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Berlusconi ist mehr als Rubygate

25. Februar 2011 um 10:07

Ein alternder Milliardär, einer der reichsten Männer Europas, der sich kleine Mädchen zuführen lässt, wie einst Mao Tse Tung nach seinen grossen Reden (ganz auch wie Mussolini, der darob sehr stolz war), das ist für viele degoutant. Für die kleine Marokkanerin Ruby war es die Chance ihres Lebens, nicht wahr?

Es liegt mir fern, Silvio Berlusconi zu verteidigen, denn ausser sich selber kannte er niemand; seine befreundeten Anwälte sitzen bereits im Gefängnis – für ihn.

Doch Italien, das er seit 1994 führt, schneidet so schlecht nicht ab. Die Verschuldung der Privatpersonen und der privaten Firmen ist eine der niedrigsten in Europa. „Die industrielle Struktur ist sehr diversifiziert und dadurch widerstandsfähig“, sagt Mario Draghi, der Präsident der EZB werden möchte. Das Defizit der italienischen Leistungsbilanz ist begrenzt, das Haushaltsdefizit nicht ausser Kontrolle. Die laufenden Staatsschulden sind erst in gut sieben Jahren zurück zu bezahlen.

Ist dies Silvios Werk? Ein wenig schon. Er hat bewiesen, was schon Ludwig Erhard wusste, je weniger der Staat regiert, desto besser für die Wirtschaft. Nur die Mädchen, das ist sein sehr italienisches Problem. Nun werden drei wenig attraktive Frauen über ihn richten; das sieht nicht gut aus.

Ein Kommentar zu “Berlusconi ist mehr als Rubygate”

  1. Harry R. Wilkens

    Drei wenig attraktive Richterinnen – die dürften doch wohl leicht wegen Befangenheit abzulehnen sein! Und wo bleibt denn die Männerquote?

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