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Monatsarchiv für Mai 2011

Juden distanzieren sich: Freimaurer im Niedergang

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 16:45

Dass eine einst mächtige Vereinigung der europäischen Aufklärung, die im Stillen operierte, jetzt öffentlich neue Mitglieder sucht, hat mir nie so recht eingeleuchtet. Das ist etwas so wie die Schweizer FDP, die im „SonntagsBlick“ mitteilt, sie brauche dringend noch fünf Mio. Franken für den kommenden Wahlkampf.
Jetzt schreibt Andreas Schneitter im jüdischen Monatsmagazin „Aufbau“ vom „realen Niedergang dieser Elite“. Zwar hätten sich die Freimaurer an jüdische Symbole angelehnt, sodass im Dritten Reich von einer „jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung“ die Rede war. Dies sei aber auch schon alles gewesen, so der „Aufbau“.

Kachelmann – Blumenkohlwolken über Basel

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 15:00

Radio Basel gibt Kachelmann offenbar Asyl. Das ist legitim, nur stellt man sich die Frage: hat er wirklich so wenig Taktgefühl, dass er gleich wieder ins Rampenlicht will? Nun gut, nach all den Enthüllungen ist Kachelmann sicher nicht der, für den man den Strahlemann immer hielt. Natürlich wissen wir jetzt alle, wie Kachelmann als Privatmann sich verhält, was nicht sonderlich gesellschaftsfähig ist. Würde Kachelmann jetzt wieder Karriere machen in der Schweiz, wäre das alleine der Verdienst der Verlage, die ihn einstellen. Hoffentlich verbreiten sich die düsteren Kachelmann-Wolken nicht über ganz Basel und verdunkeln den Himmel im Dreiländereck. Die Basler haben das doch nicht nötig.

Fidel Stöhlker

Was die UBS alles ist….

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 13:30

Wer meint, der UBS-Konzern unter VRP Kaspar Villiger und CEO Oswald J. Grübel, eine Bank, die, sehr beschränkt, auch mir gehört, sei ein Geldsammel- und Kundenberatungs-Unternehmen, der irrt. Sie ist zuerst einmal eine sehr grosse IT-Firma, um ihre Daten zu bewältigen. Dann ist sie ein juristisches Grossunternehmen, um weltweit eine grosse Zahl von Prozessen zu führen und andere durch Vertragsgestaltung zu vermeiden. Dann ist sie eine sehr grosse Personalvermittlung, um die eigene Performance zu steigern. Sie ist ein grosses Verlagshaus, das Berge von Drucksachen in allen wichtigen Sprachen der Welt publiziert. Sie führt einen grossen eigenen Think Tank, der manchmal recht hat, öfter auch nicht. Sie ist, nicht zuletzt, eine grosse PR-, Sponsoring- und Werbeagentur, damit wir den Glauben an ihre Superiorität nicht verlieren. Dividende erhalten die Aktionäre von dieser grossartigen „Bank“ nicht.

Der Aufstand in der FDP kommt in Gange

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 12:15

Nach den FDP-Mitgliedern, die sich aufgrund eines „Arena“-Auftritts von Fraktionschefin Gabi Huber in Mengen beim Generalsekretariat der Partei in Bern wegen deren mangelnder Performance beschwerten, haben nun auch eine ganze Reihe kantonaler FDP-Präsidenten ganz offen reklamiert, dass die Parteispitze kaum kommunikationsfähig ist. Dies wurde natürlich ungnädig aufgenommen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die FDP Schweiz im Oktober dieses Jahres vor einer neuen grossen Wahlniederlage steht. Die Gründe:

– Mangelnde Pflege der kantonalen Partei im Aufbau des Wahlkampfs.

– Mangelnde Koordination der Fraktionspolitik mit den Problemen der Bürger/-innen des Landes. Die Fraktion macht das eine, die Wähler wollen ganz anderes.

– Mangelnde Koordination der, soweit vorhanden, FDP-„Strategie“ mit derjenigen anderer bürgerlicher Parteien. Die Verlässlichkeit ist infrage gestellt.

– Mangelnde Kommunikation der Partei, deren Spitzenvertreter keine erkennbare Wahlkampf-Strategie haben und daher wild durcheinander argumentieren.

– Mangelnde Pflege der FDP-Spitzenpolitiker, die mehr denn je als schweigender oder wilder Haufen in Erscheinung treten.

Aus dieser Chaos-Ecke wird sich die Partei in den wenigen Monaten vor den Wahlen nicht mehr lösen können. Daher wird die Partei mit dem Team Pelli/Huber zusammen beim Wähler abstürzen. Gabi Huber kommentiert: „Wer jetzt um Personen kämpft, schwächt die Partei.“ Es ist umgekehrt: „Wer jetzt nicht über die Parteiführung spricht, ruiniert die FDP ganz.“

Kachelmann – Gefangen in der Freiheit

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 10:08

Wenn die Gegner von Jörg Kachelmann meinen, der Wolken-Schön-Redner sein nun frei, irren sie gewaltig. Kachelmann wurde eben, aus Mangel an Beweisen, vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Doch frei ist er nicht. Wo auch immer er wohnen wird, sehen ihn die Menschen als mutmasslichen Vergewaltiger. Ob es stimmt oder nicht ist irrelevant, da während der Prozesstage viele seiner Vorlieben ans Tageslicht kamen, die sein Image zusätzlich ramponiert haben. Kachelmann hat während des Prozesses intelligenterweise sein späteres Leben geregelt. Er weiss, dass ihn ab sofort kaum noch eine Frau mit gesundem Menschenverstand haben will, weshalb er vermutlich diese Frau, seine jetzige, geheiratet hat. Somit kann er sich zurück ziehen und ein normales Leben ausserhalb des geliebten Medienrummels leben. Er wird aber immer mit der Frage konfrontiert werden: „Haben Sie oder haben Sie nicht Herr Kachelmann?“

Fidel Stöhlker

Japan: Nicht zuviel Mitleid mit den Opfern

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 10:05

Es gab auch in Nordost-Japan genügend Warnungen, man solle nicht unterhalb einer Linie von 80 MüM bauen; die Stelen mit der Warnungen standen in vielen japanischen Dörfern und Städten an der Küste. Die Menschen wollen derlei vergessen, suchen ein bequemeres Leben als Fischer, wenn sie nahe am Meer wohnen, oder wollen einfach Geld machen, indem sie tiefere Zonen besiedeln. Die grossen Tsunamis in Südostasien, die eine Viertel Million Menschen töteten, wären für viele erkennbar und in den Folgen vermeidbar gewesen. Küstenbewohner wissen: Zieht sich das Meer ungewöhnlich weit zurück, dann lauf auf den höchsten Hügel, der erreichbar ist. Städte in Lateinamerika wurden in Flussgebiete gebaut, die alle 200 Jahre von einer Schlammlawine überrollt wurden. Wir sollten nicht zuviel Mitleid mit den Opfern haben; sie hätten es wissen können. Die Verantwortungslosigkeit der Verantwortlichen ist in allen Fällen schlimm.

Henryk M. Broder kündet deutschen Ausbruch an

Dienstag, den 31. Mai 2011 um 8:10

HMB gehört zu jenen Autoren, die nicht langweilen, weil sie Dinge schreiben und beschreiben, von denen die meisten die Finger lassen. Er beschimpft die „deutschen Feiglinge“, die den freien Westen (für wen frei?) nicht zusammen mit den US-Amerikanern verteidigen wollen. Das „deutsche Gemüt“ sei überkritisch, auch im Falle der Tötung von Osama bin Laden durch Barack Hussein Obama. Broder kündigt an: „Der nächste Ausbruch des deutschen Vulkans kommt bestimmt.“ Hoffentlich.

Europa, little Africa

Montag, den 30. Mai 2011 um 17:15

Der Süden Frankreichs ist längst dunkel geworden, der Italiens färbt sich ein. Nicht nur Genf hat ein „little Africa“, ganz Europa entwickelt sich in diese Richtung. Die Menschen, wird aus Deutschland berichtet, hätten immer weniger Vertrauen in Politik und Wirtschaft; von weiten Teilen der Schweiz kann ähnliches berichtet werden. „Little Africa“ auch deshalb, weil langsam Autorität verloren geht; die Wahlen in Baden-Württemberg sind nur ein Mosaikstein eines sich aufbauenden Bildes. Die Unternehmer wollen allerdings geliebt werden, ohne selber etwas zu tun, das derlei rechtfertigt. Die Disintegration der Gesellschaft macht allen Sorge, denn eine Umkehr ist auch bei uns nicht in Sicht.

Die neue „Neue Welt“ entsteht

Montag, den 30. Mai 2011 um 13:00

Wie einst die USA die „Neue Welt“ waren, das ist nur 200 Jahre her und der Alterungsprozess verlief rasch, erleben wir jetzt mit China den Aufstieg einer neuen „Neuen Welt“. Die Kinder in Shanghai haben heute mit 82 Jahren eine längere Lebenserwartung als diejenigen in den USA mit nur 79 Jahren. Alle Chinesen dürfen jetzt ein Alter von 73 Jahren erwarten, der Trend geht stark nach oben. Ob wir eines Tages Mandarin sprechen werden wie heute Amerikanisch?

Sepp Blatter, grösster Walliser aller Zeiten

Montag, den 30. Mai 2011 um 12:07

Wer wirklich gross ist, wird immer an ein Kreuz geschlagen oder muss mindestens die Häme und den Neid seiner Zeitgenossen ertragen. Dies gilt in hohem Masse auch für den FIFA-Präsidenten Sepp Blatter, der mit seiner bevorstehenden Wiederwahl zum grössten Walliser aller Zeiten geworden ist. Das Wallis feiert 2015 seine 200jährige Zugehörigkeit zur Schweiz, ein Vorgang, der auf der Wiener Konferenz von 1815 ausgelöst und mit einem Aufnahmeantrag des Kantons Wallis bestätigt wurde. Es hat der Schweiz seither viele grosse Eidgenossen geschenkt, aber keiner hat die globale Bedeutung von Sepp Blatter erreicht, der aus dem Kümmerverein „Weltfussball-Verband“ einen der bedeutendsten Schweizer Konzerne formte.

Wer Sepp Blatter aus der Froschperspektive angreift, macht sich ganz einfach lächerlich. Wo ein derart hoch emotionaler Sport jedes Jahr Milliarden von Franken bewegt, können nicht die Prinzipien Ulrich Zwinglis herrschen. Sepp Blatter hat dem Wallis, Zürich und der Schweiz viel Ehre angetan. Es wäre an der Zeit, ihm demnächst den Ehrendoktor einer Schweizer Universität für „Globale Versöhnung und gutes Management“ zu geben. Da die Walliser keine eigene Universität haben, wird dies wohl eine der beiden Zürcher Hochschulen zur eigenen Ehre vollziehen dürfen.

 
     
     
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