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Was tun Grossbanken eigentlich?

25. Februar 2011 um 10:08

In den USA laufen die grossen Banken gegen das „databoard“ Sturm, das die Aufsichtsbehörden gerne einrichten würden, um zu wissen, was im Fall Lehman nicht der Fall war, wer mit wem wieviele Deals abwickelt. Den Grossbanken gelingt es grossartig, ihre Geschäfte im Dunkel der grossen Computernetzwerke abzuwickeln: 583 Milliarden USD sind an Derivat-Kontrakten in den USA ausstehend. Über Europa wissen wir noch viel weniger: Verpflichtungen von 7 Mia. Euro, was immer dies heissen mag.

Wie kann eine Gesellschaft auf Dauer damit leben, dass eine zentrale Dienstleistungsbranche, wie die Grossbanken es sind, sich mehr oder weniger weigert, ihre Risiken offen zu legen? Lösen die beiden Grossbanken UBS und CS-Group eine neue Finanzkrise aus, wie dies im Falle des Teams „Ospel & Co.“ der Fall gewesen ist, werden sich die Verantwortlichen vielleicht entschuldigen, aber zahlen muss der Mittelstand, denn „das Volk“ hat kaum Geld. Dies ist ein Grund, weshalb Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand zurecht eine stärkere Rolle für die Nationalbanken fordert.

Oswald J. Grübel von der UBS hat sich zu riskanten Geschäften bekannt, denn er will einen ROE von über 20 %, was mit normalen Hypothekarkrediten kaum zu schaffen ist. Merke: Selbständig ist nur, wer den Durchblick hat; im Falle der beiden Grossbanken haben wir ihn nicht. Die von dort ausgehenden Gefahren sind bedeutender als die von Kernkraftwerken.

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