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Tagesarchiv für 19. Mai 2011

Grüner Fundi gegen das BAZL

Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 7:50

Lasst fahren alle Hoffnung dahin. Ein 58-jähriger Fundi wird in Stuttgart Verkehrsminister und damit auch zuständig für die Zu- und Abflüge auf den Flughafen Zürich. Winfried Hermann, 58, hat als grüner Fundi-Politiker noch nie aufgegeben. Wie unser harmloses BAZL sich gegen ihn durchsetzen will, ist nicht vorstellbar. Nicht einmal das Lächeln unserer Verkehrsministerin Doris Leuthard wird ihn beeindrucken. Damit ist der Flughafen-Ausbau ebenso infrage gestellt wie eine Minderung der Süd- und Ostanflüge. Die in Dübendorf geborenen Schweizer Grünliberalen mit Parteichef Martin Bäumle wird er, wie die Grünen auch, zum Frühstück grillen. Die Berliner Regierung mit der entscheidungsschwachen „Angie“ Merkel und der FDP-Untergangspartei an ihrer Seite hat gegen Stuttgart keinen Stich mehr. Jetzt haben wir einen grünen Taliban gegen uns. Gute Nacht.

Die Schweiz bleibt ein Sonderfall

Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 7:50

Die direkte Demokratie der Schweiz, wo das Volk mehr als andere Völker über seine Belange abstimmen darf, bleibt weltweit ein Sonderfall. Praktisch alle anderen Regierungen haben Angst, ihren Völkern eine derartige Macht zu geben. Hat Philipp Löpfe nun recht, wenn er im „Tagesanzeiger“ schreibt: „Die Demokratie behindert den Fortschritt“? Vielleicht ist etwas weniger Fortschritt für die Menschheit gesünder als dieser Rausch, in welchem wir uns seit über 100 Jahren befinden. Blicke ich aus meinem Bürofenster, ist die Schweiz ein wunderschöner Garten, von einem blauen Himmel überwölbt, wo 100 Meter tiefer der See auf mich wartet.

Die Schweiz bleibt bei weitem nicht stehen. Sie ist im Begriff, das am meisten globalisierte Land der Erde zu werden. Die Schweizer Familien verkaufen ihre Firmen und ihr Land zu Bestpreisen in Rekordgeschwindigkeit. Die Bundesregierung und die meisten kantonalen Regierungen globalisieren ihre Wirtschaft in hohem Tempo. Der einzig unberechenbare Faktor bleibt das Schweizer Volk, das mit Dr. Christoph Blocher und dessen Milliardärsclub, der sich SVP nennt, einem „Rattenfänger von Herrliberg“ aufgesessen ist, der des Volkes Angst zum Vorteil der Kapitalseite nutzt.

Ok, das Volk sich kaufen oder verkaufen lässt? Es ist zu alt, um einen Aufstand zu wagen. Der Mittelstand rutscht ab in das Proletariat, nur geschützt durch „altes Geld“ seiner Vorfahren. Die Schweizer Basisdemokratie ist eine Waffe, die das Volk sich noch nicht hat entwinden lassen. Es wird sich zeigen, auf wen sie eines Tages gerichtet werden wird, oder nicht.

Der edle Look im Kunstgeschäft

Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 7:50

Ernst lernten wir noch, wie die griechisch-ägyptischen Statuen zur Zeit der Hochblüte aussahen, um dann langsam in zerfliessenden Formen aufzugehen, die der echten inneren Spannung und des Leuchtens entbehrten. Sehe ich Markus Lüpertz grossformatige Statue des „Philosophen“ im deutschen Kanzleramt, wie sie disharmonisch, mehr einem Klumpen ähnelnd, die Politiker zum Nachdenken auffordern soll, wird mir der Niedergang der deutschen Politik verständlich. Markus Lüpertz, der Künstler selber, rückt sich elegant und jene Fitness ausstrahlend, die seiner Kunst abgeht, ins Bild. Seine „arte povera“ gilt auf keinen Fall für ihn selber.

 
     
     
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