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Köppels guter Jahresstart

31. Januar 2011 um 13:34

Unglaublich, der Verleger der „Weltwoche“ schreibt in seinem Editorial der Ausgabe 4/11 „In diesem Sinn irrt Blocher“. Köppel wirft seinem politischen Götti vor, es gebe das Schweizerische nicht, das er (Blocher) nur für bestimmte Schweizer in Anspruch nehmen möchte. Wie recht Köppel hat! Blocher hat, nicht zuletzt als Kurzzeit-Bundesrat, die Schweizer Rechtsordnung schwer strpaziert. Seinen politischen Feinden würde er dies nicht durchgehen lassen. Köppel hat den Finger auf einen Blocher’schen Webfehler gelegt, der nicht einfach zu reparieren sein wird. Geht die Emanzipation vom Übervater weiter?

2 Kommentare zu “Köppels guter Jahresstart”

  1. Sven Sataric

    Die Begeisterung des Moderators dieses Blog wäre getrübt, wenn er das ganze Editorial gelesen hätte. Nämlich, einige Zeilen weiter schreibt Roger Köppel:
    „Handkehrum: Blocher hat recht. Es gibt etwas sehr spezifisch Schweizerisches, aber das hat nichts mit Charakter und Biologie zu tun, sondern mit Politik.“

    Zum Thema:
    Es gibt wohl einen Schweizerstaat. Eine Schweizernation gibt es jedoch nicht, sondern sprach- und kulturell bedingt vier davon. Was ist gemeinsam für die vier Schweizergesellschaften? Was zeichnet denn einen Schweizer aus?
    Die Antwort lautet: Der Freiheitswille.
    Daher ist „Schweizer sein“ unvereinbar mit dem EU-Beitritt.

  2. Kaufmann Markus

    Das erwähnte Editorial habe ich anders interpretiert. Von Emanzipation vom Übervater keine Spur. Die Einleitung mag so zu verstehen sein, doch die Weiterentwicklung der Gedanken bis hin zum Schlusssatz zeigt doch „Göttis“ Gedankengut,

    Markus Kaufmann

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