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Tagesarchiv für 28. Februar 2011

Regli über das „Ausschalten“ von Staatschefs

Montag, den 28. Februar 2011 um 14:35

Dass Staatschefs hie und da „ausgeschaltet“ werden, worunter man auch „beschleunigtes Abschalten“ verstehen könnte, bestätigt Divisionär Peter Regli, kenntnisreicher alt-Geheimdienstchef der Schweiz. Bei Muammar al Ghaddafi sei dies allerdings schwierig, weil dann „die Söhne und die ganze Nomenklatura noch da wären“, bestätigt Regli in der „Berner Zeitung“. Benedikt Rüttimann fordert im „Bund“: „Der Westen muss helfen.“ Weil wir alle Gutmenschen sind? Sicher nicht. Eine Million Nordafrikaner, die willens sind, den Alpenwall zu überklettern, sind ohnehin eine schlimme Vorstellung. Den Vorort Tessin und Teile des Bündnerlandes müssten wir dann wohl vorzeitig aufgeben. Schuld an allem ist ohnehin „Condi“ Rice, die ehemalige US-Aussenministerin, die von sich behauptet, sie habe den „Samen der Revolution“ in Nordafrika gesät. Das war nun wirklich nicht nötig. Merke: Wer die „Orange Revolution“ in Osteuropa miterlebte, die von US-Stiftungen massgeblich gesteuert wurde, wundert sich auch nicht über die „Jasmin Revolution“, weil in Nordafrika die Voraussetzungen noch besser waren. Immerhin wollte Wladimir Lenin, der Zürcher Revolutionär, auch nie eine Revolution im zaristischen Russland, sondern vorzugsweise in Deutschland. Man kann sich irren.

Was hält das Land zusammen: Geld

Montag, den 28. Februar 2011 um 14:28

Die Land- und Bergkantone haben soeben wieder die städtischen Kantone an die Wand gedrückt: Der nationale Finanzausgleich wird nicht gedeckelt, denn der Kanton Bern will seine annualisierten 945 Mio. von den reichen Städten, wie andere Bergkantone bis 2015 auch. Im Topf sind CHF 1,5 Mia. In Zürich sind es die beiden Städte Zürich und Winterthur, deren Kantonsräte im kantonalen Finanzausgleich eine Regelung durchsetzen, welche die Steuerzahler der reichen Goldküstengemeinden zu Zwangszahlungen verpflichten. Wer in Zumikon, Küsnacht und Zollikon wohnt, könnte zwei Drittel weniger Steuern zahlen, würde er nicht aus dem Kanton und national ausgesaugt. Das Gegenargument, nur so sei die Schweiz ohne militärischen Druck zusammen zu halten und könnten extreme Steuerbegehren kontrahiert werden, gilt natürlich auch. Es ist nur schade, wenn man sieht, wie das sauer verdiente Geld vertan wird und beginnt davon zu träumen, als jurassischer Bauer jährlich CHF 500 000.— an Subventionen für die Landwirtschaft und die Pferdezucht zu erhalten.

Rorschach wie Andermatt

Montag, den 28. Februar 2011 um 11:15

Alle reden von Samih Sawiris, der auf dem ihm fast verschenkten Andermatter Boden ein grosses Feriendorf bauen will. Während ein Ägypter Andermatt retten will, haben das die Deutschen in der Ostschweizer Stadt Rorschach längst getan. Der schwäbische Multimillionär Jörg Korecki hat das ansehnliche Seerestaurant in Rorschach umgebaut und gerettet. Der schwäbische Grossindustrielle Reinhold Würth hat am See ein 150 Mio. Franken teures Verwaltungsgebäude mit Ausbildungs- und Trainingszentrum gebaut. Im Mittelwallis nimmt in Crans Montana das Immobilien-Grossprojekt eines russischen Milliardärs Formen an. Offensichtlich sind wir nicht mehr in der Lage oder willens, unsere Randregionen neu aufzubauen. Die Credit Suisse wird auch von einem Saudi und dem Sheik von Qatar saniert, die sechs Milliarden Franken zu 9,5 % Zins zur Verfügung stellen, und damit preiswerter anbieten als die Familie Lee aus Singapur, die mit ihrem Staatsfonds bei der UBS viel Geld verlor, aber immer noch 12 % Zins verlangte und erhielt.

Wer ist Rolf Dobelli?

Montag, den 28. Februar 2011 um 11:14

Ich sehe seine Artikel und Kommentare überall. Wer ist Rolf Dobelli? Ich nehme einige Zeilen von ihm auf wie ein Kaugummi. Dann spucke ich sie wieder aus. Habe ich den falschen Geschmack?

 
     
     
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