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Tagesarchiv für 6. April 2011

Populismus als Gefahr für Eliten (mit Interessen)

Mittwoch, den 6. April 2011 um 16:45

Es gibt zwei Arten von Populismus: Der aus dem Volk heraus entstehende, wie er von Lumumba, Chavez oder Mao Tse Tung entwickelt wurde, oder der das Volk benutzende, wie er von Mussolini, Berlusconi oder Dr. Christoph Blocher vorgelebt wird. Die „Tea Party“ in den USA gibt sich volkstümlich, wird aber auch von zwei Milliardären finanziert.

Europäische oder globale Professoren- und Beamten-Eliten distanzieren sich ebenfalls vom Populismus, weil ihre Karrieren sich transnational entwickeln, wo „das Volk“ nur noch als Zahl erscheint. Eigentliche „Volks-Vertreter“ haben wir in Europa seit den Aufständen des französischen Mittelstandes und Gewerbes vor sechzig Jahren nicht mehr; ein Zeichen dafür, dass Europa alt geworden ist. In Lateinamerika und Afrika melden sich die eigentlichen Völker noch zu Wort, um dann umgehend in den politischen Gefässen der Diktatoren, alten oder globalen Eliten wieder eingefangen zu werden. Der Geist darf nicht aus der Flasche.

Aus Bern ein Washington D.C. machen

Mittwoch, den 6. April 2011 um 16:41

Das ist der Traum von Berns elegantem Stapi Alexander (schon der Vorname!) Tschäppät: Aus unserer fast in Vergessenheit geratenen Bundesstadt Bern soll ein Schweizer Washington D.C. werden. Wer die eleganten Teile Washingtons kennt, wird begeistert zustimmen, muss aber auch sehen, dass 90 % der Stadtbewohner in grösster Armut leben. Dieser Konflikt zwischen Zentrum und Vororten drückt sich bei uns im Stadt-Land-Konflikt aus. Tschäppät will ein starkes Zentrum, damit er neben Zürich, Basel und Genf nicht den Zweiten macht, aber die Regionen werden ärmer.

Elektro-Autos sind ein grosser Schwindel

Mittwoch, den 6. April 2011 um 8:07

Nicht nur haben sie zu schwache Batterien und müssen nach einer Regenfahrt Zürich-Bern gleich wieder aufgeladen werden, was viel zu lange dauert. Die Elektroautos sind auch zu teuer und dies noch auf etliche Jahre hinaus. Wer Glück hat, kann sie in seiner Garage oder bei seinem Arbeitgeber aufladen lassen. Die meisten Menschen parkieren aber auf der Strasse und haben dort keine Aufladestation. Die Energiebranche will die Elektrosäulen nur finanzieren, wenn der Steuerzahler kräftige Beiträge dafür zahlt. Ich bleibe bei meinem 8 Zylinder-Diesel. Einfach und zuverlässig. Ein Offroader.

Die Milliardärin lässt Arme fördern

Mittwoch, den 6. April 2011 um 8:07

Die deutsche Milliardärin Friede Springer, Hauptaktionärin des Axel Springer Verlags, wozu in der Schweiz auch der „Beobachter“ zählt, der früher einmal „Schweizerischer Beobachter“ hiess, lässt in eben jenem Magazin, das sie wahrscheinlich nicht einmal liest, das Ergebnis einer Umfrage publizieren: „70 % sagen: Millionäre sollen etwas abgeben.“ Glücklicherweise denkt der „Beobachter“ noch in Millionen und nicht in Milliarden, weshalb Friede Springer und ihre Freunde zufrieden sein dürfen: Milliardäre sind nicht aufgefordert, ihrerseits eine Erbschaftssteuer zu bezahlen.

 
     
     
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