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Tagesarchiv für 10. Februar 2011

Keine Angst vor Söhnen

Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 14:10

Manche zweifelten, das ist ganz normal, ernsthaft, ob Nick Hayek, Sohn von Nicolas G. Hayek, das Werk seines Vaters erfolgreich weiter führen könnte. Jetzt hat er es bewiesen. Nick, Weltenbummler, Flieger, Filmproduzent, eigentlich ohne sogenannt ernsthafte Ausbildung, hat den Swatch-Konzern gegen den starken Konkurrenten Richmond auf eine Stufe angehoben, die Respekt verdient. Die Schmidheinys, Bertarellis und Reinhards haben sich schrittweise aus ihren väterlichen Empirien verabschiedet, ohne bisher gleichartiges aufzubauen. Die Basler Pharmafamilien des ehemaligen „Daig“ legten das Schicksal ihrer industriellen Beteiligungen vorzugsweise in fremde Managerhände.

Neue Chance für Christoph Blocher

Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 14:01

Christoph Blochers und Walter Freys verdeckte Übung zur Gewinnung von mehr Medienmacht steht vor einer neuen entscheidenden Weggabelung. Gelingt es den beiden Goldküsten-Milliardären, von tamedia TeleZüri und Radio 24 zu übernehmen? Markus Gilli, der Redaktionsleiter von TeleZüri, hat starke Affinitäten zu Christoph Blocher und dessen „Mannen“, Radio 24 wäre nicht schwerer zu erobern.
Mit der „Weltwoche“ hat Blocher in der Person von „Verleger“ Roger Köppel einen sicheren Verbündeten. Gleiches gilt für Markus Somm als Chefredaktor der „Basler Zeitung“, der angesetzt ist, auch die Redaktionsleitung der aargauischen „AZ-Medien“ zu übernehmen, wenn Verleger Peter Wanner einer Kommunion mit Blocher zustimmt. Auch im Falle von TeleZüri/Radio 24 wird sich leicht ein neutraler Flugleiter, wie in Basel, finden, der nach aussen eine Million zur Verfügung stellt und sich als offizieller Eigentümer outet.

Georgieboy did it alone

Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 9:47

Nicht einmal Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wurde gefragt, ob er für einen Truppeneinmarsch in den Irak sei. Es war „Georgieboy“ Georg W. Bush alleine, der diesen Entscheid trug – und niemand in seiner näheren Umgebung legte ein Veto ein. Hätte einer von uns den Mut gehabt zu sagen: „No, Mr. President!“ Dann wäre die eigene Karriere hinüber gewesen. Das nennt man in gebildeten Kreisen Demokratie. Volksherrschaft.

Vor der Jagdzeit

Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 9:47

Bald werden wieder Wölfe und Bären in unsere Landschaft einfallen. Aus den Pyrenäen treffen bereits die Bestätigungen ein, dass die französische Regierung die Pyrenäen mit 20 Bären besiedelt hat, die aus Slowenien stammen. Soeben soll eine neue Braunbärin importiert werden, damit sich auch Nachwuchs einstellt. Behauptet immer noch jemand, „unsere“ Bären seien den langen Weg in die Schweiz zu Fuss gegangen? Und Wölfe? Beim nächsten Mal fordern wir mehr Licht im Dunkel.

Die Untergrund-Schweiz stirbt

Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 9:47

Knapp 11 000 militärische Anlagen warten in der Schweiz auf Nutzung. Viele davon sind ausserhalb der Raumplanungszonen tief in den Bergen eingegraben. Was wird mit dieser in Jahrzehnten aufgebauten Untergrund-Schweiz? Wird sie eines Tages ganz einfach zerfallen? Wir können nicht aus jedem Bunker einen Banktresor machen, aber vielleicht könnte man vielerorts Fabriken dort einrichten. Menschen gibt es zu genüge, die lieber sicher im Berg als unsicher in der Sonne leben. Wir könnten, wie es die FDP Zürich will, dort ganze Städte einrichten. Für Morlocks.

 
     
     
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