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Tagesarchiv für 25. März 2011

Wie unsere Konfliktforscher kämpfen

Freitag, den 25. März 2011 um 15:21

Nahost-Spezialisten und Konfliktforscher haben jetzt eine grosse Saison. Arnold Hottinger, brillant wie immer, will Spezialeinheiten der westlichen Kampftruppen zu gezielten Einsätzen abgeordnet sehen, damit der Krieg auch auf dem libyschen Boden gewonnen werden kann. Prof. Kurt Spillmann würde am liebsten eine westliche Boden-Invasion im Land Ghadhafis sehen. Die „NZZ“ hat den kenntnisreichen Bruno Lezzi reaktiviert, der für seine Elite-Leser herausfinden soll, was militärisch im Gange ist. Derweil sitzen im US-Afrika-Oberkommando in Sindelfingen bei Stuttgart die amerikanischen Generäle und fragen sich, ob sie Schweizer Redaktionen ob deren nur regionaler Bedeutung überhaupt Auskünfte geben sollen. Eigentlich schön, die Kriege der Gegenwart finden ohne uns statt. Die Schweizer Armee agiert, als sei sie von einem Tsunami überrollt worden. Führung, Bauten und Material sind in schlechter Verfassung.

Arme stumme Japaner

Freitag, den 25. März 2011 um 8:25

Für uns Europäer scheint es, als könnten die Japaner nicht reden. Sie verneigen sich ständig, mal aus Höflichkeit, mal aus Verzweiflung. Wer Japan kennt, berichtet, dort kenne man den philosophischen Dialog oder die politische Rhetorik nicht. Die Zurücknahme der Rede haben wir bei den Japanern auch jetzt erlebt: Sehr höflich, meist alt, sehr unbedeutend. Von den „Preussen Asiens“ habe ich mir mehr gewünscht. Sie gehen mit ihrem schweigenden Leiden unter, der Obrigkeit gehorsam.

Die gekauften Liberalen

Freitag, den 25. März 2011 um 8:25

Als erfahrener Liberaler, der zwischen der anarchistischen Fraktion und der Staatsfraktion noch zu unterscheiden weiss, nehme ich mit Belustigung zur Kenntnis, wie Pierre Bressard den Angriff der beiden Schweizer Grossbanken gegen die Schweizerische Nationalbank unterstützt. Als massgeblicher Vertreter des „freiheitlichen Think Tanks der Schweiz“ setzt er sich gegen die Regulierungshoheit der Nationalbank über Finanzmärkte zur Wehr. Dieses Urteil ist gekauft, wie vieles auch, was meine geliebten Liberalen heute bieten. Sie geben dem Luzerner Privatbankier Karl Reichmuth den Röpke-Preis. Dieser, Adlat des Rohstoff-Händlers Marc Rich, hat wohl vergessen, wie die Preisgeber auch, dass Röpke die soziale Verantwortung des Kapitals mit einforderte, Das Liberale Institut, seiner Sponsoren eingedenk, verteidigt die Boni der Bankiers. Ich verteidige sie auch, den damit verbundenen Raubtierduft liebend.

 
     
     
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