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Monatsarchiv für Februar 2011

Basler machen schlapp, St. Galler sind stärker

Donnerstag, den 24. Februar 2011 um 10:43

Während die Einwohner des Kantons Basel-Land finanzielle Beiträge für das Basler Theater, lächerliche 4 Mio. Franken, ablehnten, stimmten die Appenzell-Auserrhoder einem 1,7 Mio.-Kulturkredit für die Stadt St. Gallen zu. Der Unterschied liegt wohl darin, dass die Baselstädter immer noch hochmütig auf die Landbewohner blicken, deren Führer sie einmal aufhängen liessen, als sie einen Aufstand gegen die Basler wagten, während die St.Galler die Appenzeller lieben, in deren Halbkanton sie leben, wandern, wohnen und günstig Steuer bezahlen können. Auch die Zürcher Seegemeinden, die früher gegen die Stadt Zürich revoltierten, leben längst im Frieden mit ihrem städtischen Zentrum und finanzieren weitgehend dessen Bedürfnisse mit. Die Basler sind davon noch weit entfernt.

Schwer Erziehbare ab nach Afrika

Mittwoch, den 23. Februar 2011 um 15:31

Im Kanton Luzern gibt es rund 80 schwer erziehbare Jugendliche, von denen einer schon in Namibia platziert wurde, weil er aus Schweizer Heimen immer ausgebrochen ist. Durch die namibische Sandwüste, so nimmt man in Luzern an, wird er es nicht schaffen. Von daher ist den Luzernern die Idee gekommen, noch mehr schwer Erziehbare nach Afrika abzuschieben. Das ist schön: Die Afrikaner erhalten unsere Rowdies; wir nahmen dafür die Ihrigen auf.

AKW-Abstimmung: Kein Dorf vergessen!

Mittwoch, den 23. Februar 2011 um 12:08

Wenn in zwei Jahren das Schweizer Volk über die Zukunft der Kernenergie abstimmen wird, gibt es keine Ausrede mehr: Es wird der letzte Entscheid in dieser komplexen Versorgungsfrage sein. Wir müssen mit einem grossen und andauernden Kampf rechnen, denn die Abstimmung im Kanton Bern hat ein interessantes Teilergebnis zutage gebracht: Die am Rande des Kantons liegenden Kleingemeinden Seehof und Münchenwiler wurden von den Pro-AKW-Promotoren vergessen, weshalb sie gegen ein neues Kernkraftwerk stimmten. Dieser Fehler darf sich nicht mehr wiederholen.

Wann kommt der erste kosovarische Bundespräsident?

Mittwoch, den 23. Februar 2011 um 12:07

Die Amerikaner hätten sich vor drei Generationen weder einen Katholiken (John F. Kennedy) noch einen dunkelhäutigen Mitbürger (Barack Hussein Obama) als Präsidenten vorstellen können. Jetzt hat die schweizerische CVP mit der Bildung einer „Christlich-Demokratischen Kosovaren-Gruppe“ die Tür geöffnet für den Einzug dieses begabten balkanischen Stammes, aus dem schon Cäsaren und Kardinäle hervorgingen, in die Schweizer Politik. Denken wir drei Generationen weiter, vielleicht geht es auch schneller, dann wird ein talentierter Kosovaren-Schweizer als Schweizer Bundesrat und Bundespräsident nicht mehr ausgeschlossen werden können. Die etwas trägen jüngeren Schweizer, die heute nicht mehr an die Urne gehen, weil sie Politik überflüssig finden, könnten sich wundern.

Revolutionäre Nachahmer

Dienstag, den 22. Februar 2011 um 15:33

Dem „Arabischen Frühling“ folgt die „Fritten-Revlution“ in Brüssel, weil man sich auf mehr als Kartoffelprodukte nicht mehr einig wird. In Paris wird es wohl demnächst eine Camembert- oder eine Baguette-Revolution geben, je nachdem, ob die Bauern oder das städtische Prekariat damit beginnen.

Schweizer helfen einfach

Dienstag, den 22. Februar 2011 um 15:32

Es gibt in unserem Land Hunderte von ehemaligen Spitzenmanagern, Unternehmer tun es in aller Stille, Ingenieure setzen ihr Wissen ein, Pfarrer aller Religionen sammeln bei ihren Bekannten, und Krankenschwestern sparen für Angola, die in den Ländern der Dritten Welt Gutes tun. Mit grosser Sicherheit kann davon ausgegangen werden, dass auf diese Art Hunderttausende armer Menschen in der ganzen Welt Nahrung und Kleider, frisches Wasser oder neue Schulhäuser erhalten. Sie tun dies ohne Machtanspruch, ohne Rechnung, meistens, weil sie die Menschen in diesen Ländern persönlich kennen gelernt haben.

Ganz so ging es dem Fotografen Martin Bissig und seinem Freund Claude Balsiger, die im August letzten Jahres im indischen Himalaya unterwegs waren, um einen Weltrekord im Höhen-Mountainbiken aufzustellen: Ziel 6200 Meter. Die heftigen Gewitterstürme zwangen sie kurz vor dem Ziel zum Abbruch. Als sie ins Tal zurück kamen, sahen sie verwüstete Dörfer mit Hunderten von Toten. Sofort organisierten sie einen Spendendienst aus der Schweiz, der 100 Menschen versorgte. Daraus wurde das Hilfswerk L.A.R.A.S. Martin Bissig und Claude Balsiger, ihre Landsleute gut kennend, haben nun (www.bici-adventure.ch) das Programm „Reisen und helfen“ aufgelegt. Wer mit ihnen nach Indien reisen will, darf Biken, Wandern und Trekken, sei es Tage oder Wochen. Vor allem aber kann jeder Mitreisende tatkräftig am Wiederaufbau der indischen Dörfer im Himalaya mitwirken. Dieses pragmatische Vorgehen ist ur-schweizerisch.

Art und Andreas – das passt

Dienstag, den 22. Februar 2011 um 8:34

Alle kennen den einen texanischen Hut mit breiter Krempe tragenden Walliser Art Furrer, den ungekrönten König der Riederalp , der zusammen mit Peter Brabeck-Letmathé, dem VRP des Nestlé-Konzerns, das wunderschöne Hotel „Royal“ in Betrieb genommen hat, von wo aus der Blick aus den Schlafzimmern direkt auf das Matterhorn und ein Bergpanorama von mindestens 50 km Länge gerichtet ist. Art hat mehrere erwachsene und erfolgreiche Kinder, wovon Andreas, 44, in seine Fussstapfen getreten ist. Wie sich zeigt, hat er ganz das Temperament seines Vaters geerbt. Er ist, als Mitglied der Geschäftsleitung der Art Furrer Hotels, unkonventionell:

– Seine Geschäftsphilosophie als Hotelier in der Aletsch-Arena wird getragen von der Überzeugung „Ruhe und Raum werden zum Luxusprodukt.“ Schöner kann man es nicht sagen, was die Menschen wollen.

– Seine Gäste, wenn sie wegen des Teuro nicht in die Schweiz kommen wollen, holt er aus Asien. Die in der Deutschen Schweiz beliebte Riederalp entwickelt sich rasch zu einer auch in Asien bekannten und beliebten Destination.

Andreas Furrer über die Zukunft: „Vor drei Jahren mussten wir keine Preisdiskussionen führen; das wird wieder kommen. Vielleicht sogar schneller, als wir alle denken.“

Gefährliche City-Centers: London und Zürich

Dienstag, den 22. Februar 2011 um 8:34

Wer die City of London besucht, lebt in einer fragilen Welt der Überflusses: die Superreichen in Kensington, die Wohlhabenden in den luxuriösen Condominions und die Finanz- und anderen Dienstleistungs-Sklaven in den eng gebauten Büros, wo man „on arms length“ mit- und gegeneinander arbeitet. England ist längst von den Finanzdienstleistern der City of London abhängig. Seit Margeret Thatcher wurde alles getan, damit die City floriert. Der Rest des Landes zeigt nur noch Zeichen bitterer Armut, die durch sehr einfache Einkaufs- und Unterhaltungspaläste kaum aufgehellt wird.

In der Schweiz dominiert die „City of Zurich“ mit Ablegern in Zug und Genf. Es geht uns besser als den Engländern, weil die Schweizer Wirtschaft ein sehr breites und global erfolgreiches Feld von Unternehmen aufweist. Es darf daher bei uns nicht so weit kommen, dass die beiden Grossbanken, die in den letzten vierzig Jahren gewaltig gewachsen sind, die Schweiz derart dominieren, dass bei uns englische Zustände entstehen.

St. Gallen macht vorwärts

Montag, den 21. Februar 2011 um 10:02

Welches sind die drei grössten Gemeinden des fast unbekannten Kantons St. Gallen: Die Stadt St. Gallen, Rapperswil-Jona und ab 2012 die Stadt Will-Bronschhofen mit 22 000 Einwohnern, eine der 30 grössten der Schweiz. Wir werden in diesem Jahrzehnt noch ein Wettrennen an Gemeinde-Zusammenschlüssen erleben. Die Gründe: Kostensenkungen, besserer Service an die Bürger, weil in den bisherigen Kleingemeinden kaum noch qualifiziertes politisches Personal zur Verfügung steht. Die Überalterung des Landes und das Ausscheiden einer Generation, die noch gerne der Allgemeinheit diente, fördern diesen Trend.

Zensur nein, Linie ja

Montag, den 21. Februar 2011 um 10:01

Das ist gut gesagt: Im Radio Vatikan gibt es keine Zensur, wohl aber „eine Linie“. Die Linie, das ist die Schere im Kopf eines jeden Journalisten. Er weiss, wie weit er gehen darf, ohne seine Karriere zu gefährden. Ob Jesus Christus dies gewollt hat?

 
     
     
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