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Verteidigung der Populisten

28. April 2011 um 7:26

Sie mögen bei den klassischen Parteien sehr unpopulär sein, aber die Populisten, die in ganz Europa wie in den USA blühen, verdienen die Verteidigung. Sie sind nahe beim Volk („populus“) und weniger nahe bei den Entscheidern in Wirtschaft, Politik und Kultur. Das Volk sucht Zuflucht eher bei seinen Verteidigern als bei jenen, die vorgeben, auch das Volk zu verteidigen; wobei das Wort „auch“ sehr wichtig ist. In der Schweiz hat die einstige Volkspartei FDP das Volk an die Banken, Versicherungen und Konzerne verraten; jetzt rächt sich das Schweizer Volk mit seiner Abkehr. Die einstige katholische Volkspartei CVP ist eine Beamten- und Schein-Volkspartei geworden, der das Volk längst den Rücken zugekehrt hat. Die Sozialdemokraten sind eine bürgerliche Restepartei, der kantonale Angestellte und Universitäts-Bürokraten die Stimme geben. Grüne und Grünliberale versprechen Hoffnung, obwohl sie weder ein glaubwürdiges Programm noch ein glaubwürdiges Personal haben. Christoph Blocher, der geniale Stratege, verspricht dem Volk Hilfe und liefert den Banken und Konzernen Sicherheit. Vox populi, vox Rundvieh; wie wahr.

Ein Kommentar zu “Verteidigung der Populisten”

  1. Peter Oberholzer

    Die Haltung der CVP zur Bevölkerung wurde mir letzthin mit sehr interessanten Worten beschrieben. Die CVP führt das Wort «VOLK» mitten im Namen und dies sei ein Beleg für eine intensive Volksvertretung. Die Aussage überzeugt mich so stark wie den durchschnittlichen Wähler. Bei einem künftigen neuen Parteinamen werde ich an diese Worte erinnern.

    Die politische Lage ist nun sehr ernst. Die beschriebene Haltung «unglaublich, Populisten würden anders reagieren».

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