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Tagesarchiv für 4. Mai 2011

Tote Prominenz, aber keine Leichen

Mittwoch, den 4. Mai 2011 um 13:22

Früher waren der CIA, der MI5 und die anderen Geheimdienste der westlichen Führungsmächte noch besser organisiert. Bei der Hinrichtung des persischen Nationalisten Mossadeg sah man die Leiche baumeln. Bald nach Che Guevaras Abschuss, wurden die Fotos der Leiche publik. Dumm war nur, dass er auf dem Leichenbett fast wie Jesus Christus aussah, womit die Revolution einen Märtyrer erhielt. Und heute? Von Ghadhafis Sohn Saif al-Arab gab es ebenso wenig eine Leiche zu sehen wie von Osama bin Laden; lediglich ein verstümmeltes Gesicht will man gesehen haben, das auch von jemand anders stammen könnte. In das arabische Paradies werden beide als Märtyrer eingehen, sofern sie wirklich tot sind. Bei Osama bin Laden habe ich immer noch meine Zweifel. Vielleicht hat im Pentagon jemand nur entschieden, ihn definitiv und offiziell sterben zu lassen. Der langjährige Mitarbeiter us-amerikanischer Geheimdienste wurde nach gut 20 Jahren geisterhaften Seins nicht mehr gebraucht. Die Story konnte nicht mehr glaubwürdig verlängert werden.

Das der Schweiz feindliche System Stuttgart

Mittwoch, den 4. Mai 2011 um 13:22

Gewerkschaftsführer Daniel Vischer muss sich nun entscheiden, ob er die Arbeitsplätze seiner Gewerkschaftsmitglieder in der Schweiz verteidigen oder die Regierung des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Stuttgart bewundern will. Kretschmann will mit seiner Frau auf der schwäbischen Alp, wo auch die Blochers herkommen, friedlich spazieren gehen. Am liebsten würde er die Anflüge auf den Flughafen Kloten via Deutschland ganz stoppen.

Stuttgart ist für Bern und Zürich heute ein feindliches System. Auf kantonaler wie nationaler Ebene haben unsere Politiker den Feind nicht oder zu spät erkannt. Jetzt muss der Flughafen Zürich mit CEO Thomas Kern an der Spitze wege finden, die Deutschen an den Verhandlungstisch zu bringen. Ich schlage vor: Jeder deutsche Passagier in Kloten erhält eine vorgedruckte Karte, worauf er den Regierungen in Berlin und Stuttgart mitteilen kann, dass der Himmel über Kloten offen bleiben muss.

Dass Kretschmann auch auf die AKW’s losgeht, bedeutet eine Einmischung in die Schweizer Innenpolitik. Weshalb auch die beiden Basler Regierungen dies in Frankreich wegen Fessenheim gemacht haben, ist mir rätselhaft. Derlei populistische Aktionen sind mehr an die eigenen Wähler gerichtet als an Nicolas Sarkozy, der, wie seine königlichen Vorgänger auch, sich kaum um die Probleme der Grenzregionen kümmert.
Mit „Kloten 21“ könnten wir zudem deutlich machen, dass der Zürcher Flughafen auch ein schwäbischer Flughafen ist, den die Badenser gerne benutzen.

Tausend und ein Krieg

Mittwoch, den 4. Mai 2011 um 8:20

Die Iraner sind ganz still.Was wir einst als Tausend und eine Nacht bewunderten, ist zu Tausend und einem Krieg geworden. Die USA haben den Irak zerstört, der eine wichtige Quelle unserer Geschichte ist. Sie haben Mubarak in Aegypten mit Milliarden gefördert, dann aber fallen gelassen; der wichtigste Blogger auf dem Tahiri-Platz war der Marketing-Chef von Google. Gaddafi wird seit Wochen bekämpft, aber ohne grosse Erfolge. Assad bringt sein Volk um, schlimmer als Gaddafi, bleibt aber von Rafale-Flugzeugangriffen verschont. Der Emir von Bahrein knüppelt sein Volk, darf aber bei der Königshochzeit in London mit dabei sein.. Israel beklagt die neue Union zwischen den Palästinensern. Was soll aus dem Heiligen Berg werden? Die Iraner sind ganz still; sie haben Zeit gewonnen für ihre Bombe.

Heimweh nach Bern?

Mittwoch, den 4. Mai 2011 um 8:20

Stefan von Bergen ist ein grossartiger Lokaljournalist, wagt er als Berner doch zu beschreiben, wie Bern unter die Räder kam. Von der bedeutendsten Stadt nördlich der Alpen ist nichts mehr als ein Provinznest zurück geblieben, wo sich gut genährte Notabeln in den Resten einst geschaffener Vermögen gut tun. Der nationale Flughafen wurde abgelehnt, die Firmen wurden verkauft, zuletzt Synthes. Was bleibt, sind die Bundesverwaltung und einige Beizen, wo Penner, wie Peter Bichsel, vor sich hin sabbern. C’est le charme de Berne! Vielleicht. Wahrscheinlich aber nicht.

 
     
     
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