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Tagesarchiv für 13. Mai 2011

Atemberaubende Doris Leuthard, Bundesrat

Freitag, den 13. Mai 2011 um 15:40

Wie Doris Leuthard uns aus dem „Handelszeitung“-Special 150 Jahre entgegen tritt, ist atemberaubend. Perfekt gestylt bis in die letzte Fingerspitze, eine Mischung zwischen Lachen und Lächeln, das sich von den Augen bis zu einem Mund hinzieht, von der Attraktivität des Nasenbogens überhöht. Frisur und Akris-Outfit perfekt. Ohrenringe ja, kein Halsschmuck, rechter Arm mit Hand mit Reif und Ring. Grossartig der Stylist, der sie den kleinen Finger der linken Hand strecken liess, womit die von oben kommende Energie nach unten abfährt. Diese Frau wirkt entspannt.

So haben wir die schönste Politikerin Europas. Wer mag schon Lady Ashton anblicken, die Aussenministerin der EU? Die Aargauer Anwältin ist oben angekommen.

Brauchen wir noch eine liberale Partei?

Freitag, den 13. Mai 2011 um 15:40

In Frankreich und Italien gibt es keine liberalen Parteien mehr, in Deutschland ist sie kurz vor dem Untergang, in England sieht es schlecht aus mit den Liberalen. Die USA, die sich einen „Liberalen Leviathan“ nennt, was aber mit Woodrow Wilson wohl zu Ende ging, ist sicher kein liberales Land mehr, sondern hat eine Banken- und Konzernwirtschaft, die den Liberalismus nutzen, um die Marktanteile und Gewinne zu maximieren. Die wohlhabenden skandinavischen Staaten werden von wenigen sehr reichen Familien geführt, ganz wie das Fürstentum Liechtenstein auch, die ihrem Volk bei gutem Wetter etwas Freiheit zugestehen. Die Schweiz ist tatsächlich noch sehr liberal, was aber nichts daran ändert, dass ihrem liberalen Internationalismus eine Partei, die SVP, entgegen steht, die sich den illiberalen Nationalismus auf die Fahne geschrieben hat. Die FDP hat sich während gut 20 Jahren selbst erwürgt, weil sie unter Franz Steinegger und Fulvio Pelli in vollendeter Überheblichkeit die Zeit verschlief und von der Volkspartei zur Wirtschaftslobby verkümmerte. Gerold Bührer, Kurzzeit-Parteichef, selber war es, der den „Grünen Kurs“ der Partei per Dekret verhinderte.

Unmögliche Jobs

Freitag, den 13. Mai 2011 um 9:15

Wie will der ehemalige „Tagi“-Chefredaktor Peter Hartmeier das Image der UBS in der Schweiz verbessern, wenn der UBS-Konzern laufend verurteilt wird oder Verurteilungen nur durch Zahlung hoher Millionenbeträge entkommt?

Wieso ist unser Technologiestandort Schweiz so unbedeutend, dass kein Schweizer Topmanager oder Unternehmer vom „WSJE“ in seiner Liste der „Tech’s Top 25“ in Europa Erwähnung findet?

Wieso hören wir nichts mehr vom österreichischen EU-Botschafter in der Schweiz, der während zweier Jahre doch so viele Interviews gab, um uns zu belehren, wie wir unsere Schweizer Politik ausrichten sollen?

Wieso glaubt FDP-Fraktionschefin Gabi Huber nach einem grauenhaft schlechten Interview in der „Rundschau“, wo sie auf dem „Heissen Stuhl“ sass, sie könne die FDP noch vor einer Wahlniederlage retten? Prof. Kurt Imhof, Uni Zürich, gibt der FDP noch 12 %.

Bluff aus London

Freitag, den 13. Mai 2011 um 9:15

Tony Blair, dem ich nie über den Weg traute, sagte einmal: „Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen können London innerhalb von 15 Minuten erreichen und zerstören.“ Dieser Bluff entspricht der Oxbridge-Mentalität, wo gute Rede vor guter Leistung kommt. Nur Anfänger lassen sich von den „smart brits“ täuschen.

Mit Thomas Middelhoff ist ein deutscher Vertreter dieser Bluffer-Kaste nun vor Gericht wegen „bewusster Täuschung“ verurteilt worden. Middelhoff, der glänzend auftreten und sprechen konnte, musste schon den Bertelsmann-Konzern unter recht fragwürdigen Umständen verlassen, trug dann zum Untergang von Arcandor bei, einer Kaufhaus-Kette und war auch bei Sal. Oppenheim, der von der eigenen Bankiersfamilie ruinierten grössten Privatbank Europas, mit dabei.

Einige wissen es: Geld macht nicht intelligent.

Büchi mit Profil und Biss

Freitag, den 13. Mai 2011 um 9:15

Einer der erfolgreichsten Schweizer Journalisten, Ralph Büchi, CEO von Axel Springer Schweiz und der Axel Springer International, hat sich zum 150jährigen Jubiläum seiner „Handelszeitung“ etwas einfallen lassen. Er hat „stellvertretend für unsere gesamte Leserschaft und unsere Werbekunden“ einen festlichen Empfang „für die Top-Führungskräfte der Schweizer Wirtschaft“ ausgerichtet. Nun wird sich der Schreinermeister Toni Bortoluzzi aber freuen, wenn Oswald J. Grübel ihn vertreten wird, und der Toggenburger Bauer Toni Brunner wird in Peter Brabeck-Letmathé sicher auch einen kongenialen Vertreter gefunden haben. Kleinverleger Oliver Prange, der sein intelligentes Kulturmagazin „Du“ mit grossem Risiko neu lanciert haben, wird sicher direkt von „Top-Shot Ralph Büchi“ ins Licht gehoben.

Tatsächlich sucht die „Handelszeitung“ nach ziemlich schwachen 40 Jahren den Anschluss an die grossen Chefs der Schweizer Wirtschaft, denn nur von dort können die Inseratestrecken kommen, die eine anspruchsvolle Wochenzeitung finanziell am Leben halten. Büchi: „…auch in der Welt der KMU sind wir fest verankert.“ „auch“, eben.

 
     
     
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