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Tagesarchiv für 30. März 2011

84 % aller Schweizer erwarten mehr Armut

Mittwoch, den 30. März 2011 um 12:52

„Das ist dramatisch“ lässt die Credit Suisse in ihrem „bulletin plus“ schreiben, um anzufügen „Die Besorgnis der Bevölkerung ist keineswegs unbegründet.“ 84 % aller Schweizer erwarten bis zum Jahr 2020, d.h. in diesem Jahrzehnt, mehr Armut, hat die Schweizer Grossbank herausgefunden.

Bestätigt werden damit Aussagen der Europäischen Union in Brüssel, die in der Schweiz ein Armutspotential von 14,9 % der Bevölkerung geortet hat. Die in Paris ansässige OECD spricht dagegen nur von einem Armutspotential von 8 %.

Grosse Diskussionen sind unnötig. Ich muss mich nur umblicken und sehe überschuldete Jugendliche wie Erwachsene. Die einen leasen ein zu teures Auto für Niedrigstzinsen, die anderen haben hohe Hypotheken und leisten sich einen Lebensstandard, der unter dem Aspekt des Sparens nicht angemessen ist. Viele Jahreseinkommen stagnieren schon längere Zeit, während Gesundheits- und Wohnkosten, Energie- und Transportpreise laufend ansteigen. AHV und 2. Säule sind nicht mehr sicher als echte Einkommenspolster. Das Schweizer Volk ist nicht dumm; es ist hoch nervös.

Auftritte mit Emotion sind „in“

Mittwoch, den 30. März 2011 um 12:52

Wenn André Hoffmann, der öffentlichkeitsscheue Enkel von Paul Sacher, von Beruf Pharma-Erbe, sich abbilden lässt, tut er dies vor einem Paar leerer braunen Schuhe, aus denen der Rauch wie aus einem Atomreaktor aufsteigt. Vor derlei Vordergrund will er deutlich machen, dass seine Familie Daniel Vasella, dem 33 % von Roche gehören, weiterhin keinen Stick mehr machen lassen will. Der hat ohnehin gerade CHF 350 Mio. verdient, weil er das Asscheiden der exzentrischen Maja Oeri aus dem Roche-Familienpool die Roche-Inhaberaktie nach oben getrieben hat.

Steuern: Eine Bundesrätin hat gelernt

Mittwoch, den 30. März 2011 um 7:34

Eveline Widmer-Schlumpf, die ehrgeizige Einzelgängerin im Bundesrat, hat es begriffen: „Unser Steuersystem ist intransparent.“ Seit fünf Jahren wird in diesem Blog verlangt, Steuerehrlichkeit herzustellen als ersten Schritt zu einer gesundenden Schweiz. Wir haben zu viele Beifahrer unseres demokratischen Systems, Gewerbebetriebe, Konzerne, begünstigste Ausländer und Banken, welche ihre Sanierung auf Kosten des Volkes betreiben, die dem Prinzip Schweiz Schaden zufügen. Als BDP-Vertreterin wird es Widmer-Schlumpf im Herbst schwer haben; jetzt werden die Messer gewetzt.

Wie geht man mit Indern um?

Mittwoch, den 30. März 2011 um 7:34

Die Karl Steiner AG in Zürich ist indisch geführt, woran wir uns langsam gewöhnen müssen. Die Hinduja, eine speziellen Risiken nicht abholde Familie, ebenso wie die Mittal und Tata sind längst regelmässige Gäste an unseren besten Adressen. Wie geht man mit Indern um? Es gibt nur eine Regel, die Erfolg verspricht: Beim ersten Anlauf verlangen sie Bewunderung für ihre grossartigen Fähigkeiten, beim zweiten Gespräch ist diese Bewunderung nochmals zu verdoppeln. Viele Europäer werden sich wandeln müssen, um dem folgen zu können.

Bankwerbung à la Credit Suisse

Mittwoch, den 30. März 2011 um 7:34

Unsere Banken lassen sich die merkwürdigsten Übungen und Botschaften einfallen, um neue Klienten und Budgets zu gewinnen. Nachdem ich weder Pferderennen, Autorennen, Golfturniere und Klavierkonzerte auf externe Terminvorgaben hin besuche, sucht mich die Credit Suisse, deren finanzielle Polster weniger sicher sind als diejenigen der UBS, mit der Botschaft zu erreichen „Helping Roger Federer to relax since 1981“. Das freut mich sehr für den lieben, fleissigen und talentierten Roger Federer, aber da ich ohnehin „relaxed“ bin, weiss ich immer noch nicht, weshalb ich mein Geld bei der Credit Suisse anlegen soll. Ob man mit derlei wirklich Kunden gewinnt?

 
     
     
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