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Tagesarchiv für 18. März 2011

Das frühe Ende von Guido Westerwelle

Freitag, den 18. März 2011 um 14:25

Jetzt hat Westerwelle seine Verbündeten verraten. Im Uno-Sicherheitsrat weiss man nun, dass man auf die Kombi Merkel-Westerwelle nicht zählen kann. Westerwelle vertritt wunderbar die Eiertanz-Taktik der FDP. Sanktionen seien gut aber die Bevölkerung vor den mordenden Horden Gaddafis zu schützen, nein. Sanktionen gegen Libyen bedeuten auch, dass die Bevölkerung leiden wird und die Rebellen geschwächt werden. Gaddafi kann seinen letzten Hass gegen die Bevölkerung richten. Ich hoffe für das deutsche Volk, dass das eine der letzten Handlungen von Westerwelle in seinem Amt war. Ich sage nicht, es kommt ein besserer Vize aber er ist es nicht wert, ein stolzes europäisches Volk nach aussen zu vertreten.

Fidel Stöhlker

Die Schweiz hat keine unabhängige Justiz

Freitag, den 18. März 2011 um 12:58

Es ist, aus Gewohnheit, so unglaublich, dass man es nicht wahrhaben möchte: Die Schweiz, als eine der hervorragendsten Demokratien der Welt mit gut entwickelten Volksrechten, hat keine unabhängige Justiz. Warum? Es sind die Parteien, welche die Richter zur Wahl vorschlagen; die Kandidaten für das Richteramt (Verwaltungs- und Oberrichter, Staatsanwälte und Bezirksrichter) treten oft erst kurz vor der Wahl in die entsprechende Partei ein. Sind die Richter von den jeweiligen Parlamenten gewählt, was nur in Ausnahmefällen nicht zutrifft, da die Fraktionen dies untereinander absprechen, muss der Richter jedes Jahr einen „Parteibeitrag“ von durchschnittlich fünf Prozent seines Richtereinkommens an jene Partei überweisen, die ihn aufgestellt hat. Die kantonalen Parlamentarier führen während der Sessionen „Gespräche“ mit den Richtern, die natürlich am Ablauf ihrer Amtszeit von diesen wieder gewählt werden möchten. Würden Sie unter solchen Umständen einen einflussreichen Parteifreund oder dessen Freund verurteilen?

Heinsohn ist besser als Merkel

Freitag, den 18. März 2011 um 12:58

Hört auf, Angela Merkel zu lesen, denn sie weiss ohnehin weder was Deutschland noch Europa blüht. Besser ist es, Prof. Gunnar Heinsohn von der Universität Bremen zu folgen, der soeben sagte: „Wer bildungsfern und arbeitslos ist, dem wird in Deutschland jedes Kind zu 100 % vom Staat finanziert, die Zahl der Kinder im Sozialsektor hat sich von 130 000 im Jahr 1964 auf jetzt zwei Millionen erhöht.“ Dagegen hat die steuerzahlende Mittelschicht immer weniger Kinder. Hochqualifizierte wandern aus, Geringqualifizierte wandern ein. Die Zahl der „besten Köpfe“ wird in Deutschland laufend kleiner.

US-Amerika ist kein Vorbild mehr

Freitag, den 18. März 2011 um 8:51

Wir Schweizer sind immer die tollsten Shoppinggäste in NYC, fliegen über ein langes Wochenende in die USA, shoppen dort wie verrückt, weil alles kreativ und billig ist, um dann wieder zurück zu fliegen. Das ist eine Energieverschwendung sondergleichen. Die US-Amerikaner mit ihrem in 200 Jahren gewachsenen Grössenwahn sind ohnehin keine Vorbilder mehr. Sie verbrauchen Öl wie verrückt, greifen Völker an, die ihnen nichts getan haben, lassen die historischen Museen ausrauben (Rumsfeld im Irak: „Haben die denn so viele Vasen?“) und machen sich wieder davon. Sogar Karzai wäre jetzt die Amerikaner und deren NATO-Truppen am liebsten wieder los.

Das verarmte amerikanische Volk zahlt seit 30 Jahren den ägyptischen Generälen mit Milliarden pro Jahr die privaten Gulfstream-Luxus-Flüge; derlei nennt man in Washington militärische Entwicklungshilfe.

Wann beginnen wir Europäer wieder zu denken?

Die Schweiz hat keine unabhängige Justiz

Freitag, den 18. März 2011 um 8:51

Es ist, aus Gewohnheit, so unglaublich, dass man es nicht wahrhaben möchte: Die Schweiz, als eine der hervorragendsten Demokratien der Welt mit gut entwickelten Volksrechten, hat keine unabhängige Justiz. Warum? Es sind die Parteien, welche die Richter zur Wahl vorschlagen; die Kandidaten für das Richteramt (Verwaltungs- und Oberrichter, Staatsanwälte und Bezirksrichter) treten oft erst kurz vor der Wahl in die entsprechende Partei ein. Sind die Richter von den jeweiligen Parlamenten gewählt, was nur in Ausnahmefällen nicht zutrifft, da die Fraktionen dies untereinander absprechen, muss der Richter jedes Jahr einen „Parteibeitrag“ von durchschnittlich fünf Prozent seines Richtereinkommens an jene Partei überweisen, die ihn aufgestellt hat. Die kantonalen Parlamentarier führen während der Sessionen „Gespräche“ mit den Richtern, die natürlich am Ablauf ihrer Amtszeit von diesen wieder gewählt werden möchten. Würden Sie unter solchen Umständen einen einflussreichen Parteifreund oder dessen Freund verurteilen?

Die Antwort geben auch die Kriminologen aus Zürich und Lausanne selber: 66 % aller von Staatsanwälten ausgestellten Strafbefehle werden korrigiert, sofern sie angefochten werden. Urteile ordentlicher Gerichte sind „nur“ zu 30 % mangelhaft. Wie nennt man eine solche Justiz?

Franzosen als Chefs, c’est la catastrophe

Freitag, den 18. März 2011 um 8:51

Ich kenne niemand, der je mit französischen Vorgesetzten arbeiten konnte. Ganz oben steht der PDG, der Président Directeur Général, dem zu widersprechen eine Sünde ist. Dessen Generaldirektoren und Direktoren übernehmen den Stil des Herrschers. La gloire de la Françe akzeptiert keinen Widerspruch. Deshalb verlieren die Franzosen Märkte, sie müssen ihre Staatsfirmen subventionieren oder mit Bestechungsgeldern am Leben erhalten. Was marktnahe Leistungen sind, hat La Grande Nation nie gelernt.

 
     
     
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