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Tagesarchiv für 16. Mai 2011

Sepp Blatter oder bin Hammam?

Montag, den 16. Mai 2011 um 7:56

Unserer schweizerisch-europäischen Leitkultur entspricht der Walliser Sepp Blatter als FIFA-Präsident besser. Wenn er es jetzt noch einmal wagt, dem jüngeren Katari bin Hammam, der ihn herausfordert, Paroli zu bieten, indem er am 1. Juni erneut als FIFA-Präsident kandidiert, sollten wir ihn dafür loben. Wollen wir am Züriberg, wenige Meter vor dem Zoo, wirklich einen Scheich mit zwei Frauen, elf Kindern und sonstigem Macho-Spielzeug? Es genügt doch, dass unsere beiden Grossbanken UBS und CS schon ziemlich fest in moslemischer Hand sind; dafür wird die Steiner AG jetzt nach hinduistischen Prinzipien geführt. Was heisst das in beiden Fällen: Familiy first.

Sepp Blatter hat Schwächen, wie jeder grosse Mensch, der viel geleistet hat. Die hatte auch der soeben selig gesprochene Papst Johannes Paul II. Nur hat die römisch-katholische Kirchen mit den Seligen und Heiligen Stationen oberhalb des Irdischen, die der FIFA und den Banken nicht zur Verfügung stehen. Heiliger Kaspar oder Heliger Urs, das fehlte noch.

Politiker ohne Sprache

Montag, den 16. Mai 2011 um 7:56

In einer funktionierenden Demokratie sucht das Volk jene Politiker, die mit Sprache etwas vermitteln können: Dr. Christoph Blocher, Bundesrätin Doris Leuthard, die mit ihrem guten Aussagen auch sprachliche Monotonien überspielen kann, was Micheline Calmy-Rey immer schwerer fällt. Deshalb ist es keineswegs erstaunlich, wenn ein junger Jurist, wie Dr. Beat Walti, Zürcher freisinniger Kantonalpräsident, die ihm gestellte Aufgabe verfehlt. Er will das Volk mit solchen Formeln an die Wahlurne bringen:

– „Wir streben in allen Bereichen freiheitliche Lösungen an, welche den Menschen Handlungsfreiräume geben.“
– „Ich begrüsse, dass die FDP nun eine grosse Auslegeordnung in Angriff nimmt.“
– „Als geschrumpfte Partei müssen wir nicht mehr die Verantwortung für alles übernehmen.“

Das klingt ganz wie die Defensive von Söhnen, die eine einst grosse Firma übernommen haben. Sie leben von der alten Substanz und fügen dem keine neue hinzu. Chancenlos.

 
     
     
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