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Tagesarchiv für 16. März 2011

Sind Japaner bereits Automaten?

Mittwoch, den 16. März 2011 um 13:05

Es ist seit Jahren auffällig, wie sehr in Japan die Zahl der Automaten zugenommen hat. Angesichts der Atomkatastrophe muss man fragen, ob auch die Japaner selber bereits Automaten geworden sind. Sie laufen wie traurige Kälber herum, ohne der Regierung ihre Empörung ins Gesicht zu schreien, warum sie es erlaubt habe, dass der Betreiber der gefährlichen Betriebe am Meer dies seit Jahren ungefragt tun dürfe. Hier gilt der europäische Satz „Nur die dümmsten Kälber wählen sich den Metzger selber.“

Den Japanern wird gesagt, jeder sei nur „ein Tropfen im Meer“. Damit wird die Individualität vernichtet. Jedem Japaner wird der Begriff „Shoganai“ eingeimpft: Es kommt, wie es kommt. Bei den Moslem heisst dies „Inschallah“, wie Allah es will. Dem Hindu, dem es auf Erden schlecht geht, wird vermittelt, er habe im früheren Leben halt einen Fehler gemacht. Nur wenn er brav bleibe und sich bessere, könne er aufsteigen.
Ministerpräsident Nato Kan erklärt mehrmals täglich am japanischen TV: „Wir tun, was wir können.“ Er redet viel, sagt aber nichts in der Angst, jemand könnte beleidigt sein. Hier sind die jungen Nordafrikaner zu bewundern, die den Versuch machten, sich gegen ihre Herrscher aufzulehnen. Jetzt lassen NATO und EU sie im Stich. Micheline Calmy-Rey sieht sich bereits als Jeanne d’Arc Nordafrikas, indem sie Ghadhafi beschimpft. Die Realität ist, dass weder die EU noch die NATO, von Ueli Maurers „Bester Armee der Welt“ nicht zu reden, über militärische Mittel verfügen, um in Libyen oder andernorts einzugreifen. Europa ist schwach geworden. Was unsere Politiker von sich geben, ist Maulheldentum.

Inszenierungen

Mittwoch, den 16. März 2011 um 13:05

Wie Architekten sich inszenieren, hat einen eigenen Reiz. Mike Guyer steigt in ein Bodenloch, damit seine Kollegin Annette Gigon, zusätzlich auf eine Bodenplatte gestellt, so gross wie er wirkt. Beide haben einen leicht gealterten Studi-Look. Das männliche Exemplar kommt, wie üblich, ganz in Schwarz, akzentuiert durch einen Schal mit abstrakten Mustern. Das weibliche Exemplar gibt sich mit Wuschelfrisur, halblangem Mantel und modischer Tasche, dazu weissen Tretern, etwas auffallend eleganter.

Es sind Inszenierungsspiele, die häufig vorkommen. So ist Oswald Grübel, CEO der UBS, berühmt geworden für seinen Satz: „Wenn Du einen Freund willst, kaufe Dir einen Hund“, den er vor Mitarbeitern der ehemaligen Winterthur Versicherung gesagt haben soll, als er noch Spitzenmann der Credit Suisse war. Wahrscheinlich hat er diesen Satz aus den USA importiert, wo der Hedge Fund-Manager Carl Icahn das Urheberrecht für diese Aussage beansprucht. Wie sich UBS-Grübel heute fotografieren lässt (siehe März-Ausgabe der „Bilanz“), lässt auf verstärkten Inszenierungswillen schliessen.

Ganz anders macht dies Marc Walder, CEO von Ringier-Schweiz, der auf die Frage („Schweizer Journalist“, März 2011) „Wie kam es zu Ihrer Berufung?“ lachend antwortet: „Ich liess Michael Ringier im Tennis gewinnen.“ Walder weiss, hinter jedem Spass steckt auch Ernst. Er hat sich damit inszeniert, kann aber jederzeit den Rückzug antreten.

Glücklich im Irrenhaus

Mittwoch, den 16. März 2011 um 13:05

Ein Viertel aller Menschen in den industrialisierten Staaten der Erde hat regelmässig psychische Probleme. Ein weiteres Viertel glaubt an Könige und Kaiser, wie Elisabeth II. oder Kaiser Akihito, oder die fürstliche Familie in Liechtenstein. 30 % der Bevölkerung sind auf die eine oder andere Art religiös aktiv, wobei die beiden Staatsreligionen rk und prot. noch recht vernünftigen Massstäben folgen, legt man einen grosszügigen Massstab an. Was ein echter Jude ist, weiss man seit den jüngeren Publikationen nicht mehr richtig. Gut 30 % der Schweizer Bevölkerung glauben,die SVP sei ihre Rettung, andere setzen auf Bignasca (Tessin) und Stauffer (Genf). Gibt es eigentlich noch ganz normale, ganz vernünftige Menschen?

Wie soll Griechenland mit solchen Namen erfolgreich werden?

Mittwoch, den 16. März 2011 um 8:35

Die Griechen werden nie gesamteuropäisches oder asiatisches Tempo erreichen. Sie tragen Namen wie Georgakopoulos. Da alle irgendwie „kopulos“ heissen, sollte man sich auf „Georga“ beschränken. Das ganze Land würde unendlich Zeit gewinnen, um nützlicheres zu kommunizieren als diese fürchterlichen Endungen.

Was verbindet Art Furrer mit Erich von Däniken?

Mittwoch, den 16. März 2011 um 8:34

Der eine ist der Herr der Riederalp und hat dort ein Resort aufgebaut, das globalen Ansprüchen genügt, der andere wohnt auf der Südseite des Thuner Sees, seine Bücher haben eine Weltauflage von 63 Mio. Exemplaren: Art Furrer und Erich von Däniken.

Beide arbeiten und leben, obwohl schon über 70, mit einer Drehzahl, welche 99 % der Menschen nicht erreichen. Art Furrer, ein echter Oberwalliser („der mit dem Texanerhut“), leidet unter der Langsamkeit und Schwerfälligkeit seiner touristischen Mitstreiter. Erich von Däniken, der im Verlag Kopp, Rottenburg/D, soeben sein 25. Buch aufgelegt hat („Götterdämmerung“) besteht darauf, dass die Götter auf die Erde zurückkehren. Dazu hat er bisher über 8 300 Seiten verfasst.

Beide sind „self made“, also nicht aus einer Managerschule hervorgegangen. Sie haben das unternehmerische Gen unverdünnt in sich. Der Rest der Welt bestaunt beide, Unruhestifter, wie sie überall verlangt, aber dann wieder gefürchtet werden. Wir brauchen mehr von der Art Furrer-Klasse und der Erich von Däniken- Oberliga.

Der fünfte US-Amerikaner hungert

Mittwoch, den 16. März 2011 um 8:34

Während Präsident Barack Hussein Obama der Welt, insbesondere jetzt auch den Ländern Nordafrikas, die Demokratie bringen möchte, hungert bei ihm zuhause jeder fünfte Amerikaner. Damit dies nicht zu vorzeitigem Tod führt, erhalten die Amerikaner Lebensmittelmarken, die aber nur Zugang zu Nahrungsmitteln von minderem Nährwert verschaffen. Es ist ein langes Leiden, das die einst stolzen Amerikaner erdauern. Betroffen sind in erster Linie die dunkelhäutigen Artgenossen des Präsidenten, der aber auch nicht mehr weiter weiss.

 
     
     
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