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Tagesarchiv für 2. Mai 2011

Markus Tellenbach Nr. 1

Montag, den 2. Mai 2011 um 14:24

Nicht Roger de Weck und schon gar nicht Roger Schawinski, aber auch gar nicht Ingrid Deltenre. sind die erfolgreichsten TV-Manager der Schweiz. Das ist Markus Tellenbach, den hier niemand zur Kenntnis nimmt, weil er aus Zollikon stammt und ein Schüler von Leo Kirch und Topmanager von Rupert Murdoch ist. Tellenbach ist Präsident und Vorstandschef von Polens führender Mediengruppe TVN, die bei Euro 2,5 Mia. Umsatz einen Gewinn von Euro 611 Mio. abliefert. Wir sollten das SRF an Murdoch verkaufen und würden damit viel Geld sparen.

Die SVP und die acht Zwerge

Montag, den 2. Mai 2011 um 14:24

Es ist erstaunlich, wie andere Politiker und die meisten Medien die Erfolge der SVP beim Volk kleinschreiben. Wer die rund 30 % der Wählerschaft sieht, welche für Christoph Blochers Volkspartei stimmen wollen, kann die anderen Parteien, einschl. SP und FDP nur als Zwerge bezeichnen. Diesen Niedergang Fukushima anzulasten, führt bei den alten Parteien in die Irre. Nur die Grünen und Grünliberalen werden damit zusammen in die Nähe der SP hochgespült; ob sie sich halten können, ist eine andere Frage. SP, FDP und CVP haben es 20 Jahre versäumt, ihre Parteistrukturen zu modernisieren. Sie träumen weiterhin von der Abschaffung der Kapitalismus, von einstiger liberaler Grösse, die längst vergangen ist, und einer konservativen Schweiz, die Sonntags noch in die Kirche geht. Die SVP macht keine bessere Politik, ist aber hemmungsloser, machiavellistischer in deren Darstellung.

Abbau um Umbau der Schweiz

Montag, den 2. Mai 2011 um 14:24

Wären Christoph Blocher, Martin Ebner (Schulfreund von Blocher), Werner K. Rey und Tito Tettamanti nicht gewesen, hätte die Schweiz noch einige Hunderttausend mehr Jobs in alten Industrien. Wie Hans-Peter Bärtschi in seinem neuen Buch („Die industrielle Schweiz vom 18. ins 21. Jahrhundert“) schreibt, haben diese Schweizer Unternehmer zum Ausverkauf der Schweizer Industrie entscheidend beigetragen. Ganz anders sieht dies der aus dem Rheintal stammende St. Galler Ökonom und Unternehmer Oliver Fiechter (ISG AG), der diesen Prozess als den Übergang von der „Ökonomie 2.0“ zur „Ökonomie 3.0“ bezeichnet, die von zunehmend vernetzten Dienstleistungen bestimmt ist. Man kann dies, wie Bärtschi, 61, es beschreibt, „als Demontage der wirtschaftlichen Grundlage des Landes“ betrachten, oder Fiechter, 37, folgen, der daraus den neuen wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz in einer globalisierten Wirtschaft ableitet.

Um sich greifendes freisinniges Chaos

Montag, den 2. Mai 2011 um 8:01

Im Kanton Bern haben sich die Freisinnigen bis auf die Knochen blamiert. Unter „Botschafter“ Johannes Matyassy, den man im EDA nach Buenos Aires abgeschoben hat, ging die kantonale FDP kaputt. In Zürich sieht es unter Dr. Beat Walti als kantonalem Präsidenten nicht viel besser aus; der Weg in die Wahlniederlage ist vorgezeichnet. In St. Gallen gibt die FDP kaum noch Lebenszeichen von sich, hält aber in den Parlamenten noch eine passable Position. Karin Keller-Suter hat soeben signalisiert, sie wolle Fulvio Pelli aus nationale Parteipräsidentin nicht beerben, sondern Ständerätin werden. Das ist verständlich, aber dennoch keine gute Nachricht. Kurios ist die Lage im Kanton Luzern. Dort ist die FDP derart schwach geworden, dass die Stadt Luzern nicht einmal mehr einen FDP-Nationalratskandidaten aufstellen kann. Hinter Nationalrat Georges Theiler, 62, ist nichts nachgewachsen, ebenso nicht hinter Ständerätin Helen Neumann, 67. Otto Ineichen will noch einmal antreten, wird aber in sechs Wochen 70 Jahre alt.

Zeichen des Untergangs überall. Fulvio Pelli hat, wie sein Vorgänger Franz Steinegger auch, darin versagt, die nationale FDP mit Hilfe der Kantone zu stärken. Jetzt geben die Grünen und Grünliberalen der Partei den Rest. Wer wirklich bürgerlich war, ist schon längst zur SVP übergelaufen.

Hermann J. Biner: Bescheidenheit und Leistung

Montag, den 2. Mai 2011 um 8:00

Der Zermatter Bergführer Hermann J. Biner, Präsident des Internationalen Bergführerverbandes, Gründungspartner und langjähriger CEO einer 70-köpfigen Softwarefirma, Jazzmusiker und Verfasser von SAC-Tourenführern, wurde mit dem Titel „Walliser des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Vor ihm waren dies u.a. Jean-Pierre Roth, ehem. Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Rachel Harnisch und Simon Anthamatten.

Biner, 58, der 250mal auf dem Gipfel des Matterhorns stand (mit Puls 56), ist ein Muster an Bescheidenheit und Leistung. Offensichtlich spielen die Gene der Biners eine Rolle, ist Hermann doch in der vierten Generation auf den Bergen der Welt unterwegs. Seine (zweite) Frau ist eine Schwedin, sodass sich sein familiäres Leben, mit Terminkalender, zwischen Zermatt und Stockholm abspielt.

Ausgezeichnet wurde er von „Plenum VS“, einem über 110 Mitglieder starken Verein, der das Wallis mit Überzeugung lebt. Präsident ist Philipp Schmid, dem die Freude über den neuen Preisträger aus den Augen leuchtet. Walliser eben.

 
     
     
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