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Das ETH-Genie am Zürcher Kreuzplatz

29. April 2011 um 7:55

Der Zürcher Kreuzplatz ist ein eher zweitklassiges Quartier. Dort haust der ETH-Professor Didier Sornette, Franzose, des Deutschen nicht mächtig, der von sich behauptet, die Finanz- und Wirtschaftskrisen der letzten 15 Jahren voraus gesehen zu haben. Gut, aber warum wird er nicht zehnmal täglich befragt, welche Krisen nun vor uns liegen? Er glaubt nicht an Schwarze Schwäne, den Krisen würden sich ankündigen. Recht hat er, aber der Ausbruch, wann kommt er, das ist das Entscheidende. Indirekt sagt das Genie am Zürcher Kreuzplatz: Wir leben auf einem Vulkan: wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch.

Ein Kommentar zu “Das ETH-Genie am Zürcher Kreuzplatz”

  1. Prof. Gerardo W. Físcher

    Die Welt ist eben kein Automat. Glaubte man noch vor wenigen Jahrzehnten, es genüge, die wirtschaftlichen Vorgänge allein zu betrachten, während Religion gleich welcher Art nichts Neues mehr bringe und im Alltag der Staaten und Einzelmenschen verblasse, so merkt man nun doch einen geistigen Umbruch weit darüber hinaus: Verpflichtet ein Staat zu bürgerlicher Treue, nur weil er einmal gegründet wurde? Gibt es Staaten, die einfach zu groß und zugleich geistig zu unbeweglich sind? – oder zu klein und damit voraussichtlich schon nach Jahrzehnten nur Kostgänger ihrer Nachbarn, vor deren Augen sie vorher ihre örtlich bedingten Möglichkeiten verjubelt haben? Darf, ja kann ein Welt-Einheitsstaat entstehen (alles in einen Topf und dann kräftig umrühren)?

    Früher gab es viel Geheimnis: Staatsgeheimnisse, Absprachen hinter verschlossenen Türen, vertuschte Skandale und Unwahrheiten. Das ist vorbei. Die christlichen Kirchen versuchen krampfhaft, mit Gläubigkeit Verirrungen zuzudecken, ähnlich handeln Geheimdienste, die ihren Staaten blind ergeben sind. Wir werden in solcher Zeit des Umbruchs nie mehr Ruhe finden, aber auch nicht verhungern, erfrieren, ertrinken oder in Gluthitze verglühen. Wer Verantwortung empfindet, muss versuchen, in eine Zukunft über seine Lebensspanne hinaus zu blicken. Die Menschheit wird nicht an ihrer eigenen Klugheit zugrundegehen. – gwf

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