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Tagesarchiv für 5. Mai 2011

Faule Geschäfte mit dem Libor?

Donnerstag, den 5. Mai 2011 um 13:17

Der in London bestimmte Libor-Zinssatz war bisher eine Art Heiliger Gral der globalen Wirtschaft. Jetzt untersuchen die EU zusammen mit den englischen und amerikanischen Finanz-Aufsichtsbehörden, ob die 16 globalen Banken, die 2008 mit ihren Informationen den Libor bestimmt haben, den globalen Basiszinssatz manipuliert haben. Heiter, heiter. Was ist ein Privatkunde? Eine Zitrone, die man so lange presst, bis sie alt aussieht.

Sicherheitspolitik nach Ö-Vorbild

Donnerstag, den 5. Mai 2011 um 13:06

Unsere heiss umstrittene Schweizer Sicherheitspolitik bewegt sich nur wolkig vorwärts. Das Ziel Ueli Maurers, die „beste Armee der Welt“ zu schaffen, wird die jetzt lebende ältere Generation wohl nicht mehr erreichen, da wir uns, wie einst die Israeliten, offensichtlich auf einem Marsch durch die Wüste befinden.
Es wäre viel zweckmässiger, wir würden einfach die neue „Sicherheits-Strategie“ Österreichs übernehmen, wie sie soeben von der SPÖ/ÖVP-Regierung in Wien bestimmt wurde. Ohne sie an dieser Stelle wiederholen zu wollen, könnte man sie 1:1 für die Schweiz übernehmen. Da wir aber viele Generalstabsoffiziere haben, dazu Milizpolitiker aus Gemeinden, Kantonen und in der Bundesversammlung, dazu noch Wahlen im Herbst, werden wir uns fröhlich weiter streiten. Wir können es uns leisten, da weder arabische noch mongolische Truppen vor der Tür stehen. Die Raketen aus dem Iran haben sich bisher auch nicht materialisiert. Und die Deutschen bauen bekanntlich eine Freiwilligenarmee aus Dummköpfen auf, die bei Grenzübertritt sicher im Rhein oder im Bodensee ertrinken werden.

Indischer Bluff

Donnerstag, den 5. Mai 2011 um 7:38

Niemand kann in Indien als Westeuropäer Geschäfte machen, ohne mit Koffern voller Geld das Wohlwollen seiner „Partner“ zu gewinnen. Ob die Inder ihre Scham verloren haben, wie Mallika Sarabhai behauptet, oder eine Demokratie sind, weil sie alle fünf Jahre zur Wahl gehen dürfen, ist nur für Gutgläubige eine Frage. Eine Stime kostet meist nicht mehr als acht Euro. Wenn die Inder nun behaupten, in China sei alles noch viel schlimmer, der hat vielleicht nicht unrecht.

Wie funktioniert Weltpolitik?

Donnerstag, den 5. Mai 2011 um 7:38

Die Schweiz darf auf keinen Fall ihren Einfluss im Weltwährungsfonds verlieren, weil wir sonst völlig marginalisiert werden. Die US-Regierung hat sich, trotz Wirtschaftskrise 2008-09, nie den Spielregeln des WWF unterworfen, da sie sich als Weltführungsnation betrachteten. Der WWF wird von den G7 geführt, deren Regierungs- und Finanzchefs eng von den Banken abhängig sind. Diese „interprofessionelle Sympathie“ führt zu Verzerrungen in der Darstellung der wirklichen Finanzsituation vieler Staaten.

 
     
     
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