar anders. Auf der Website unter News sind heute früh um 8.30 Uhr keine Informationen über den Flugverkehr publiziert worden. Was passiert mit den gebuchten Tickets? Hier fehlt eine stündliche Wetter-Information, damit die Kunden wenigstens teilweise informiert werden. Wir werden in diesen Stunden beobachten, wie schnell die Air Berlin diesen Informations-Missstand beheben wird.

Fidel Stöhlker

 
     
     
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