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Tagesarchiv für 12. April 2011

Ölkatastrophe bringt neue Touristen

Dienstag, den 12. April 2011 um 14:29

Bei Pensacola sind die Strände wieder so gut gebucht wie vor der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Die Einheimischen, obwohl sie gerne jammern, freuen sich über die Touristen aus Asien und Europa, denn die Katastrophenberichterstattung hat ihre wieder weissen Strände bekannt gemacht. BP und Transocean haben mittelfristig sogar viel Gutes getan für diese leidgeprüfte Küste. Merke: Widerstand macht stärker.

Der Kampf um die Zukunft der Schweiz

Dienstag, den 12. April 2011 um 14:29

Unsere Bundeskanzlerin, die einen berühmten Vater hat und einen noch berühmteren Vorfahren als Namensgeber, der Frauen und Bücher liebte, hat eine multipolare Vision der Schweiz vorlegen lassen, dies eingedenk der Tatsache, dass es meist anders kommt, als man denkt. Die Zukunft der Schweiz? Avenir Suisse müsste es wissen, wo Dr. Gerhard Schwarz heute das Kommando führt. Vorläufig beschränkt er sich darauf, das vorhandene Wissen auch auf einer Internet-Seite zu vermitteln. Die Bankiervereinigung und èconomiesuisse müssten es wissen, aber beide schweigen bedeutungsvoll. Swissmem freut sich darüber, dass ihre Mitglieder bessere Umsätze machen, als vor einem Jahr gedacht.

Wie ist es nun um die Zukunft der Schweiz bestellt? Ganz einfach:

– Die Armen und der Mittelstand werden ärmer werden.

– Die reichen Schweizer werden reicher werden, sofern sie ihr Vermögen nicht verdummen.

– Die reichen Ausländer werden weiter in die Schweiz kommen, denn die kantonale und nationale Gesetzgebung begünstigt sie.

– Viele Schweizer Unternehmer werden die Chance nutzen, ihre Firmen teuer an Ausländer zu verkaufen, denn wer bietet solche Preise!

– Viele Gemeinden werden ihre Grundstücke und Immobilien gerne an Ausländer verkaufen, denn der eigene Mittelstand hat zu wenig Kraft dafür.

– Wer kann, wird sich internationalisieren und globalisieren, denn dort liegt die Wertschöpfung für „Swiss Quality“.

Machen wir dem Spiel ein Ende. Wer Angst hat, muss die SVP wählen. Wer Geld verdienen will, vergisst „Swiss Politics“, weil unverständlich; dafür sind Anwälte und Treuhänder da. Wer Spass haben will, studiert Parteien, Think Tanks und die Medien, die dem folgen, was die Konzerne vorgeben.

Grausame Schwestern

Dienstag, den 12. April 2011 um 7:30

Noch wird untersucht, wohl weit bis in das kommende Jahr hinein, was die katholischen Ingenbohler Schwestern mit den ihnen anvertrauten Kindern getrieben haben. Der Luzerner Regierungsrat hat sich jedoch schon in der Öffentlichkeit dafür entschuldigt, dass in den Kinderheimen des Kantons während Jahrzehnten Kinder „überhart bestraft und sexuell missbraucht wurden“. Die bisher im Land hoch geachteten Schwestern habe eine Untersuchung in eigener Sache eingeleitet. Historiker Markus Furrer und Jurist Magnus Küng haben festgestellt: „Die meisten sexuellen Übergriffe gingen von Vertretern der katholischen Kirche aus.“ Das erinnert an die Kinderheime in Irland, wo sich Priester, Schwestern und Mönche während Jahrzehnt die hübschesten Kinder zur persönlichen Nutzniessung auswählen durften. Wie sich in Irland herausstellt, waren es immer die Kinder der Armen im Volk, die sich nicht zu wehren wussten (aber Respekt vor der Kirche hatten), welche diesem System zum Opfer fielen. Im Kanton Luzern war es nicht anders, denn das ganze kantonale Verwaltungs-Establishment lieferte die Kinder in den Heimen ab.

Zimmis Magnum Opus

Dienstag, den 12. April 2011 um 7:30

Lese ich die „Weltwoche“, was ich regelmässig, aber nicht selten auch flüchtig tue, weiche ich der Kurt W. Zimmermann-Kolumne über die Medien nie aus, sondern suche sie sogar. „Zimmi“, heute Verleger in Südtirol, ist ein „Gross-Journi“, dem kein Misserfolg fremd ist. Das Buch „Schlagzeilen, Skandale, Sensationen“ ist sein Magnum Opus, ganz wie jenes Glacé, das ob seines Umfangs eine eigene Gewichtsklasse gebildet hat. Orell Füssli hat es nun mit Erfolg aufgelegt, worauf ich feststelle, dass 1-2mal „Zimmi“ pro Woche genügt; alles andere führt zur Ermüdung. Die Medienlandschaft, das gilt auch für die schweizerische, bleibt in hohem Masse undurchsichtig; jeder Einblick ruft neue Fragen hervor. Die von ihm befragten Prominenten geben routinierte Antworten, weshalb der Zeitverlust grösser als der Lustgewinn ist. Merke: Man sollte doch lange Artikel lesen, was der Autor nicht empfiehlt, denn die kurzen regen die Hirnzellen kurz an und auf, um dann sofort wieder vergessen zu werden. Das ist „Zimmis“ Schicksal.

Altes Europa – junges China

Dienstag, den 12. April 2011 um 7:30

In Frankreich diskutiert man den „burn out“ der Gesellschaft, weil nur noch 36 % der Bevölkerung an die Urnen gehen, Gleichzeitig werde die Politik der Parteien und Regierungen immer „hysterischer“, um sich an der Macht zu halten. Was die Menschen beschäftige, sei nicht mehr Inhalt der Politik, so die Beobachter. Gleichzeitig haben wir chinesische Kriegsschiffe im Mittelmeer, weil diese ihre Arbeiter aus Nordafrika zurück holen wollen. Wahrscheinlich sind oder werden wir dekadent, denn unsere Medien und Politiker tun so, als seien sie ganz allein auf der Höhe der Zeit.

 
     
     
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