Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 24. Mai 2011

Gysin, das Messer im Rücken

Dienstag, den 24. Mai 2011 um 15:00

Hans Rudolf Gysin,70, war im Kanton Baselland während der letzten 20 Jahre der wohl talentierteste Politiker, der mächtigste Mann im Baselbiet, konnte aber einem nicht ausweichen: dem zunehmenden Alter. Nach üblicher politischer Manier wurde dem FDP-Nationalrat, der im Herbst gerne nochmals kandidiert hätte (ganz wie Dr. Christoph Blocher in Zürich auch), von seinen engsten Freunden das Messer in den Rücken gestossen. Sein enger Vertrauter, der Anwalt Martin Wagner, ein wenig erfolgreicher Verleger, legte sich quer und löst ihn nun ab. Das Spiel ist alt und vertraut. Es folgt der Steigerungsregel: Freund, Feind, Parteifreund. Wer nicht skrupellos ist, hat keine Chance. C’est la démocratie. Gysin blieb stilvoll bei der Bekanntgabe seines Rücktritts: „Oft ist ein Rücktritt ein Fortschritt.“

Angst vor dem Fortschritt?

Dienstag, den 24. Mai 2011 um 10:00

Wir Schweizer entwickeln uns zu einer Gesellschaft der Rentiers: Die Arbeit machen die Ausländer, sei es als Bankiers, wie Oswald J. Grübel (UBS) oder Craig Dougan (CS) oder als Ömer Dschingis (Türkei) oder Ronaldo Pereira (Portugal), die Häuser und Gärten reinigen. Denken lassen wir von Deutschen, Holländern, Österreichern und Indern. Selber nehmen wir nicht gerne Risiko, denn Geld geht leichter verloren als neues gewonnen wird.

Auch erschrecken wir gerne vor den Risiken der Atomenergie und finden Menschen aggressiv, die mehr als 25 % p.a. auf ihr Eigenkapital gewinnen möchten. Sieht man nun die drei Grossforschungsprojekte, welche die beiden ETH’s in Zürich und Lausanne bei der EU an Land gezogen haben, wird deutlich, wohin die Richtung gehen soll:

– Das „Human Brain Project“ will das menschliche Hirn simulieren. Das finde ich ganz grossartig, denn auf die meisten „Natur“-Hirne unserer sieben Milliarden Menschen auf der Erde ist wenig Verlass.

– Das Projekt „Guardian Angels“ soll ermöglichen, uns Menschen winzige Messgeräte einzubauen, die unseren Gesundheitszustand überwachen. Als Chef habe ich dann ein Messpult, das mir die optimale Bereitschaft und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter übermittelt. Natürlich wird dies die Pharmaindustrie revolutionieren.

– Das Projekt „FutureICT“ soll menschliches Verhalten simulieren können. Das ist ebenso fein gedacht wie das „Human Brain Project“, denn ein Hirn muss schliesslich ein Gefäss haben, das „naturhuman“-kompatibel ist.

Wie es aussieht, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Schweiz des 21. Jahrhunderts, heute die Apotheose ihres Wohlstands erlebend, wird nicht nur als „The Golden Nugget of the World“ verstanden werden, was ausländische Finanzminister zu unmässigen Attacken verleitet, sondern hat die Chance zum „Global Superbrain out of the Alps“ zu wachsen. Europäische und Schweizer Steuerzahler, dazu die besten Wissenschaftler aus aller Welt, sollen dies ermöglichen.

CHF 50 000.– für den Milliardär

Dienstag, den 24. Mai 2011 um 8:00

Die Carl Stürm-Stiftung in der recht verarmten Stadt Rorschach am Bodensee hat dem schwäbischen Milliardär Reinhold Würth einen Scheck von CHF 50 000.– für seine Verdienste um die Stadt Rorschach überreicht. Würth hat dort, auf dem ehemaligen Stürm-Areal – rund 150 Mio. Franken investiert und 200 Arbeitsplätze geschaffen. Würth, Besitzer einer stolzen 100-Meter-Motoryacht, kann damit nicht deren Tanks füllen. Er hat das Geld für ein Begegnungszentrum in Goldach gestiftet. Wie sagte einst der berühmte Basler Bankier Alfred Sarasin über das Geld: „Hauptsache, es bewegt sich.“

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog