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Tagesarchiv für 21. März 2011

Atomausstieg: doppelbödiges Spiel

Montag, den 21. März 2011 um 9:11

Wenn Doris Leuthard prüfen lässt, ob die alten Kernkraftwerke still gelegt werden sollen, freut sich das Volk. In Wirklichkeit macht unsere Energieministerin der Energiewirtschaft das Angebot, deren alte Werke auf Kosten des Steuerzahlers abzureissen, was einige Dutzend Milliarden kosten wird. Zweifellos müssen dann neue Werke gebaut werden, dann vielleicht sogar 3-4 und nicht nur zwei, wie jetzt zur Diskussion stehen. Axpo-Chef Heinz Karrer hat ohnehin schon vernehmen lassen, der Strom werde mit grosser Sicherheit noch teurer werden.

Ohne Kernenergie kann die Schweiz nicht mehr leben. Wer weniger Atomkraft will, muss die Walliser, Bündner und Glarner Stauseen ausbauen, die heute 60 % der Schweizer Energie liefern. Die Schweiz ist damit eines der CO2freundlichsten Länder der Erde.

So neu ist das nicht, was Doris Leuthard jetzt in grossem Massstab plant. Christoph Blocher hat vor 20 Jahren schon einmal Kernkraftwerk-Entwicklungen einstellen lassen; das hat den Steuerzahler Hunderte von Millionen an Entschädigungen gekostet.

Das dümmste Interview seit 20 Jahren

Montag, den 21. März 2011 um 9:10

Als Rolf Breuer, damals Vorstandschef der Deutsche Bank AG, der „IFT“ noch im letzten Jahrhundert ein Interview gab, worin er Zweifel an der Kreditfähigkeit des Imperiums von Leo Kirch aussprach, hätte er sich nicht träumen lassen, dass er jetzt wegen Prozessbetrug vor Gericht muss. Die Deutsche Bank hat alles getan, um den ob seiner Eleganz „der schönen Rolf“ genannten Bankier vor den Gerichten und den Konsequenzen seiner Interview-Aussage zu schützen. Das muss viele Millionen Euro gekostet haben. Jetzt sieht es aus, als habe Leo Kirch seinen Gegner am Wickel. Das wird nochmals teuer für die Deutsche Bank, Gefängnis für den „schönen Rolf“ nicht ausgeschlossen. Wie sagte die Zolliker freisinnige Legende Ulrich Bremi immer: „Jedes Wort ist eine Fehlerquelle.“

Martin Betschards Hit-Buch

Montag, den 21. März 2011 um 8:44

Weil die Welt und die gesellschaftlichen Zustände immer undurchsichtiger werden, ist das soeben bei Orell Füssli aufgelegte neue Buch des Managementtrainers Martin Betschart aus dem Stand ein Hit geworden. „Ich weiss, wie Du tickst“ gibt auf 190 Seiten sehr praxisnahe Hinweise, wie man Menschen durchschaut. Meine Gesprächspartner erkennen künftig sofort, dass ich ein „Grüner“ (ist nicht politisch gemeint) Typ bin, eher rund mit vollen Lippen, der mit den roten und blauen Typen manchmal seine Schwierigkeiten hat. Die erste Auflage ist schon ausverkauft. Als Nr. 1 auf der Schweizer Sachbuch-Bestsellerliste und in zwei Bereichen bei Amazon hat der aufgeweckte und fleissige Martin Betschart einen Volltreffer gelandet, der viel auszulösen vermag. Fiat-Chef Sergio Marchionne sagt immer: „Wer berechenbar ist, wird von der Konkurrenz geschlagen.“ Also, lest Betschart und bleibt unberechenbar.

 
     
     
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